Nah-Reisen



Region Ochsenkopf: Abwechslungsreiche Erlebnisdestination für Jung und Alt

Es lohnt sich, im Sommer das Rad für ein erfrischendes Bad abzustellen. Hier am Fichtelsee, einem der beliebtesten Ausflugsgebiete der Fichtelgebirgsregion, erwartet Pedalritter und Besucher ein spannendes Naturwaldreservat mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. – Foto: Ronny Kiaulehn

Der Kalbskopf ist bei Feinschmeckern äußerst beliebt, aber eine fast vergessene Delikatesse. Und der Ochsenkopf`? Ist der etwa auch eine Köstlichkeit? Logisch. Allerdings nicht bei Liebhabern des Gaumenschmauses, sondern bei Freunden, die gerne an der frischen Luft sind und eine unberührte Natur entdecken wollen. Denn der Ochsenkopf ist ein gut 1000 Meter hoher Berg im Fichtelgebirge (Landkreis Bayreuth/Oberfranken), und das Gebiet rundherum bei Urlaubern und/oder Tagesausflüglern wegen seiner vielfältigen Freizeitmöglichkeiten äußerst beliebt. Übrigens: Dass man dort hervorragend und deftig speisen kann und süffiges Bier bekommt, ist eine Selbstverständlichkeit. Urfränkisch eben! Weiterlesen



Römerstadt Obernburg: Ein Streifzug durch das „Pompeji am Main“

Inmitten der historischen Altstadt Obernburgs erwartet den Besucher mit dem romantischen Rosengarten ein ganz besonderes Schatzkämmerchen. Dort kann man sich nach einem ausgiebigen Römer-Spaziergang fabelhaft erholen. – Foto: Dieter Warnick

Wenn der Leiter des Römermuseums von Obernburg am Main in die Rolle eines Schreibers des Be­ne­fi­zia­rier­s schlüpft, dann ist der „Römer“ in seinem Element. Denn Eric Erfurth, so heißt die antike Bürokraft mit bürgerlichem Namen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Besucher seiner Stadt die römische Kultur nahe zu bringen. Schließlich hat die Stadt mit ihren knapp 9000 Einwohnern eine Geschichte zu erzählen, die in die Jahre 107 bis 260/275 nach Christi zurückgeht. Benefiziarier waren in der Römerzeit oberste Verwaltungsbeamte des Statthalters des Kaisers. Weiterlesen

 

Schenna: Pittoreskes Ortszentrum und ein umtriebiger Erzherzog

Der Ort Schenna und das Umland überzeugen, wie der Blick vom Balkon des Schlosses aus verdeutlicht, auf der ganzen Linie. Links die alte Pfarrkirche, die im 12./13. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut und im 16. Jahrhundert gänzlich umgestaltet wurde. Rechts das Mausoleum, in dem unter anderem Erzherzog Johann seine letzte Ruhestätte gefunden hat. – Foto: Dieter Warnick

Wenn einem jemand zu Füßen liegt, dann zollt dieser dem anderen höchste Bewunderung, gerät nicht selten ins Schwärmen. Für die Einwohner von Meran gilt diese Tatsache bezüglich der kleinen Gemeinde Schenna mit Sicherheit auch. Entzückung und Wohlgefallen spricht aus ihren Blicken, wenn die Sprache auf Schenna kommt. Denn nur knapp 300 Höhenmeter über dem weltbekannten Heilbad mit imposanten Jugendstil-Gebäuden und Sisi-Vergangenheit, mit südlichem Flair und globaler Gästeschar, liegt, an einen sanften, sonnigen Südwesthang angeschmiegt, diese kleine, aber fein herausgeputzte Gemeinde – Schenna eben. Es muss etwas ganz Besonderes sein, auch von den Kurstädtern wertgeschätzt zu werden. Weiterlesen



