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Ratgeber Indien: In den Norden oder den Süden?

Indien ist ein weitläufiges Land, das sehr vielfältig ist und große regionale Unterschiede aufweist. Wir geben Ihnen eine Orientierungshilfe für die Reiseplanung und zeigen Ihnen, was den Norden Indiens vom Süden unterscheidet.

Der Norden von Indien: Kultur, Geschichte und imposante Bauwerke

Indien ist ein Land mit vielen Gesichtern. Foto: Flickr.com BY-SA © Padmanaba01

Indien ist ein Land mit vielen Gesichtern. Foto: Flickr.com BY-SA © Padmanaba01

Indiens Norden ist genau das Richtige für Menschen, die sich für prächtige Bauwerke, Tempel und belebte Städte interessieren. Dort findet sich nicht nur die bunte und geschichtsträchtige Großstadt Delhi mit einem großen, kulturellen Angebot und hervorragenden Restaurants, sondern auch imposante Paläste und Befestigungsanlagen, das berühmte Taj Mahal und der Himalaya. Die Region bietet unzählige Reiseziele wie z.B. das Tiger-Reservat in Ranthambhore oder die Wüstenstadt Jaisalmer. Auch der berühmte Ganges, die Theater und Museen Kalkuttas und die weitreichenden Nationalparks sind einen Besuch wert.

Somit bietet sich eine Rundreise durch den klimatisch eher trockenen und kühleren Norden an, für die man allerdings genug Zeit einplanen sollte: Das Reisen von einem Ort zum anderen kann dauern, weshalb man mit mindestens zwei Wochen rechnen sollte. Dafür bieten sich aber auch viele Gelegenheiten, die indische Kultur auf sich wirken zu lassen und die nordindische Küche zu genießen, die sich durch den chinesischen Einfluss stark vom Rest Indiens unterscheidet.

Die Nachteile des Nordens

Generell ist die Atmosphäre in den Städten des Nordens eher hektisch. Als Tourist wird man oft von Straßenhändlern angesprochen, die lästig sein können und viel zu hohe Preise verlangen. Die Straßen und Busse sind größtenteils schmutzig und es herrscht teilweise ohrenbetäubender Lärm. Für Familien mit kleinen Kindern ist das Angebot gering, da hat der Süden sicher mehr zu bieten.

Lesen Sie auch hier einen Vergleich von Indiens Norden mit dem Süden.

Der Süden von Indien: Tropisches Klima und entspannte Gastfreundschaft

Der Süden Indiens ist geprägt durch weitläufige Tee- und Gewürzplantagen und eine dörfliche Struktur. Wer es gerne ruhig und entspannt hat und einzigartige Natur genießen will, ist hier genau richtig. Das feucht-tropische Klima sorgt für eine immergrüne Landschaft, man kann an traumhaften Sandstränden relaxen und die vielfältige Tierwelt beobachten. Beliebte Reiseziele sind u.a. Goa mit seinen weitläufigen Stränden und den imposanten, sakralen Gebäuden, der Nagarhole Wildlife Park, wo man Elefanten, Tiger und Gaure bestaunen kann und die Stadt Fort Cochin mit ihren niederländischen Kolonialbauten.

Im Vergleich zum Norden ist das südliche Indien sauberer, weniger chaotisch und besitzt eine bessere Infrastruktur. Es herrscht eine freundliche, entspannte Atmosphäre. Als Tourist muss man sich weniger mit aufdringlichen Händlern herumschlagen und profitiert von faireren Preisen. Hier findet man auch kindgerechte Aktivitäten, wie z.B. Elefantenreiten oder eine Bootstour am Thekkady-Lake. Es gibt außerdem ein breites Angebot an originellen Übernachtungsmöglichkeiten: Am Hausboot, im Baumhaus oder bei einer indischen Gastfamilie. Die Region eignet sich auch für kürzere Aufenthalte von ein bis zwei Wochen und die südindische Küche ist geprägt von vielerlei Gewürzen, Kokos, Tamarinde und frischem Seafood.

Die Nachteile des Südens

Im Süden gibt es weniger Kulturelles und Geschichtliches zu entdecken, es gibt nur eine Handvoll Tempel, Paläste und Forts. Außerdem ist von Juni bis September Regenzeit, in der Wege sehr schwer begeh- bzw. befahrbar sind und ein drückend feuchtes Klima herrscht.

Unter den folgenden Links finden Sie weitere Inspirationen für Ihre Indien Reise sowie Tipps, Reiseinformationen und Bewertungen.

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