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Hotel Hochschober: Entschleunigen zwischen Berg und See

An der Landesgrenze zwischen Kärnten und der Steiermark breitet sich eine wahre Bilderbuchlandschaft aus. Das Hotel Hochschober empfängt den Gast auf 1763 Meter hoch über dem Meeresspiegel. Umrahmt von Lärchen und Zirben Wäldern liegt es, still und malerisch, direkt am Südufer des Turracher Sees.

Naturerlebnis Turracher Höhe; Foto: Hotel Hochschober

Naturerlebnis Turracher Höhe; Foto: Hotel Hochschober

Wie ein bunter Teppich zeigt der Nationalpark Nockberge seine Schönheit. Zerklüftete Täler, magische Kraftplätze und urige Almhütten bieten unzählige Möglichkeiten für Wanderungen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade. Dem Turracher See schließen sich in unmittelbarer Nähe noch Grün – und Schwarzsee für Spaziergänge und Wasseraktivitäten an.


Wechselhafte Geschichte

Aber beginnen wir im Jahre 1929 mit der wechselhaften Geschichte der Gründerfamilie Hans und Hilde Leeb. Dieser wirtschaftlich schwierige Jahrgang hielt das Ehepaar nicht davon ab, den „Gasthof Hochschober, mit anfänglich 30 Betten, zu eröffnen.

Nur fünf Jahre nach Eröffnung wurde der Gasthof im Jahre 1934 durch ein Feuer komplett zerstört und mühevoll wieder neu aufgebaut. Schon bald kamen weitere belastende Jahre durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Kurs nach Kriegsende wurde das Hotel von den Besatzungsmächten beschlagnahmt und das Ehepaar Leeb musste im eigenen Hote,l als Heizer und Gouvernante, arbeiten.

Bereits im Jahre 1949 aber wagten die beiden Vollblut Gastronomen einen weiteren Neuanfang und mittlerweile führen die Familien Leeb und Klein das Hotel in dritter Generation. Viele außergewöhnliche und innovative Ideen ziehen sich seither wie ein roter Faden durch das Konzept.

Orientalische Badekultur

Ein orientalisches Hamamm lädt zur Entspannung ein; Foto: Hotel Hochschober

Ein orientalisches Hamamm lädt zur Entspannung ein; Foto: Hotel Hochschober

1998, als orientalische Badekultur in unseren Breitengraden noch weitgehend unbekannt war, ließ Familie Leeb bereits  das erste authentische türkische Hamam der Alpen erbauen. Die Gestaltung übernahmen orientalische Baumeister. Ausgewählte Spa Mitarbeiter wurden auf eine Reise nach Istanbul geschickt um die Kunst der Hamam -Waschung originalgetreu zu erlernen.

2005 folgte die Umsetzung einer weiteren ungewöhnlichen, fast schon exzentrischen Idee. Der Bau eines authentischen, vier Etagen hohen, chinesischen Turms, direkt am Ufer des Turracher Sees. Beileibe keine Kopie, sondern von chinesischen Architekten und Arbeitern geplant und gebaut. Einzelne Hochschober – Mitarbeiter wurden von chinesischen Teemeistern in die Kunst der Gongfu -Teezeremonie unterrichtet, die seither täglich für Hotelgäste im obersten Stockwerk des Turms zelebriert wird.

Chinesisches Teehaus direkt am See, Foto: Hotel Hochschober

Chinesisches Teehaus direkt am See, Foto: Hotel Hochschober

In den unteren Stockwerken findet man eine Vielfalt fernöstlicher Entspannungsmethoden wie Qi Gong, Tai Chi, Yoga, Zen-Gymnastik, sowie chinesische Ärzte mit maßgeschneiderten Behandlungsangeboten aus der TCM Medizin, Akupunktur, Schröpfen und vieles mehr. Begeben Sie sich in Frau Dr. Wangs heilende Hände – Sie werden es nicht bereuen.

Raushier-Reisemagazin

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