Nah-Reisen



Hammelburg: Vier geheimnisvolle Figuren “residieren” unweit des “Terroir f”

An den sanften Hängen des Saaletals hat der Weinbau eine lange Tradition. Seit 777 werden in Hammelburg Reben angebaut und edle Weine produziert. Hammelburg ist als die älteste Weinstadt Frankens bekannt und wurde urkundlich erstmals im Jahr 716 erwähnt; damit gehört sie zu den 30 ältesten Städten Deutschlands. – Foto: Alex Preyer

Hammelburg – eine sehenswerte, gemütliche Kleinstadt im Landkreis Bad Kissingen in Unterfranken, in der Hektik und Ruhelosigkeit Fremdworte sind, wo eher Gelassenheit und Gemächlichkeit vorherrschen – rühmt sich damit, die älteste Weinstadt Frankens zu sein. Denn bezeugt ist, dass im Jahr 777, als „hamulo castellum“ an das Kloster Fulda überging, schon Rebstöcke existierten und damit Trauben geerntet und Wein gekeltert wurde. Der Weinanbau brachte Prosperität und der Stadt seit über 1000 Jahren einen exzellenten Ruf als Weinstadt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hammelburg im Jahr 716 und gehört damit zu den 30 ältesten Städten Deutschlands. Weiterlesen



Zugspitzland:  Von Sagen, Mythen, Krippen und einer herrlichen Naturkulisse 

Oberbayerische Traditionspflege – hier beim Waldfest in Oberau. – Foto: Tourist-Info Eschenlohe / Sophia Lohse

Wer auf der Autobahn 95 von München aus Richtung Garmisch-Partenkirchen unterwegs ist, der kann den Ort der Olympischen Winterspiele von 1936 auf eben dieser Schnellstraße nicht direkt erreichen, sondern wird bei der Ortschaft Eschenlohe automatisch auf die Bundesstraße 2 geleitet. Dort kommt es seit vielen Jahren zu Staus und Behinderungen, so dass es unerlässlich war und noch immer ist, Abhilfe zu schaffen, und zwar über Tunnel-Lösungen. Nicht nur den Autofahrern zuliebe, die gen Süden unterwegs sind, sondern vor allem der einheimischen Bevölkerung wegen. Die Menschen sind teilweise einem Verkehrs- und Lärmaufkommen ausgesetzt, das an die Grenze der Belastbarkeit geht. Weiterlesen



La Maddalena  – die schönste Badewanne des Mittelmeers

Bucht auf Caprera. Foto: Küffner

Badeferien fernab vom Massentourismus unter heißer italienischer Sonne: Adele strahlt über das ganze Gesicht. Auch jetzt in der Nachsaison ist ihre Boutique gut besucht. Bald wird neue Ware bestellt, denn auch im Herbst und Winter, wenn die Touristen ausbleiben, ist ihr Geschäft geöffnet. Adele wohnt im Paradies. Sie ist eine „Einheimische“ auf La Maddalena, der Hauptinsel des „Parco Nazionale dell Archipelago di La Maddalena“ und sie liebt ihre Heimat. Die Inselgruppe zwischen Sardinien und Korsika war lange Zeit ein Geheimtipp, wurde in den letzten Jahren aber auch vom Pauschaltourismus entdeckt. Von Palau am Festland setzen während der Saison die Fähren im halbstündigen Rhythmus zur Hauptinsel La Maddalena in nur 15 Minuten über. Weiterlesen



Pfaffenwinkel: Ein Naturparadies für Wanderer und Pilger

Pilgerwanderungen im Pfaffenwinkel werden von Einheimischen und Gästen sehr gerne angenommen. Gabriele Hoss-Reinhard ist Pilgerbegleiterin und eröffnet Wallfahrern die Heilige Landschaft Pfaffenwinkel sowie deren Umland auf eine ganz besondere Art neu. Natur- und Kulturerleben in Verbindung mit spirituellen Impulsen, Singen, Schweigen und meditativen Übungen sind eine Bereicherung für Körper , Geist und Seele. – Foto: Kunz PR

