Nah-Reisen



Sterzing: Das Tor zu Südtirol ist ein Juwel

Auch für seinen Blumenschmuck ist Sterzing berühmt. - Foto: Tourismusverein Sterzing

Jetzt schlägts zwölf. Es ist nicht zu überhören. Die Glockenklänge ertönen pünktlich. Aber woher kommt das Läuten? Vom Zwölferturm schallts herunter. Natürlich. Die Einheimischen nennen ihn zärtlich Zwölferturm, weil täglich um 12 Uhr die Glocke geläutet wird. Offiziell heißt er Stadtturm und ist das unverwechselbare Wahrzeichen von Sterzing in Südtirol. Weiterlesen



Kufsteinerland: Abstand vom Alltag finden  

Auch ohne Schneeschuhe ist eine Wanderung im Kufsteinerland ein wahres Naturerlebnis. - Foto: Oliver Soulas

Die Natur genießen, einfach durchatmen und Abstand vom Alltag finden. Die historische Festungsstadt Kufstein mit den acht umliegenden Dörfern steht für wohltuende Winterfrische. Rechts und links des Inns und rund um den Thiersee finden Gäste ideale Möglichkeiten, ganz individuell, ohne Stress und Trubel die schönsten Seiten des Tiroler Winters zu genießen. Beim Winterwandern, bei Schneeschuhtouren, bei weiten Schwüngen am Skihang oder beim Dahingleiten auf der Langlaufloipe – der Genuss in Kombination mit regionalen Köstlichkeiten ist sicher. Die naturnahe Auszeit ist bequem und schnell erreichbar, denn das Kufsteinerland liegt gleich hinter der deutsch-österreichischen Grenze, am Tor zu den Alpen. Weiterlesen



Serfaus-Fiss-Ladis: We are family

Die Sommer- und Winterrodelbahn Coaster-Schneisenfeger bietet den perfekten Rodelspass. – Foto. Andreas Kirschner

Mit Oma und Opa in den Schnee! Gemeinsamer Winterurlaub bereichert das Leben von Großeltern und Enkeln gleichermaßen. Und lässt ganz nebenbei den gestressten Eltern einfach mal Luft zum Aufatmen vom Alltag. Die Topadresse für perfekten Drei-Generationen-Winterurlaub ist die Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis. Hier im Tiroler Schnee werden Erinnerungen geschaffen, die auf ewig bleiben. Weiterlesen



Himmelswege: Archäologischer Astrotourismus in Sachsen-Anhalt 

Goseck.

Eine Palisadenwand übermannshoher Baumstämme inmitten einer sanft gewellten Ackerlandlandschaft. Geht der Wanderer näher heran, zeigt sich die Ringform des Bauwerks. Die Kreisgrabenanlage nahe des Dorfes Goseck, hoch oben über dem Tal der Saale in Sachsen-Anhalt. 1675 Eichenpfähle stecken im Boden. Ein zwei Meter breiter und 1,50  Meter tiefer Graben mit 71 Metern Durchmesser umschließt das Gebilde. Der Ring mißt 56 Meter im Durchmesser, durch ein Tor an seiner Nordseite gelangt der Besucher in den Innenraum, der durch einen kleineren Kreis mit 49 Meter Durchmesser gebildet wird. Weiterlesen



Pitztal: Pistenkontrolle durch Fabian Lösch – zur Not im Bademantel

Fabian Lösch prüft, ob in seinem Modell-Skigebiet alles in Ordnung ist. – Foto: Kunz-PR

Er ist oft auf den Knien. Wenn Fabian Lösch in seinem Modell-Skigebiet nach dem Rechten schaut, lässt sich das nicht vermeiden. Kontrollieren, ob die Stützpfeiler für die Bergbahnen noch fest verankert sind, die Gondeln und Sessel sicher am Seil hängen, der Zugang zu den Berggasthäusern ordentlich geräumt ist. Und wenn der 1,77 Meter große gebürtige Hesse auf den Knien herumrutscht, wirkt er immer noch wie Gulliver bei den Liliputanern. Denn Fabian Lösch ist Geschäftsführer des kleinsten (Modell)-Skigebietes im Pitztal. Weiterlesen



Tiroler Lechtal: Skitouren und Schneeschuhwandern für Einsteiger

Im Tiroler Lechtal entdecken Gäste unter fachkundiger Anleitung alternative Sportarten und genießen dabei die Langsamkeit und Ruhe abseits der Piste. – Foto: Ma. Fia. Photography

Frische Spuren im Pulverschnee ziehen, den Blick auf die unberührte Natur und die wohltuende Stille genießen – so sieht Wintersport in seiner ursprünglichsten Form aus. Mit weiten Ebenen und Hängen abseits von Liften und präparierten Pisten gilt das Tiroler Lechtal als Dorado für Skitouren und Schneeschuhwanderungen. Weiterlesen



Görlitz: Ein einzigartiges Freiluft-Museum

Der Görlitzer Untermarkt ist der zentrale Ort in der Altstadt. Der Platz ist durch die mittige Bebauung in einen nördlichen und einen südlichen Teil getrennt. Der Neptunbrunnen (im Vordergrund) befindet sich an der Stelle eines historischen Röhrkastens (eine Art Brunnen) und wurde 1756 fertiggestellt. Die Alte Waage und mehrere Bürgerhäuser, die sogenannte Zeile, teilen den Untermarkt hinter dem Brunnen in zwei Teile. In der Enge der Stadt wurden schon vor 400 Jahren fünf Etagen hohe Wohnhäuser erbaut. – Foto: Dieter Warnick

