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Die Bahamas – exotische Inselwelten zum Verlieben und Träumen

Romantik pur: So lässt sich kurz und knapp zusammenfassen, was die Bahamas ihren Gästen zu bieten haben. Doch erscheint diese kurze Phrase höchst unzulänglich, wenn es gilt, alle Facetten des exotischen und sehr vielseitigen Inselparadieses zu beleuchten. Denn mit dem Wort Romantik ist noch längst nicht alles gesagt, hinzukommen Abenteuer, Spaß, Ruhe und Erholung, Entspannung sowie jede Menge Inspiration. Nicht nur ewig lange weiße Traumstrände, azurblaues Wasser und verschwiegene Buchten machen die Bahamas zu einem echten Paradies auf Erden, sondern auch vielfältige weitere Attraktionen, die den Erlebnisurlaub vervollkommnen.

Nassau: Shoppingparadies mit kolonialem Charme

Das Parlament in Nassau. Foto: Roger W |flickr.com |CC BY-SA 2.0

Das Parlament in Nassau. Foto: Roger W |flickr.com |CC BY-SA 2.0

Schon bei der Hauptstadt der Bahamas fängt es an: Hier präsentiert sich keine überlaufene Großstadt mit engen Straßen, sondern ein freundlicher, luftiger Ort, an dem beinahe jeden Tag die Sonne scheint und die einheimische Bevölkerung dauerhaft lacht. Die Stadt liegt auf der Insel New Providence, ganz in der Nähe befindet sich auch der wichtigste internationale Flughafen der Inselgruppe. Hier kommen also die meisten Reisenden an – und nehmen am Ende des Urlaubs sehnsuchtsvoll Abschied.

Das Stadtbild ist geprägt durch einen sympathischen kolonialen Charme, hier finden sich zahlreiche architektonische Elemente europäischer Baukunst wieder, gemischt mit regionalen Eigenheiten und Einflüssen aus der ganzen Welt. Richtig hell ist es hier, überall strahlen Pastelltöne und leuchtendes Weiß. Die 250.000-Einwohner-Stadt avancierte mit den Jahren zu einem herrlichen Shopping-Paradies, hier kommen nicht nur Souvenirjäger, sondern auch Freunde nobler Boutiquen voll und ganz auf ihre Kosten.

Paradise Beach: kristallklares Wasser und schneeweißer Strand

Die Bahamas sind bekannt für ihre Traumstrände. Foto: Trish Hartmann |flickr.com | CC BY 2.0

Die Bahamas sind bekannt für ihre Traumstrände. Foto: Trish Hartmann |flickr.com | CC BY 2.0

Zwischen den einzelnen Inseln verkehren dauernd kleine Taxiboote, die Überfahrten zu einem günstigen Preis anbieten. Um vom Nassauer Hafen zum Paradise Island zu gelangen, zahlen Mitfahrer aktuell beispielsweise 3 USD. Außerdem führt eine Brücke von Nassau herüber, die Strecke ist also wirklich nicht weit – die Taxifahrt ist jedoch um einiges teurer als die vergleichsweise kurze Fahrt mit dem Boot. Auf Paradise Island erstreckt sich der blütenweiße, palmengesäumte Sandstrand, der den meisten Menschen von Fototapeten und Urlaubspostern bekannt sein dürfte. Der Paradise Beach gilt als einer der schönsten Strände der Welt, das kristallklare Wasser schimmert himmelblau, die Wellen erzeugen schneeweiße Gischt. Manch einem Besucher erscheint dieses Paradies beinahe zu schön, um wahr zu sein!

Atlantis Resort: Wasserwelt und Gambling-Zone

An diesem traumhaften Strand liegt das sagenumwobene Atlantis Resort mit seinen unzähligen Attraktionen. Beispielswiese ist das gewaltige Aquarium des Hotels öffentlich zugänglich, hier gibt es nicht nur verschiedene Rochenarten zu bestaunen, sondern auch Haie, Barracudas und Piranhas. Wer sich der Unterwasserwelt noch ein Stück weiter nähern möchte, bucht einfach einen Schnuppertauchgang oder einen abenteuerlichen Schnorcheltrip. Vielleicht ergibt sich auch die Chance, einmal mit den Delphinen zu schwimmen, um mit den zutraulichen Meeresbewohnern Freundschaft zu schließen. Im Maya Tempel vergnügen sich wilde Wasserratten und Abenteuerlustige auf gigantischen Wasserrutschen, kämpfen mit Monsterwellen in der Wildwasserbahn und erkundigen geheimnisvolle Grotten. Die ganz mutigen Besucher können sogar eine waghalsige Turbo-Rutsche von einem der Tempel nehmen, die sogar durch ein Haifischbecken führt. Spektakulär und Adrenalin pur!

Hinter den kühnen Fassaden des Atlantis Resorts verbirgt sich auch ein gigantisches Spielcasino mit mehr als 1000 Slot Machines und 80 Spieltischen für entspanntes Zocken in typisch karibischer Atmosphäre. Bei dieser Spielbank handelt es sich um die größte ihrer Art in der gesamten Karibik, hier ist für den passionierten Zocker immer ein gemütliches Plätzchen frei. Zahlreiche spannende Events finden auf der weitläufigen Anlage des Casino-Resort Hotels statt, darunter auch das PokerStars Caribbean Adventure, ein Pokerturnier der Superlative. Dieses jährlich ausgetragene Turnier zieht nicht nur Glücksritter aus aller Welt an, die sich häufig mit kleinen Einsätzen online qualifizieren, sondern auch die internationale High-Society, die standesgemäß mit der eigenen Luxus-Yacht anlegt.