Die Bevölkerung Altbayerns, also die Spezies, die in Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz zu Hause ist, kann mit dem Pfaffenwinkel durchaus etwas anfangen und weiß daher, dass damit die Region südlich von München und nördlich von Garmisch-Partenkirchen gemeint ist. In Franken und im Rest der Republik wird es schon schwieriger, jemanden zu finden, der dieses Teil Oberbayerns zuordnen kann. Der Pfaffenwinkel repräsentiert als Tourismusmarke die 34 Gemeinden des Landkreises Weilheim-Schongau sowie die Gemeinde Bad Bayersoien. Er erstreckt sich zwischen den Flüssen Lech und Loisach sowie zwischen Starnberger See, Ammersee und den Alpen. Besonders charakteristisch sind die zahlreichen Kirchen und Klöster, denen die Region ihren Namen verdankt. Eine heilige Landschaft. Das Land der Bauern, Künstler und Mönche! Weiterlesen



Weilheim: Der Mittelpunkt des Pfaffenwinkels

Weilheim liegt zwischen München im Norden und Garmisch-Partenkirchen im Süden. Hier ein Blick auf den Marienplatz vom Kirchturm der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt aus. – Foto: Dieter Warnick

Schon der deutsche Dichter und Erzähler Matthias Claudius (1740 – 1815) wusste: „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ Für  Dr. Joachim Heberlein, Archivleiter und Fremdenführer der Stadt Weilheim, die im oberbayerischen Pfaffenwinkel liegt, müsste das Sprüchlein lauten: „Auch wenn niemand eine Reise tut, kann er erst recht etwas erzählen.“ Weiterlesen

 

Nordfrankreich: Gedenkstätte erinnert an das Massaker von Oradour

Von einer “deutsch-französischen Harmonie” dürfte man nicht sprechen, “die es nie gab, nie gibt und nie geben wird”, schrieb der französische Deutschlandexperte Henri Ménudier vor einigen Jahren in der Süddeutschen Zeitung aus Anlass des Besuchs des damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck in Oradour. Er könnte sich, zumindest was das zukünftige “Nie” angeht, irren. Weiterlesen



Seiser Alm: Ein einzigartiges Landschaftswunder

Das Dach eines Heuschobers – ein pfiffiges Plätzchen zum Verschnaufen. - Seiser Alm Marketing/Laurin Moser

Die Seiser Alm in Südtirol ist mit 57 Quadratkilometern die größte Hochalm Europas –  und damit ein einzigartiges Landschaftswunder. Hier kann man auf einer Höhe von 1680 bis 2350 Metern wochenlang wandern, kein Weg wird zweimal gelaufen werden müssen. Immer im Blickfeld: Lang- und Plattkofel. Und in der kalten Jahreszeit kommen sowohl die Alpinen als auch die Nordischen voll auf ihre Kosten. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier oben natürlich auch – für den kleinen oder großen Geldbeutel. Insgesamt gibt es über 360 bewirtschaftete Hütten, Schwaigen und bewirtschaftete Almen. Weiterlesen



Belgrad: Zwischen Popcorn und Waterfront

Ein Belgrader Rundumschlag auf der Wand eines Schulgebäudes in Dorcol.

In Belgrader Straßen riecht es nach Kino. Auf der Shoppingmeile Knez Mihailova stehen alle paar Meter gelbe Buden. Verkäufer bieten Popcorn mit balkantypischen Gewürzen feil. Musiker klimpern auf verstärkten Elektrogitarren, Maler verkaufen ihre Werke. Aus den Lautsprechern der Cafés dröhnt westliche Popmusik. Dazwischen herrscht geschäftiges Treiben. Bepelzte Serbinnen stöckeln die Fußgängerzone entlang, die Jugend ist auf dem Weg zum Kalmegdan. Die große Parkanlage rund um die Festung wartet mit Blick auf den Zusammenfluss von Save und Donau auf. Dazwischen schieben sich Touristengruppen vorwärts. Im Zentrum zwischen dem Platz der Republik und Kalmegdan ist die Stimmung wie immer. Für die umgebenden Viertel gilt das nicht. Belgrad verändert sich. Zentrum der urbanen Dynamik sind die Stadtteile Dorćol und Savamala. Weiterlesen



