Raushier-Serien

„Ich heiße Tiger und habe eine große Klappe“

Eingang zum Engadin an der Uina-Schlucht.

Jetzt, wo der Sommer da ist, der Schnee schmilzt, die Berge wieder ihr grünes Kleid tragen – da stellt sich bei mir immer ein Kribbeln ein. Raus in die Natur, ab ins Gebirge, rauf auf die Berge. So war es auch vor zwei Jahren. Über Wochen hatte ich eine lange Tour geplant. Die längste meines Lebens. Sie sollte mich von Maribor nach Monaco führen. Einmal über die Alpen, von Ost nach West, 1.400 Kilometer zu Fuß. „Jetzt bist du völlig übergeschnappt“, sagten mir viele Freunde und Bekannte. Weiterlesen

Reisen zu den Sternen

Ein glanzvoller Sternenhimmel gehörte bis etwa zum Beginn des vorigen Jahrhunderts  noch zum Alltag, oder besser gesagt zur  Allnacht der Menschen. Nach dem Ende der Abenddämmerung wölbte sich  über den Dörfern, und selbst über den Städten prächtig das Sternenzelt- sofern keine Wolken oder Nebel die Sicht beeinträchtigten. Heute dagegen überstrahlen Strassenlaternen und grelle Leuchtreklamen sogar das Licht der hellsten Sterne. Smog und Abgase schwächen das Sternenlicht und werden überdies von unten künstlich beleuchtet, so dass der Nachthimmel über den menschlichen Siedlungen nie mehr richtig dunkel wird. Für einen beachtlichen Anteil der Menschen ist die Milchstraße heute nur noch ein abstrakter Begriff aus Kreuzworträtseln. Sie haben das silbrige Band noch nie in natura erblickt. Nicht nur deshalb wird der Astronomie-Tourismus immer beliebter. Weiterlesen

Weltnaturerbe Wattenmeer: Mit dem Inselflieger nach Wangerooge – 5. Teil

Außer Spiekeroog haben alle ostfriesischen Inseln einen Flughafen und können vom Festland angeflogen werden. - Foto: Birte Kreiz

Wer einen Nordsee-Urlaub plant, der sollte sich unbedingt vornehmen, eine der sieben ostfriesischen Inseln zu besuchen, entweder für einen kurzen Schnupperstopp oder, besser noch, für einen längeren Aufenthalt. Wangerooge ist die östlichste und nach Baltrum zweitkleinste Insel. Nach Westen hin folgen Spiekeroog, Langeroog, Baltrum, Norderney, Juist und als größte Insel Borkum. Weiterlesen

Naturparks in Südtirol: Naturpark Paneveggio und Naturpark Texelgruppe – Teil 5

Prunkstück des Naturparks Texelgruppe ist “Hohe Weiße” (3278 Meter). - Foto: NP Naturpark Texelgruppe

Naturpark Paneveggio – Pale di San Martino – Gründungsjahr: 1967, Größe: 19 711 Hektar. – Der Naturpark liegt im östlichen Teil der Provinz Trient und ist durch drei unterschiedliche geographische Landschaftseinheiten gekennzeichnet. Der nördliche Teil ist mit dem Wald von Paneveggio bedeckt; das südöstliche Gebiet umfasst einen Teil der Dolomitenkette Pale di San Martino; der westliche Sektor ist durch die Porphyrkette Lagorai gekennzeichnet. Weiterlesen

Frühbucher aufgepasst: Lohnenswerte Reiseziele für 2017 im Überblick

Die Malediven sind ein Traumziel für Badefreunde. Foto: pixabay.com / tpsdave

Die Tourismusbranche leidet derzeit stark unter Terrorwarnungen und den politischen Unruhen weltweit. Dennoch gibt es attraktive Ziele, die auch 2017 bereist werden können und erholsame Tage versprechen. Welche das sind, haben wir recherchiert. Dieser Ratgeber dient als Orientierung für alle Erholungssuchenden, die auch künftig nicht auf lohnenswerte Reisen verzichten möchten. Weiterlesen

Weltnaturerbe Wattenmeer: Mit dem Kutter auf Krabbenfang – 4. Teil

Boarding": Die "FED8" steht im Kutterhafen von Fedderwardersiel bereit zur Abfahrt. - Foto: Dieter Warnick

Normalerweise sollte die Gruppe schon an Bord des Krabbenkutters sein. Doch das Wasser fließt heute nicht so rasch ins Hafenbecken des kleines Fischerortes Fedderwardersiel wie üblich. Deshalb verzögert sich die Abfahrt um eine knappe halbe Stunde. Kein Problem: Bei einer Tasse heißen Tees in einer kleinen Kneipe gegenüber des Hafenbeckens lässt es sich gut aushalten – der Wind hat nämlich mächtig aufgefrischt. Weiterlesen