Diese Stadt ist ein Gesamtkunstwerk und an architektonischem Reichtum kaum zu überbieten! Ein einziges, ja einzigartiges, großes Freiluft-Museum mit einer Ansammlung außergewöhnlicher Bauwerke und bedeutender Baudenkmäler unterschiedlichster Stilepochen. Annähernd 4000 Gebäude stehen unter Denkmalschutz – schier unglaublich. Das Zentrum überzeugt in selten dagewesener Harmonie und Schönheit. Weiterlesen



Bautzen: Türme, Senf und eine unrühmliche Vergangenheit

Altstadtpanorama mit (von links) der Alten Wasserkunst (das Wahrzeichen der Stadt), Michaeliskirche, Wasserturm und Dom St. Petri. – Foto: Jens-Michael Bierke

Zwei Sprachen, acht Museen, 17 markante Türme und Bastionen, 20 Sorten Senf, 200 Dinosaurier, eine über 1000-jährige Geschichte sowie unzählige Kneipen und gastronomische Betriebe – Bautzen, auf einem Felsplateau erbaut, muss man einfach gesehen haben. In der 38 000-Einwohner-Stadt in der Oberlausitz (Sachsen) leben nicht nur Deutsche, sondern auch Sorben, Angehörige des kleinsten slawischen Volkes. Weiterlesen



Timmendorfer Strand: Trotz Corona pulsiert das Leben

Besser geht`s nicht: Blauer Himmel, eine blaue Ostsee und ein kilometerlanger Sandstrand. – Foto: TSNT GmbH

Einer der bekanntesten Küstenabschnitte Deutschlands befindet sich am südwestlichsten Strand der Ostsee, an einer der lieblichsten Gestaden der Lübecker Bucht, ist sieben Kilometer lang, erstreckt sich von der Ortschaft Niendorf bis vor die Tore der Gemeinde Scharbeutz, ist „übersät“ von feinstem Sand und unzähligen Strandkörben und ein Dorado für alle Wasserratten und Sonnenanbeter – die Rede ist von Timmendorfer Strand, einem Touristen-Hotspot, der diesen Namen wahrlich verdient. Weiterlesen



Der Ammersee – Bayerns drittgrößtes Binnengewässer: Lässiger geht’s nicht

Sonnenuntergang am Ammersee. – Foto: Kunz-PR

Der Ammersee, rund 40 Kilometer südwestlich von München gelegen, ist mit einer Uferlänge von 43 Kilometern und einer Fläche von 47 km² ein gutes Stück kleiner als der in der Nachbarschaft liegende, mondäne Starnberger See (Uferlänge 50 Kilometer, Fläche 57 km²), und auch ein bisschen unbekannter als sein großer Bruder, aber keineswegs weniger reizvoll. Anwohner und Urlauber genießen zu jeder Jahreszeit das entspannte Lebensgefühl am, im und rund um den See. Zwischen den Ortschaften Utting (4550 Einwohner) und Dießen (11 100 Einwohner) am Westufer sowie Herrsching (11 000 Einwohner) im Südosten herrscht Einigkeit: Lässiger lässt es sich kaum leben. Besonders im Sommer, wenn der Tag mit einem Kopfsprung vom Sprungturm beginnt und mit einem „Sundowner“ am Strand endet. Weiterlesen



Unterwegs auf Seeland: Dänemarks schönste Insel

Am Hafen von Rörvig.

Von unberührten Sandstränden, kleinen Fischerdörfern, Algenfarmern und Glaskünstlern: Die Anreise ist schon ein Erlebnis. Wer von der dänischen Insel Fünen auf die Insel Seeland will, kommt nicht an ihr vorbei: Die Storebæltsbroen oder auch die Brücke über den Großen Belt ist ein Bauwerk der Superlativ mit einer stolzen Gesamtlänge von fast 13.500 Meter. Es ist ein faszinierendes Gefühl, auf diesem Mega-Bauwerk zu fahren: Das Meer glitzert in der Sonne und vor dem Auto die schier endlose Fahrspur, die den Eindruck vermittelt, in die Unendlichkeit direkt auf dem Wasser zu fahren. Doch viel zu schnell hat man schon wieder festen Boden unter den Reifen, und jetzt heißt es: Willkommen auf Seeland, Dänemarks schönster Insel. Weiterlesen



Auf den Teide: Dem Himmel so nah

Vater Teide: mit 3718 Metern Höhe ...

Talstation des Teleférico del Teide, Punkt neun Uhr: Die Sonne strahlt und der Himmel hat jenes Tiefblau, das man eigentlich so nur aus den Alpen im Winter kennt. Wir aber sind mehr als 3000 Kilometer Luftlinie südwestlich der Alpen, mitten im Frühling und mitten im Atlantik: auf Teneriffa – zum Bergsteigen, besser zum Berg besteigen. Es kribbelt im Bauch. In null Komma nix oder genauer gesagt in acht Minuten schwebt die Gondel hinauf zur Bergstation. Von der Talstation auf 2356 Metern bringt die Gondel 43 Bergfexe und mich rund 1200 Meter höher auf 3555 Meter. Ohne noch auf dem Gipfel des Wahrzeichens der Kanarischen Inseln zu sein sind das schon erstaunliche 593 Meter mehr als unsere Zugspitze misst! Weiterlesen



Isola Albarella – die elegante Privatinsel für jedermann

Klein und fein, nicht nur aus der Vogelperspektive – die Isola Albarella. – Luftaufnahme: Mirco Toffolo

In der griechischen Mythologie sind die Inseln der Glückseligen (griechisch Elysion) im äußersten Westen des damaligen Erdkreises. Hierhin wurden die Helden der Antike entsandt, um als Unsterbliche ein glückliches Leben zu führen. Die Helden des Alltags in unseren Tagen müssen sich jedoch die Orte zum Glücklichwerden selber suchen – zumindest jene für die wenigen Urlaubswochen des Jahres. Weiterlesen