Wer den größten Batzen des Preispools abräumt, wird es sich anschließend spielend leisten können, in der Bridge Suite des Atlantis Hotels zu nächtigen. Hier kostet die Nacht lockere 25.000 USD. Die Suite spannt sich wie eine Brücke zwischen den beiden Royal Towers des Hotels, sie besitzt einen 75 qm großen Balkon mit phänomenalem Panoramablick und einen Leuchter aus 22-karätigem Gold im Speisesaal. 7 Angestellte lesen allein den Bewohnern dieser Räumlichkeiten alle Wünsche von den Augen ab, kein Wunder also, dass sich bei all dieser Extravaganz immer wieder prominente Personen einfinden, die es sich hier richtig gutgehen lassen.

Schwimmen mit bunten Fischen – und freilebenden Schweinen

Baden, Tauchen und Schnorcheln stehen für viele Urlauber auf den Bahamas im Mittelpunkt der Tagesgestaltung. Die 700 Inseln bieten eine unglaubliche Auswahl an Stränden, Buchten, Riffen und Höhlen – hinzu kommt eine farbenprächtige Unterwasserwelt direkt aus dem Taucherprospekt. Insgesamt gib es rund um die Inselgruppe etwa 2.000 Korallenriffe, die nur darauf warten, erkundet und bestaunt zu werden.

Die kleine Insel Big Mayor Cay südlich von Nassau wartet mit ganz besonderen Wasserbewohnern auf, die kein anderer Urlaubsort der Welt zu bieten hat: An den Exuma Cays tummeln sich ausgewilderte Hausschweine, manche von ihnen in süßem Schweinchenrosa, andere mit lustigen Flecken. Sie plantschen tagein, tagaus im türkisblauen Wasser und lassen sich von den begeisterten Touristen genussvoll füttern. Im Rahmen einer organisierten Bootstour erhält jeder schweinefreundliche Reisende die exklusive Möglichkeit, die freundlichen Borstentiere näher kennenzulernen, mit ihnen gemeinsam entspannt zu baden und sich das eine oder andere Schweineküsschen abzuholen. Wie die borstigen Vierbeiner ihre paradiesische neue Heimat fanden, ist nicht genau bekannt. Abenteuerliche Legenden berichten von einem Schiffsunglück, das die Tiere glücklich überlebten, um hier an den Strand gespült zu werden. Doch wahrscheinlicher klingt die Story, dass die Bewohner einer Nachbarinsel ihre Schweine hier angesiedelt haben, um diese kostengünstig von Touristen füttern und mästen zu lassen.

Perfekte Filmkulisse – Auch für James Bond

Ob romantische Hochzeit am Strand, nächtliche Poolparty, Whale-Watching oder Hollywood-Filmdreh: Die Bahamas haben immer neue Überraschungen zu bieten. James Bond beispielsweise trat auf den Trauminseln mehr als einmal in Aktion, zuletzt durfte Daniel Craig als 007 dem kühlen, blauen Nass entsteigen, um anschließend in der Drehpause die karibische Sonne zu genießen. Er erinnerte mit seinem Auftritt an Ursula Andress, die im allerersten Bond-Streifen mit zwei Muscheln in ihren Händen als schaumgeborene Venus den Strand erklomm.

Die Muscheln gehören übrigens zu der Meeresschnecke »Conch«, ihr Fleisch dient den Einwohnern der Bahamas als köstliche Nationalspeise: Es lässt sich herrlich frittieren oder schmoren, um damit Suppen und Salate auf ein höheres Gourmet-Level zu heben. In Muschelknacker-Wettbewerben zeigen Conch-Spezialisten, was sie drauf haben; eine Disziplin, die wahrscheinlich nicht zum Nationalsport taugt, aber immerhin Spaß bereitet und leckeres Essen liefert. Touristen sollten also unbedingt die berühmte Muschel einmal probieren, am besten bei einem Lokal, welches hauptsächlich von Einheimischen besucht wird. Besonders empfehlenswert sind hier die kleinen Restaurants des „Fish Fry’s“ in Nassau.

Karibisches Inselflair zum Selbsterleben

Über die Bahamas gäbe es noch viel mehr zu erzählen, zum Beispiel ließe sich über den traditionellen Karneval mit seinen üppigen Paraden berichten. Ein Konzert aus Trommeln, Rasseln, Trillerpfeifen und Glocken läuten zu nächtlicher Stunde die Feierlichkeiten ein. Karibisches Temperamt bricht hier ungehemmt hervor, Touristen und Reisende können gar nicht anders, als sich davon anstecken zu lassen!

Das Flair dieser Inseln lässt sich trotzdem kaum in Worte einfangen: Wer es sich leisten kann, sollte einfach selbst einmal vorbeischauen – und genügend Urlaubszeit mit einplanen, um wenigstens einen Bruchteil der Attraktionen zu erleben. Wir wünschen viel Spaß und eine gute Reise!

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