Reisegeschichten



Namibia – Auge in Auge mit den schnellsten Raubkatzen der Welt

Auge in Auge mit den schnellsten Raubkatzen der Welt.

Livingstone ist schnell, sehr schnell. Links an seiner Seite hält Darwin gerade noch so Schritt. Nur noch geschätzte zehn Meter sind sie entfernt von ihrer Beute. Sie sind hungrig und steigern ihr Tempo nochmals auf mehr als 70 km/h. Staub wirbelt auf. Lange können die beiden diese hohe Geschwindigkeit nicht mehr halten. Aber die Beute ist in Reichweite, die Belohnung naht und so legen sie einen letzten Endspurt hin, bevor endlich aus der Ladefläche des vor ihnen fahrenden Pick-Ups zwei große Fleischbrocken dumpf auf dem sandigen Boden aufprallen. Weiterlesen



Würzburg und seine Stiftungsweingüter: Wie Kranke, Arme und Notleidende davon profitieren

Tief im Keller, entlang weiterläufiger, schmaler Gänge, lagern edle Frankenweine in riesigen Holzfässern. – Foto: www.bayern.by / Bernhard Huber

Um Würzburg richtig wertschätzen zu können, muss der Betrachter einige hundert Jahre zurückgehen, ins 14. und 16. Jahrhundert. Denn damals lebten in den Mauern der Stadt zwei großherzige und mildtätige Menschen, nämlich Johannes von Steren (1270 – 1329) und Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1545 – 1617). Beide verteilten völlig uneigennützig ihren Reichtum unter den Bürgern, um alten und kranken Menschen in ihrer Not zu helfen. Noch heute zehren die Einwohner von diesen außergewöhnlichen Wohltaten dieser beiden „Helden“. Weiterlesen



Tauchcamp Marsa Shagra: „Die Natur ist unser Reichtum“

Nahezu geräuschlos gleite ich durch das Element, die Arme ausgebreitet wie Schwingen. Um mich herum prasst eine Landschaft, die der Phantasie von Jules Verne entspringen könnte, mit ihrer Schönheit: Hügel und gar Berge von vielfältigen und farbenfrohen Korallenformationen, in jedem kleinsten Winkel verbirgt sich Leben. Papageienfische und Meeresschildkröten fressen sich an Korallen satt, Gelbflossendrückerfische jagen sich gegenseitig wie in übermütigem Spiel, Zackenbarsche kehren in Putzerstationen ein wie in einem Spa, Soldatenfische fixieren mich mit übergroßen Augen, Blaupunktrochen wirbeln Sand auf, Flötenfische spielen mit den Luftblasen, die wir Taucher ausstoßen, Rotfeuerfische beobachten das Geschehen im Riff mit aufgestellten Flossen, die wie indianischer Kriegsschmuck anmuten. Das schimmernde Schuppenkleid der Fische erinnert an das prächtige Gefieder von exotischen Vögeln, die Schwärme bewegen sich unisono und scheinen einer Choreographie zu folgen. Wenn es ein Äquivalent gibt, in dem sich der Mensch so frei fühlen kann wie ein Vogel, dann ist es das Meer! Hier ist das schwerelose Dahingleiten, das wir ansonsten nur in nächtlichen Träumen erleben, real. Nach einer Stunde geht unser Atemgas zur Neige, ich tauche auf und mein erster Satz lautet: „Ich hatte fast vergessen, wie unfassbar schön das Rote Meer ist!“ Weiterlesen



Schmallenberger Sauerland: Die Natur mit allen Sinnen erleben

Bei dieser Aussicht ist es kaum zu glauben, dass sich über 120 Dörfer und Weiler in klimatisch günstiger und aussichtsreicher Lage und Höhe sanft an die Hänge im Schmallenberger Sauerland schmiegen. – Foto: Tourismus Schmallenberger Sauerland / Klaus-Peter Kappest

Wer gerne und viel wandert, aber nicht zu hoch hinaus will, für den sind in deutschen Gefilden die Mittelgebirge, egal wie sie heißen, ein überaus begehrtes Ziel. Wandern entspannt und gibt neue Kraft für den Alltag. Und wer sich dabei zusätzlich auf spirituellen Spuren fortbewegen will, der ist im Schmallenberger Sauerland und in der Ferienregion Eslohe (Hochsauerlandkreis im Südwesten von Nordrhein-Westfalen) goldrichtig. Zahlreiche Wanderwege, Steige und Pfade führen zwar nicht immer nach Rom, aber meist ans Ziel, egal, ob man sich ein körperliches und/oder ein geistiges gesetzt hat. Weiterlesen