La Rioja – Spaniens kleinste Provinz ganz groß

La Rioja aus der Luft: Weinberge ziehen unter einem vorbei © TURESPAÑA

Star-Weine, Spitzen-Küche und ockerfarbene Landschaften  – der Norden Spaniens ist eine touristische `Wundertüte´. Rioja ist ein einmaliges Wohlfühlerlebnis! Die besten Ziele für Öno- und Gastronomietourismus finden sich in der kleinsten Provinz Spaniens. Die im Norden Spaniens gelegene unabhängige Gemeinschaft La Rioja verdient ihren großen Namen durch Star-Weine, Spitzen-Küche und ockerfarbene Landschaften. Weiterlesen



Schwäbisch Hall: Geschichte auf Schritt und Tritt erleben

Blick von der Neuen Straße zur St. Johanniter Kirche. – Foto: Michael Stephan

Eine der schönsten historischen Altstädte Süddeutschlands lädt zum Verweilen ein. Vom Flüsschen Kocher durchflossen, bietet die alte Salzsiedestadt Schwäbisch Hall mit teilweise erhaltener Stadtmauer, zahlreichen Türmen, überdachten Holzbrücken und einer Vielzahl von Treppen sowie nahezu unverändert mittelalterlichen Gassen ein eindrucksvolles, geschlossenes Stadtbild. Weiterlesen



Sterzing: Das Tor zu Südtirol ist ein Juwel

Auch für seinen Blumenschmuck ist Sterzing berühmt. - Foto: Tourismusverein Sterzing

Jetzt schlägts zwölf. Es ist nicht zu überhören. Die Glockenklänge ertönen pünktlich. Aber woher kommt das Läuten? Vom Zwölferturm schallts herunter. Natürlich. Die Einheimischen nennen ihn zärtlich Zwölferturm, weil täglich um 12 Uhr die Glocke geläutet wird. Offiziell heißt er Stadtturm und ist das unverwechselbare Wahrzeichen von Sterzing in Südtirol. Weiterlesen



Kufsteinerland: Abstand vom Alltag finden  

Auch ohne Schneeschuhe ist eine Wanderung im Kufsteinerland ein wahres Naturerlebnis. - Foto: Oliver Soulas

Die Natur genießen, einfach durchatmen und Abstand vom Alltag finden. Die historische Festungsstadt Kufstein mit den acht umliegenden Dörfern steht für wohltuende Winterfrische. Rechts und links des Inns und rund um den Thiersee finden Gäste ideale Möglichkeiten, ganz individuell, ohne Stress und Trubel die schönsten Seiten des Tiroler Winters zu genießen. Beim Winterwandern, bei Schneeschuhtouren, bei weiten Schwüngen am Skihang oder beim Dahingleiten auf der Langlaufloipe – der Genuss in Kombination mit regionalen Köstlichkeiten ist sicher. Die naturnahe Auszeit ist bequem und schnell erreichbar, denn das Kufsteinerland liegt gleich hinter der deutsch-österreichischen Grenze, am Tor zu den Alpen. Weiterlesen



Serfaus-Fiss-Ladis: We are family

Die Sommer- und Winterrodelbahn Coaster-Schneisenfeger bietet den perfekten Rodelspass. – Foto. Andreas Kirschner

Mit Oma und Opa in den Schnee! Gemeinsamer Winterurlaub bereichert das Leben von Großeltern und Enkeln gleichermaßen. Und lässt ganz nebenbei den gestressten Eltern einfach mal Luft zum Aufatmen vom Alltag. Die Topadresse für perfekten Drei-Generationen-Winterurlaub ist die Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis. Hier im Tiroler Schnee werden Erinnerungen geschaffen, die auf ewig bleiben. Weiterlesen



Himmelswege: Archäologischer Astrotourismus in Sachsen-Anhalt 

Goseck.

