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Boomtown Ingolstadt: Modern, facettenreich, selbstbewusst

Ingolstadt boomt! Bayerns jüngste Großstadt platzt aus allen Nähten! Dank Audi fast keine Arbeitslosigkeit! Uni und FH ziehen Studenten aus der ganzen Welt an! Das Theater ruft und die Massen kommen! All das könnten Schlagzeilen sein, die Ingolstadt auf den Punkt genau charakterisieren.

Das im Jahr 1385 erbaute Kreuztor ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Name des Tores leitet sich vom ehemaligen, westlich der Stadt gelegenen Aussätzigenhaus zum heiligen Kreuz ab, das 1546 im Schmalkaldischen Krieg zerstört wurde.

Das im Jahr 1385 erbaute Kreuztor ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Name des Tores leitet sich vom ehemaligen, westlich der Stadt gelegenen Aussätzigenhaus zum heiligen Kreuz ab, das 1546 im Schmalkaldischen Krieg zerstört wurde.

Zum Ursprung: 806 wurde Ingolstadt erstmals urkundlich erwähnt – damals teilte kein Geringerer als Karl der Große sein Erbe unter seinen Söhne auf. Der Übergang an der Donau, die “villa ingoldestat“, war dabei ein so wichtiger strategischer Punkt, dass er eigens als kaiserliches Kammergut aufgeführt wurde.

Ein moderner Wirtschaftsstandort

Vielen ist Ingolstadt als moderner Wirtschaftsstandort bekannt, nicht zuletzt der Audi AG wegen. Mehr als 33 000 Beschäftigte arbeiten auf einem 210 Hektar großen Gelände. Dass Bayerns jüngste Großstadt mit seinen über 126 000 Einwohnern darüber hinaus auch historisch und kulturell jede Menge zu bieten hat, spricht sich erst in jüngster Zeit immer mehr herum.

Ingolstadt hat aufgrund besonderer Aufgaben immer Geschichte geschrieben, hat als Landesfestung die deutsche Historie mitgeprägt, war Bayerns erste und lange Zeit einzige Universitätsstadt, und hat auch die europäische Geistesgeschichte mitgestaltet.

Bedeutende Wachstumsregion

Große Blüte erfuhr das Liebfrauenmünster, als es zugleich Pfarr- und Universitätskirche war. Heute zeugt noch der Hochalter von Hans Mielich von dieser Zeit. Er wurde im Jahr 1572 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Bayerischen Landesuniversität errichtet.

Große Blüte erfuhr das Liebfrauenmünster, als es zugleich Pfarr- und Universitätskirche war. Heute zeugt noch der Hochalter von Hans Mielich von dieser Zeit. Er wurde im Jahr 1572 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Bayerischen Landesuniversität errichtet.

Ebenso stolz wie auf die Geschichte ihrer Stadt sind die Ingolstädter auch auf das moderne Wirtschaftszentrum. Die Stadt lebt von der Wirtschaft und die wirtschaftliche Dynamik hat Ingolstadt und seine Umgebung zu einer der bedeutendsten Wachstumsregionen Deutschlands gemacht.

Die Stärken der Stadt sind vor allem geprägt durch die positive Entwicklung in der Automobilindustrie. Allen voran natürlich die Audi AG; davon profitieren natürlich auch die Zulieferfirmen mit über 10 000 Arbeitsplätzen. Andere namhafte Unternehmen wie Media-Saturn oder Temic tun ihr Übriges.

Das Neue Schloss gehört zu den wichtigsten gotischen Profanbauten des 15. Jahrhunderts in Bayern. Bauherren waren Herzog Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt und Herzog Georg der Reiche von Bayern-Landshut.

Das Neue Schloss gehört zu den wichtigsten gotischen Profanbauten des 15. Jahrhunderts in Bayern. Bauherren waren Herzog Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt und Herzog Georg der Reiche von Bayern-Landshut.

Eine Erfolgsgeschichte in Sachen Wirtschaftsförderung ist das Güterverkehrszentrum. Im modernen Logistikzentrum GVZ I entstanden in den vergangenen 15 Jahren zwölf Hallen auf 83 Hektar, die alle ausgelastet sind und rund 4200 Menschen einen Arbeitsplatz bieten. Mit der Fertigstellung des GVZ II (drei Hallen stehen auf 130 000 Quadratmetern) kamen noch einmal 500 Arbeitsplätze hinzu.

Auch die Errichtung des „Ingolstadt Village“ wirkt sich positiv auf die Ingolstädter Wirtschaft und damit auf den Arbeitsmarkt aus.

Wichtiger Schulstandort

Die Ansiedlung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 1989 und fünf Jahre später die einer wirtschaftlich-technologischen Fachhochschule unterstreichen die Rolle als kreatives Wirtschafts- und Innovationszentrum zusätzlich. Damit wurde ein intensiver Informations- und Technologietransfer zwischen der Wirtschaft und den Hochschulen begründet, der sich auf beide bereichernd auswirkt. Insgesamt sind etwa 8500 Studenten eingeschrieben.

Bayerische Herzogsresidenz

Im Audi Museum mobile gehen historische Exponate und zeitgemäße Präsentationsformen eine spannungsreiche Symbiose ein, die den Gang durch die Vergangenheit zu einem ebenso informativen wie kurzweiligen Erlebnis werden lässt.

Im Audi Museum mobile gehen historische Exponate und zeitgemäße Präsentationsformen eine spannungsreiche Symbiose ein, die den Gang durch die Vergangenheit zu einem ebenso informativen wie kurzweiligen Erlebnis werden lässt.

