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Vom Pferdekarren bis Designerstudio – Rumänien als Reiseland

Rumänien hat für Urlauber auf unterschiedlichen Ebenen viel zu bieten. Neben der bekannten Hauptstadt Bukarest, die gerade für einen Städtetrip sehr attraktiv  ist, kommen auch Naturliebhaber voll auf ihre Kosten. Insbesondere Urlauber, die das Abenteuer abseits der typischen und plattgetretenen Touristenpfade suchen, sind in dem Land am Schwarzen Meer gut aufgehoben. Rumänien überzeugt insbesondere durch seine Vielfältigkeit. Von schneebedeckten Bergen über atemberaubende Landschaften, Schlösser und Burgen bis hin zu feinen Sandstränden können Urlauber in diesem Land alles finden.

Aufgrund der Tatsache, dass Rumänien ein verhältnismäßig günstiges Reiseziel ist, eignet es auch sich ideal Paare oder Großfamilien. Trotzdem steht das Land bei deutschen Urlaubern nicht hoch im Kurs.

Was es in Rumänien zu sehen gibt

Bild von Silvian Coconeanu auf Pixabay

Bild von Silvian Coconeanu auf Pixabay

Rumänien ist sehr vielfältig. Neben der Hauptstadt können Touristen im Süden des Landes wunderschöne Strände am Schwarzen Meer entdecken und neben dem Trubel in der Stadt die Ruhe der Natur genießen. Hier liegt das Donaudelta als Erholungsgebiet, welches nach dem Wolgadelta das zweitgrößte Flussdelta Europas ist. Die Donau, die über ihre 2857 Kilometer generell ein oft besuchtes Reiseziel ist, mündet hier in das Schwarze Meer. Von Constanța aus, der größten Stadt der Region, können viele Ausflüge zum Beobachten von Vögeln oder zum Kanu fahren unternommen werden. Das Wahrzeichen der Schwarzmeerstadt ist ohne Frage das alte Casino an der Uferpromenade, welches leider seit den 90er Jahren verfällt. Während heute überwiegend in Online Casinos wie Betway gespielt wird, fanden hier im frühen 20. Jahrhundert regelmäßig Treffen der High Society und selbst verschiedener europäischer Königshäuser statt. Bei diesen wurde entweder nur ein royales Pläuschchen gehalten oder aber auch um den Familienschatz gespielt. Dies kann heute nicht mehr sicher gesagt werden.

Das Schwarze Meer – Die Möglichkeit zum Abtauchen

Bild von Steve Bidmead auf Pixabay

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Die Schwarzmeerküste Rumäniens gilt bis heute als Geheimtipp für den perfekten Strandurlaub. Nicht nur die Wassertemperaturen, die auch im Herbst im Durchschnitt noch bei rund 25° C liegen, bieten einen Vorteil der Region, auch die Strände sind durchaus überzeugend. Denn wer sich nach feinen Sandstränden sehnt, die nicht überlaufen sind, der wird in Rumänien am Schwarzen Meer mit Sicherheit fündig. Wie vieles anderes im Land, sind einige der Strände naturbelassen und überzeugen daher durch ihre einmalige Schönheit.

Das Schwarze Meer bietet sich auch für den Strandurlaub mit Kindern an, da das Wasser an vielen Stellen sehr flach ausläuft, wodurch das Spielen im Wasser bedenkenlos ist. Als der beliebteste Badeort im klassischen Sinne gilt sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen der Ort Mamaia.

Die Hauptstadt Bukarest – Ein kultureller Mix

Bukarest bildet seit 1659 die Hauptstadt Rumäniens. Seither gilt die Stadt als politischer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt Rumäniens. Seit langem trägt die Stadt sogar den Beinamen „Paris des Ostens“, was nicht von ungefähr kommt: Neben schicken Bars, Boutiquen, Restaurants und vielen modernen Designstudios sind insbesondere die vielen prunkvollen Gebäude zu bestaunen, die vom Zahn der Zeit allerdings teilweise stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dennoch geschieht viel in der Stadt. Abgesehen davon, dass bei vielen Gebäuden auf architektonisch eindrucksvolle Weise mit alt und neu gespielt wird, werden viele Bauwerke kontinuierlich restauriert.

Der Norden Rumäniens – Eine Region wie im Märchen

Dass Rumänien noch nicht für ein hohes Tourismusaufkommen ausgelegt ist, wird insbesondere im Norden des Landes deutlich. In dieser Region ist der Ursprung des Landes noch besonders gut zu erkennen. Sehenswert ist hier die Region Maramureș. Dort scheinen die Uhren stehen geblieben zu sein. Pferdekarren auf der Straße, ein Bild, welches auch auf dem Land nahe der Hauptstadt nicht unüblich ist, finden sich hier überall. Aus diesem Grund wird der Ort häufig auch als lebendiges Museum bezeichnet. Die Anwohner sind für ihre typischen Holzschnitzereien bekannt. Auch die Natur ist in der Region des Nordens weitestgehend unberührt.

Rumänien – Land der Kontraste

Es wird deutlich, dass die Reisepläne nicht immer gleich einmal um die ganze Welt führen müssen. Auch das oft verkannte Rumänien hat mehr zu bieten, als es auf den ersten Blick erscheint. In diesem Artikel konnten nur ein paar Hotspots beleuchtet werden, doch auch das Inland Rumäniens mit dem mächtigen Făgăraș-Gebirge bietet gerade Wanderern viele tolle Sehenswürdigkeiten. Zudem besitzt die zentralrumänische Region Siebenbürgen viele tolle mittelalterliche Städte, die bzgl. Kultur und Architektur in der Vergangenheit einen starken deutschen Einfluss erlebten. Sicherlich ein Grund, das Land auf die Liste der zu besuchenden Reiseziele zu setzen.

Raushier-Reisemagazin

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