Grödnertal: Das Herz der Dolomiten

Die Grödner Berge bilden ein Massiv, wie es schöner fast nicht sein kann. - Foto: Val Gardena-Gröden Marketing

Der Blick zurück ist kein Blick zurück im Zorn. Der Blick zurück in diesem Fall ist ein wehmütiger. Denn wenn man das Grödnertal verlässt in Richtung Kastelruth, dann kann man einen letzten Blick erhaschen, der einzigartig ist. Unweit des Panider Sattels (1437 Meter) – die unscheinbare Straße verbindet die Orte Kastelruth und St. Ulrich – breitet sich das Tal mit seinen Ortschaften Wolkenstein, St. Christina und St. Ulrich noch einmal vor einem aus, ehe man schweren Herzens Abschied nimmt. Aber ein Wiedersehen ist ja nicht ausgeschlossen… Weiterlesen

 

Bad Berleburg: Schlossherren und Wisent-Herden

Das Wisent ist Europas schwerstes und größtes Landsäugetier. – Foto: BLB-Tourismus GmbH

Bad Berleburg nimmt für sich in Anspruch, ein „Naturparadies in Südwestfalen“ zu sein. Das kann man jederzeit so stehen lassen. Die Stadt gehört zum Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen, hat 20 000 Einwohner und ist mit 275 km² eine der flächengrößten Städte Deutschlands. Die Menschen, die hier im Rothaargebirge leben, sind größtenteils mit sich und den Lebensumständen im Reinen, und die Gäste, die hier urlauben, haben ungeahnte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Vor allem das Schloss Berleburg und die Wisent-Welt lohnen einen Besuch. Weiterlesen



Lindau: Die bayerische Riviera liegt am Bodensee

Der Lindauer Jahrmarkt findet bereits seit 1652 statt und ist ein wahrer Besuchermagnet. Rund um die Seehafenpromenade, am Reichsplatz sowie am Bahnhofsplatz laden über 60 Schausteller zum Vergnügen ein. – Foto: Hari Pulko / Lindau-Tourismus

Wenn die kalte Jahreszeit zum baldigen Rückzug „aufgefordert“ wird, weil die ersten warmen Sonnenstrahlen die Oberhand gewinnen und die Herzen der Menschen hüpfen lassen, wenn eine Entenfamilie friedlich im glasklaren Wasser ihre Runden zieht und über die bevorstehenden Wochen und Monate, die da kommen, wohl ebenso erfreut sein wird, wenn die Segelboote aus der „Winterpause“ geholt werden, um für die ersten Törns startklar gemacht zu werden, wenn die Berge im Hintergrund – von Tag zu Tag mehr – ihre noch schneebedeckten Gipfel freilegen, wenn ein Glas gutgekühlten Weißweins einem Heißgetränk ganz allmählich den Rang abläuft, dann ist ein Verweilen in einem der zahlreichen Cafés mit Blick auf die prächtige Hafeneinfahrt ein ausgezeichneter Ort, die Seele baumeln zu lassen. Weiterlesen



Arabba: Remmidemmi und Schickimicki haben keine Chance

Das Skigebiet rund um Arabba und die Civetta (Mitte) lässt absolut keine Wünsche offen. - Foto: Ghedina

Die Fahrt nach Arabba, am Fuße des Sellastockes gelegen, kann ganz schön strapaziös und langwierig sein. Vor allem dann, wenn der Winterhimmel seine Schleusen geöffnet hat und Frau Holle die Kissen ausschüttelt. Dann muss der Winterdienst Schwerstarbeit leisten, damit die Straßen passierbar bleiben. Lawinenabgänge und die Pass-Straßen können nämlich so manche Verbindung unmöglich machen. Weiterlesen