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Das perfekte Wochenende in Barcelona

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Goethe wusste schon, wovon er sprach. Denn um tolle Strände und pulsierende Städte zu erleben, muss man gar nicht erst einmal um die Welt reisen. Das beste Beispiel bietet Barcelona: Mit Abflug in Frankfurt ist man in bereits zwei Stunden in einem der spannendsten Urlaubsorte Spaniens. Fliegt man in den frühen Morgenstunden los, lohnt sich hier sogar schon ein Wochenendausflug. Der Vorteil: In der katalonischen Hauptstadt bekommen Touristen nicht nur Kultur und ein aufregendes Nachtleben zu bieten, sondern auch Sonne, Strand und Meer. Wie der Ausflug gelingt und was man keineswegs verpassen sollte, steht hier.

Wann ist die beste Reisezeit?

Photo by Ken Cheung on Unsplash

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Eine Reise nach Barcelona lohnt sich eigentlich immer. Natürlich kommt es aber auch darauf an, welche Art von Kurzurlaub man sich wünscht. Möchte man den Strand genießen und auch im Meer baden, dann sollte man die Stadt in den Sommermonaten besuchen. Im Juli und August kann es sogar bis zu 30 Grad warm werden. Wer mildere Temperaturen bevorzugt, sollte im Frühling oder Herbst nach Katalonien reisen. Hier muss man aber wissen, dass es in den Monaten September und Oktober häufiger regnet. Dank einer Vielzahl von Museen ist jedoch selbst bei schlechtem Wetter für jede Menge Unterhaltung gesorgt.

Wo sollte man am besten übernachten?

Viele Online-Reiseveranstalter bieten Wochenendpakete an, wenn es um kurze Städtereisen geht. Das heißt, dass der Flug gleich mit einem passenden Hotel verbunden wird. Wer sich seine Unterkunft lieber selber organisieren will, hat von Low-Budget Hostels bis hin zu luxuriösen Fünf-Sterne-Hotels eine große Auswahl. Dabei gibt es mehrere Vorteile, wenn man während seiner Barcelona-Reise in Strandnähe wohnt: Einerseits erhält man ein tolles Urlaubs-Feeling und andererseits sind die besten Casinos, Bars und Restaurants nicht weit. Wer Geld sparen und nicht unbedingt am Strand liegen muss, bucht seine Unterkunft einfach in der Nebensaison.

Welche Sprache spricht man in Barcelona?

Photo by Federico Giampieri on Unsplash

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Während man in Spanien vorwiegend Spanisch oder „Castellano“ spricht, bekommt man in Barcelona vorwiegend „Catalan“ zu hören. Wer meint, dass sich diese beiden Sprachen irgendwie ähneln müssten, liegt jedoch falsch. Katalanisch ist eine eigenständige Sprache, die ihre eigenen Dialekte hat und viele französische Elemente enthält. Die meisten Bewohner sprechen und verstehen jedoch auch Spanisch. Sollten Reisende nur Englisch sprechen, kommen sie auch so gut durch. Außerdem sind viele Spanier auf deutsche Touristen eingestellt und stellen bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Informationsmaterial auf Deutsch zur Verfügung.

Was darf man nicht verpassen?

Egal ob Geschichts-, Kultur-Fan, Partymensch oder Feinschmecker – in Barcelona ist für jeden Reisenden etwas dabei. Bei einem recht kurzen Aufenthalt sollte man jedoch die folgenden Sehenswürdigkeiten keineswegs verpassen:

Sagrada Familia: Die außergewöhnliche Kathedrale, die vom Architekten Antoni Gaudi entworfen wurde, gilt als die beliebteste Sehenswürdigkeit in Barcelona. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1882 und sind bis heute noch nicht vollständig abgeschlossen. Trotzdem oder gerade deswegen lohnt sich ein Besuch. Schließlich gehört das Bauwerk schon seit längerer Zeit zum UNESCO Welterbe.

La Rambla: Wer in Barcelona ist, kommt an „La Rambla“ einfach nicht vorbei. Die breite Straße und Shopping-Meile ist 1,3 Kilometer lang und ist das wahre Paradies für Romantiker, Bummler und Architektur-Fans. Hier säumen sich Restaurants, Boutiquen, Blumenläden und Wahrzeichen der Stadt dicht aneinander. Auch Kunsthändler verkaufen ihre Schätze und Souvenirs am Straßenrand.

Mercat de la Boqueria: Gleich an „La Rambla“ befindet sich eine der beliebtesten und größten Markthallen Barcelonas. Genießer, die frisches Obst, duftenden Käse und verschiedenste geräucherte Schinkensorten und Meeresfrüchte probieren möchten, kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Viele Stände bieten Sitzmöglichkeiten, sodass man inmitten des bunten Treibens seinen großen oder kleinen Hunger stillen kann.

Natürlich gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten in Barcelona. Bringt man etwas mehr Zeit mit, sollten auf jeden Fall die restlichen Werke Gaudis und auch der Tibidado-Berg für seine unglaubliche Aussicht auf die Stadt aufgesucht werden. Wer gleich eine Rundreise durch Katalonien machen und die landschaftliche Schönheit des Gebiets erkunden will, sollte am besten seine Wanderschuhe einpacken. Besonders zu empfehlen ist hier der Landkreis Berguedà.

Raushier-Reisemagazin

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