Naturparks in Südtirol: Naturpark Adamello-Brenta und Naturpark Riesenferner-Ahrn – Teil 4

Der Nationalpark Riesenferner-Ahrn liegt im äußersten Nordosten Südtirols. Das Bild egt den Hochgall - Foto: NP Riesenferner-Ahrn

Naturpark Adamello-Brenta – Gründungsjahr: 1988, Größe: 62 051 Hektar. – Der Park liegt im westlichen Teil des Trentino und ist der größte Park der gleichnamigen Region; er umfasst die Berggruppen Adamello und Brenta. Man erreicht den Park von Val di Non (Nonstal), Val di Sole, Val Rendena, Val Giudiciare, von Molveno und von Andalo aus. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Das Schutzgebiet ist wasserreich und weist mehr als 50 Seen auf, sowie einen der großflächigsten Gletscher Europas, den Adamellogletscher. Weiterlesen

Weltnaturerbe Wattenmeer: Launige Wanderung auf dem Meeresgrund – 3. Teil

Auf dem Rückweg: unsere dreistündige Wattwanderung nähert sich dem Ende. - Foto: Dieter Warnick

In Abwandlung des Zitats von Matthias Claudius, dem großen deutschen Dichter und Journalisten (1740 – 1815), der einst sagte: „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“, kann ein Nordseeurlauber behaupten: „Wenn einer eine Wattwanderung macht, dann kann er auch etwas erzählen“. Und nicht zu wenig. Weiterlesen

Willkommen in der Türkei – ein subjektiver Bericht

Angelika Groß lebt in der Türkei.

Die Türkei machte in den vergangenen Monaten fast ausschließlich negativ von sich reden. Während man sich an gewisse Krisenherde ja fast schon gewöhnt hatte, erreichen uns nach dem missglückten Putschversuch immer mehr schockierende Meldungen. Die Demokratie scheint sich ihrem Ende zuzuneigen, so scheint es. Aufgrund der Terroranschläge und der beunruhigenden politischen Situation sind die Tourismuszahlen erheblich zurückgegangen. Es ist das Bild eines rückwärtsgewandten Landes entstanden, dessen EU-Beitritt in unendliche Ferne rückt. Zeit eine Lanze für dieses faszinierende Land zu brechen, das mehr ist als nur Recep Tayyip Erdoğan. Weiterlesen

Weltnaturerbe Wattenmeer: Ein Paradies für 10.000 Tier- und Pflanzenarten – 2.Teil

Auf Strandkrabben trifft man im Wattenmeer auf Schritt und Tritt. - Foto: Dieter Warnick

Wo vor etwa 10 000, vor gar nicht allzu langer Zeit also, die Natur karg und eintönig war, wo es kaum Bäume gab, dafür jede Menge Flechten, Gräser und Moose, die Landschaft mehr oder weniger wie eine Steppe aussah, wo der Mensch, der dort vereinzelt wohnte – die ersten Menschen wurden erst etwa 5000 Jahre später an der Nordseeküste sesshaft – vorwiegend von der Jagd lebte und sich das Gebiet mit Mammuts, Wildpferden und Rentieren teilte, dort wächst heute kein Gras mehr, zumindest nicht auf den ersten Blick. Denn dort hat sich das Wasser seinen Weg gebahnt – das Wattenmeer Nordsee war entstanden. Weiterlesen

Naturparks in Südtirol: Naturpark Fanes-Sennes-Prag und Naturpark Schlern-Rosengarten – Teil 3

Der Naturpark Schlern-Rosengarten teilen sich die Gemeinden Tiers, Völs und Kastelruth. Das Foto zeigt die Rosszähne, denen man sich von der Seiser Alm aus am besten nähern kan. - Foto: NP Schlern-Rosengarten

Naturpark Fanes-Sennes-Prag: Gründungsjahr: 1980, Größe: 25 680 Hektar. – Der Naturpark liegt in den Pragser Dolomiten und umfasst die Gemeinden Abtei, Prags, Toblach, Wengen, Enneberg und Olang. Im Norden trennen Berge den Naturpark vom Pustertal. Im Westen reicht er fast bis zum Gadertal, im Süden bis zur Südtiroler Landesgrenze. Die Ostgrenze zu den Sextner Dolomiten bildet das Höhlensteintal. Weiterlesen