Eine Palisadenwand übermannshoher Baumstämme inmitten einer sanft gewellten Ackerlandlandschaft. Geht der Wanderer näher heran, zeigt sich die Ringform des Bauwerks. Die Kreisgrabenanlage nahe des Dorfes Goseck, hoch oben über dem Tal der Saale in Sachsen-Anhalt. 1675 Eichenpfähle stecken im Boden. Ein zwei Meter breiter und 1,50  Meter tiefer Graben mit 71 Metern Durchmesser umschließt das Gebilde. Der Ring mißt 56 Meter im Durchmesser, durch ein Tor an seiner Nordseite gelangt der Besucher in den Innenraum, der durch einen kleineren Kreis mit 49 Meter Durchmesser gebildet wird. Weiterlesen



Pitztal: Pistenkontrolle durch Fabian Lösch – zur Not im Bademantel

Fabian Lösch prüft, ob in seinem Modell-Skigebiet alles in Ordnung ist. – Foto: Kunz-PR

Er ist oft auf den Knien. Wenn Fabian Lösch in seinem Modell-Skigebiet nach dem Rechten schaut, lässt sich das nicht vermeiden. Kontrollieren, ob die Stützpfeiler für die Bergbahnen noch fest verankert sind, die Gondeln und Sessel sicher am Seil hängen, der Zugang zu den Berggasthäusern ordentlich geräumt ist. Und wenn der 1,77 Meter große gebürtige Hesse auf den Knien herumrutscht, wirkt er immer noch wie Gulliver bei den Liliputanern. Denn Fabian Lösch ist Geschäftsführer des kleinsten (Modell)-Skigebietes im Pitztal. Weiterlesen



Tiroler Lechtal: Skitouren und Schneeschuhwandern für Einsteiger

Im Tiroler Lechtal entdecken Gäste unter fachkundiger Anleitung alternative Sportarten und genießen dabei die Langsamkeit und Ruhe abseits der Piste. – Foto: Ma. Fia. Photography

Frische Spuren im Pulverschnee ziehen, den Blick auf die unberührte Natur und die wohltuende Stille genießen – so sieht Wintersport in seiner ursprünglichsten Form aus. Mit weiten Ebenen und Hängen abseits von Liften und präparierten Pisten gilt das Tiroler Lechtal als Dorado für Skitouren und Schneeschuhwanderungen. Weiterlesen



Görlitz: Ein einzigartiges Freiluft-Museum

Der Görlitzer Untermarkt ist der zentrale Ort in der Altstadt. Der Platz ist durch die mittige Bebauung in einen nördlichen und einen südlichen Teil getrennt. Der Neptunbrunnen (im Vordergrund) befindet sich an der Stelle eines historischen Röhrkastens (eine Art Brunnen) und wurde 1756 fertiggestellt. Die Alte Waage und mehrere Bürgerhäuser, die sogenannte Zeile, teilen den Untermarkt hinter dem Brunnen in zwei Teile. In der Enge der Stadt wurden schon vor 400 Jahren fünf Etagen hohe Wohnhäuser erbaut. – Foto: Dieter Warnick

Diese Stadt ist ein Gesamtkunstwerk und an architektonischem Reichtum kaum zu überbieten! Ein einziges, ja einzigartiges, großes Freiluft-Museum mit einer Ansammlung außergewöhnlicher Bauwerke und bedeutender Baudenkmäler unterschiedlichster Stilepochen. Annähernd 4000 Gebäude stehen unter Denkmalschutz – schier unglaublich. Das Zentrum überzeugt in selten dagewesener Harmonie und Schönheit. Weiterlesen



Bautzen: Türme, Senf und eine unrühmliche Vergangenheit

Altstadtpanorama mit (von links) der Alten Wasserkunst (das Wahrzeichen der Stadt), Michaeliskirche, Wasserturm und Dom St. Petri. – Foto: Jens-Michael Bierke

Zwei Sprachen, acht Museen, 17 markante Türme und Bastionen, 20 Sorten Senf, 200 Dinosaurier, eine über 1000-jährige Geschichte sowie unzählige Kneipen und gastronomische Betriebe – Bautzen, auf einem Felsplateau erbaut, muss man einfach gesehen haben. In der 38 000-Einwohner-Stadt in der Oberlausitz (Sachsen) leben nicht nur Deutsche, sondern auch Sorben, Angehörige des kleinsten slawischen Volkes. Weiterlesen