Mit einer feierlichen Loktaufe in Wien haben die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) und der Tourismusverband Osttirol am 21. Januar ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität gesetzt. Die Taurus-Lokomotive 1116 trägt künftig den Namen „Osttirol“ und wird zum rollenden Botschafter der alpinen Destination.
Adler, Alpen, Anbindung

Die neue leistungsstarke ÖBB-Lok Taurus 1116 mit dem Namen „Osttirol“, die im Personen- und Güterverkehr eingesetzt wird, verkürzt die Anbindungen zwischen Lienz/Osttirol und Wien sowie Graz.
– Foto: Harald Eisenberger
Die Kooperation unterstreicht die zentrale Bedeutung der Bahn für Osttirol – historisch wie strategisch. Bereits der Anschluss an die Pustertalbahn im Jahr 1871 markierte den Beginn der touristischen Entwicklung. Einen vergleichbaren Impuls erwartet die Region nun durch die Eröffnung des Koralmtunnels, der seit 14. Dezember 2025 auch für Personen-Schnellzüge freigegeben ist.
Osttirols Bezirkshauptstadt Lienz rückt damit metaphorisch ans Ende dieses neuen Infrastruktur-Korridors. Sowohl Wien als auch Graz liegen damit künftig deutlich näher am östlichen Tiroler Alpengebiet: So erreichen Reisende ab Wien Lienz eine Dreiviertelstunde schneller (weitere 60 Minuten mit der Fertigstellung des Semmering-Basistunnels ab 2030), während sich die Verbindung Graz-Lienz von 4:49 Stunden auf 3:13 Stunden verkürzt. Gestaltet ist die Lok in schlichter Eleganz, geprägt vom Adler als Symbol für Freiheit.
Landschaftliche Anklänge und das Osttirol-Branding transportieren zentrale Werte wie Authentizität, Nachhaltigkeit und naturnahe Erholung bereits beim Einstieg.
Weitere Infos unter www.osttirol.com