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Museumsnacht in Amsterdam

Die Bäume tragen ein buntes Herbstkleid, die Straßenlaternen verzaubern die Amstel und die Grachten in ein leuchtendes Meer und die Cafés und Museen laden zum gemütlichen Verweilen ein – der Herbst in Amsterdam ist immer eine Reise wert. Nicht nur wegen seiner Coffeeshops und Partys strömen immer am ersten Samstag im November besonders viele Besucher aus aller Welt in die Hafenstadt: Ein Wochenende lang öffnen über 40 Museen ihre Tore nachts für Kunstinteressierte aus aller Welt. Neben wechselnden Ausstellungen und einem Sonderprogramm für die Museumsnacht gibt es Musik, Workshops und spezielle Führungen.

Amsterdam überzeugt Reisende mit seinen pittoresken Gässchen und Grachten, seiner Architektur und seinem vielfältigen kulturellen Angebot. Über 300 Festivals im Jahr ziehen sowohl niederländische und internationale Festivalbesucher in ihren Bann. Die Stadt hält für jedes Genre und jeden Geschmack etwas bereit, ob Theater, Techno- und Jazz-Festivals oder Dokumentarfilme, Stand-up-Comedy, zeitgenössische Tanzaufführungen, die Restaurant-Woche oder Kunstveranstaltungen.

Angebot der Museen

In der Museumsnacht lässt sich das breite kulturelle Spektrum voll auskosten: Wenn die Nächte im November kühler werden, bieten über 50 Museen ein Programm der ganz besonderen Art. So können Besucher etwa im Stedelijk Museum einen Screentest machen, um herauszufinden, ob sie zum Schauspieler taugen, im Taschenmuseum Hendrikje ihre eigene Tasche kreieren, im Huis Marseille an einem Fotoshooting von Valérie Belin teilnehmen oder eine Nacht im Filmmuseum verbringen. Aber auch berühmte Amsterdamer Museen wie das Rijks-, das Anne-Frank- und das Van-Gogh-Museum lassen sich etwas einfallen.

Rahmenprogramm

Die Museumskarte gilt in der Museumsnacht nicht; Tickets gibt es jedoch schon für knapp 20 Euro auf der Webseite der Museumsnacht. Im Preis inklusive ist nicht nur der Eintritt in alle Museen, sondern auch das musikalische und kulinarische Rahmenprogramm. Wer zwischen 19:00 Uhr und 2:00 Uhr morgens Hunger bekommt, hat in der pulsierenden Metropole die Qual die Wahl. Denn die kulinarischen Stilrichtungen sind ebenso vielfältig wie die Kunstszene. Der Begriff Weltküche passt auf Amsterdam wie auf kaum eine andere Stadt: Argentinische Gerichte mischen sich mit französischen, vegetarischen und fischigen Delikatessen. Aber auch Fast-Food und alles Frittierte wird in Amsterdam großgeschrieben. Für den kleinen Hunger zwischendurch werden neben Burgern zum Selbst-Zusammenstellen etwa „Poffertjes“ verkauft, kleine warme Pfannkuchen, die mit Puderzucker serviert werden. Typisch niederländisch sind auch „Vlaamse Frites“, eine größere Variante von Pommes, die mit diversen Soßen serviert werden.

Übernachtungsmöglichkeiten

Gesättigt von den neuen Eindrücken und Geschmacksrichtungen gilt es dann nur noch sein Bett zu finden, ob in einem in einem Boot wie dem schwimmenden Hotel „Amstel Botel“ oder in einem der Design-Hotels. Das passende Angebot für sich kann jeder schon mit wenigen Klicks im Internet finden. Den nächsten Tag können Besucher so noch erholt und ausgeschlafen für eine Grachtenfahrt durch die Kanäle oder einem Spaziergang durch den berühmten Vondelpark nutzen.

Bildrechte: Flickr Scheepvaart Museum Amsterdam Ashu Mathura CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Raushier-Reisemagazin

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