Reisegeschichten



Irland: Grüne Insel mit Ginster, Guinness und atemberaubenden Wanderwegen

Wenn man nach Westirland kommt , wo die Farbmacht der grün-gelben Ginsterflächen einem die Sinne überwältigen, und wenn man dann an einer der menschenleeren Buchten steht – dann kann man den Eindruck haben, es habe sich hier seit ewigen Zeiten kaum etwas verändert… Die irische Westküste mit ihrer wilden Schönheit und all ihren Texturen und Farben, dort wo die Leute noch die gälische Sprache sprechen und Schafe immer Vorfahrt haben, bietet alles, was den Charme von Irland ausmacht, und sogar ein bisschen mehr. Zum Beispiel die höchsten Klippen in Europa. Die Seeklippen von Slieve League an der Südwestspitze der Grafschaft Donegal fallen 601 Meter steil in den Atlantik ab Weiterlesen



Bad Steben: Nicht nur durch die Hölle gehen

Brunnen vor den Arkaden im Kurgarten von Bad Steben. – Foto: Reinhard Feldrapp

Ganz im Norden Bayerns, dort, wo der Freistaat endet und Thüringen nur einen Katzensprung entfernt ist, liegt das beschauliche Bad Steben, eines von fünf bayerischen Staatsbädern (neben Bad Steben sind dies Bad Brückenau, Bad Kissingen, Bad Bocklet und Bad Reichenhall). Die oberfränkische Marktgemeinde mit ihren 3500 Einwohnern hat jede Menge zu bieten. 368 000 Übernachtungen im Jahr, davon 47 000 von Kurgästen, sprechen eine deutliche Sprache. Die Gegend ist mal lieblich, mal wild. Franken pur eben! Weiterlesen



Nazaré: Fantastische Welterbestätten statt gigantischer Wellen

Die Felsenspitze mit dem Leuchtturm, Farol da Nazaré, ragt weit in das Meer und teilt den Strand in einen südlichen und nördlichen Teil.

Gigantische Wellen lockten nach Nazaré. Die mit etwa 30 Metern größte Welle der Welt wurde dort 2011 fotografiert und ins Guinness Book of World Records aufgenommen. Etwas kleiner sollten die Wellen schon sein. Denn unsere Surf-Fähigkeiten waren bescheiden und die Angst vor großen Wellen war beträchtlich. Als wir in Nazaré eintrafen, gab es allerdings nur eine einzige Welle, die kurz vor dem Strand umschlug. Dafür bestand der Strand aus allerfeinsten Sand, war kilometerlang und viele Meter breit. Damit der angespülte Sand nicht allzu sehr in die Höhe wuchs, schoben ihn zwei Planierraupen tagtäglich zurück ins Meer. Weiterlesen



Churfranken: Wo sich Main, Wein und Fachwerk treffen

Weinberge in Klingenberg. – Foto: Churfranken e.V. / Dominik Stapf

Churfranken? Selbst eingefleischte Nordbayern, die weiter östlich oder südlich beheimatet sind, müssen bei dem Begriff angestrengt nachdenken und wissen oft wenig bis nichts darüber. Das liegt daran, dass es die Marke Churfranken als solche erst seit ein paar Jahren gibt, genau genommen seit 2007. Quasi als Werbe-Label, um das touristische Potenzial der Region vollends auszuschöpfen. Das Gebiet, um das es sich handelt, meint das westliche Unterfranken an der Nahtstelle zwischen Odenwald und Spessart – mit der Stadt Miltenberg, den sich in nächster Nähe befindlichen idyllischen Weinorten und dem Main als Schwergewichte. Weiterlesen