Basierend auf den internationalen Kriterien des Global Sustainable Tourism Council (GSTC) hat Südtirol ökologische, sozioökonomische und kulturelle Indikatoren definiert, um Nachhaltigkeit messbar zu machen. Das Nachhaltigkeitslabel Südtirol dürfen Destinationen allerdings erst nach einem umfangreichen Zertifizierungsprozess führen. Dank kontinuierlicher, konsequenter Arbeit erreichte das Green Team des Tourismusvereins Schenna 2026 auf Anhieb das höchste Level des „Südtirol Standard“.
Nur dieses wird auch vom GSTC anerkannt. Damit ist die Gemeinde oberhalb von Meran ab sofort eine von derzeit 140 Green Destinations in 25 Ländern weltweit.
Berechenbare Parameter statt Greenwashing

2026 wurde Schenna von der GSTC-akkreditierten Zertifizierungsstelle Green Destinations nach dem „GSTC-Recognized“-Standard der IDM Südtirol zertifiziert. – Foto: Dieter Warnick
Die weltweit agierende Global Sustainable Tourism Council (GSTC) legt maßgebliche Kriterien für eine nachhaltige Entwicklung im Reisesektor für Branchenexperten und Regierungen fest. In allen Ländern der Erde von den Vereinten Nationen und deren Welttourismusorganisation (UNWTO) anerkannt, beinhaltet der internationale GSTC-Standard entsprechend viele Aspekte.
Auf dieser Grundlage hat die IDM Südtirol berechenbare Parameter entwickelt. Der Katalog baut im Wesentlichen auf vier Bereichen auf: Der erste regelt, wie man das Thema Nachhaltigkeit angehen, messen und managen kann. Der zweite durchleuchtet, welchen ökonomischen und sozialen Einfluss der Tourismus hat. Nummer drei umfasst die kulturellen Gesichtspunkte. An vierter Stelle stehen die ökologischen Auswirkungen.
Infos: www.greendestinations.org/collection; www.schenna.com/green