Ingolstadt ist eine altbayerische Stadt mit einem gut erhaltenen und liebevoll sanierten historischen Kern. Sie beeindruckt mit alten giebelgesäumten Straßenzügen und wohlhabenden Bürgerhäusern. Der Stadtkern ist in seiner klaren, fast geometrischen Ordnung das Werk des 13. Jahrhunderts. Unter der Regentschaft von Ludwig dem Bärtigen (1368-1447) erlebte die Stadt von 1413 bis zu seinem Tod ihre erste kulturelle Blüte und bekam ihren spätgotischen Charakter (Münster, Neues Schloss). Die Donaustadt war 328 Jahre lang bayerische Herzogsresidenz, und von 1472 bis 1800 Sitz der ersten Bayerischen Landesuniversität. Sie war Bayerische Landesfestung sowie Garnisons- und Militärstandort.

Auf Schritt und Tritt wird der Besucher mit der Vergangenheit konfrontiert. So sind der „Herzogskasten“ („Altes Schloss“) und das „Neue Schloss“, die beide das Stadtbild prägen, Zeugen der Herzogszeit. Aufgrund seiner strategischen Lage ist Ingolstadt immer ein gut befestigter Ort gewesen. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt zur Bayerischen Landesfestung ausgebaut. Die besten Architekten ihrer Zeit, wie beispielsweise der königliche Hofbaumeister Leo von Klenze (1784-1864), wurden an die Donau entsandt. Er setzte der Stadt architektonisch seinen Stempel auf. Seine Prachtbauten, die rund um den Stadtkern entstanden, sind ein wahres Freilichtmuseum der Festungsbaukunst. Das Backsteinrot dieser Bauten gibt der Schanz Unverwechselbarkeit und Charakter.

Leo von Klenze – wohin man schaut

Am südlichen Donau-Ufer steht die Festungsanlage Reduit Tilly. Am Bau des klassizistischen Bauwerks hat Leo von Klenze mitgewirkt. Die Mitglieder des bayerischen Könighauses suchten in Kriegszeiten in der Festung Zuflucht. Seit 1994 ist hier die Abteilung Erster Weltkrieg des Bayerischen Armeemuseums.

Am südlichen Donau-Ufer steht die Festungsanlage Reduit Tilly. Am Bau des klassizistischen Bauwerks hat Leo von Klenze mitgewirkt. Die Mitglieder des bayerischen Könighauses suchten in Kriegszeiten in der Festung Zuflucht. Seit 1994 ist hier die Abteilung Erster Weltkrieg des Bayerischen Armeemuseums.

Leo von Klenzes bekannteste architektonische Hinterlassenschaften in Ingolstadt sind das Reduit Tilly (in ihm ist heute das Bayerische Armeemuseum untergebracht), der Turm Triva (Bayerisches Polizeimuseum) und der Turm Baur. Weitere Klenze-Bauten sind die Fronte 79 und die Batterie 94. Nach ihm wurde auch das Landesgartenschaugelände benannt – Klenzepark. Prachtbauten in Ingolstadt, die das Stadtbild prägen, sind die sogenannten Kavaliere, mächtige Festungs-Gebäude der Barockzeit (u.a. Kavalier Hepp, Kavalier Elbracht, Kavalier Heideck, Kavalier Dallwigk, Kavalier Zweibrücken.)

Alt und neu verbinden sich am Rathausplatz, wo das Alte Rathaus (Mitte) und das Neue Rathaus (rechts) einen Gegenpol bilden, wie er auffälliger nicht sein könnte. Hinten links der Pfeifturm, rechts die “Untere Pfarr” (Moritzkirche).

Alt und neu verbinden sich am Rathausplatz, wo das Alte Rathaus (Mitte ) und das Neue Rathaus (rechts) einen Gegenpol bilden, wie er auffälliger nicht sein könnte. Hinten links der Pfeifturm, rechts die “Untere Pfarr” (Moritzkirche).

Zuvor hatte das Stadtbild durch die Universitätsepoche mit seinen eindrucksvollen Bauten einen unverwechselbaren Charakter erhalten. Inmitten enger, mittelalterlicher Gassen, erhebt sich die „Hohe Schule“ an der namhafte Professoren, Theologen und Wissenschaftler wie Konrad Celtis (1495-1508), Johannes Aventinus (1477-1534), Peter Apian (1495-1552), Luther-Gegenspieler Dr. Johannes Eck (1486-1543), Johannes Reuchlin (1455-1522) und Christoph Scheiner (1573-1650) wirkten. An der Ingolstädter Universität soll zudem Mary Shelleys weltberühmter Roman Frankenstein geschrieben worden und seine Kreatur zum Leben erweckt worden sein.

Weitere Berühmtheiten

Weitere Berühmtheiten, die mit Ingolstadt in Verbindung stehen:

* Der Komponist Simon Mayr (1763-1845), der einige Jahre hier gelebt hat, und heutzutage gerade in Fachkreisen eine große Renaissance erlebt.

* Schwedenkönig Gustav Adolf II. (1594-1632), der im Dreißigjährigen Krieg die Stadt nicht einnehmen konnte, weil sich die Einwohner perfekt verschanzt hatten; daher hat sich Ingolstadt den Beinamen „Die Schanz“ erworben. Bei einem Scharmützel zwischen dem König und bayerischen Soldaten wurde Gustav Adolfs Schimmel am Beim getroffen und später durch einen Gnadenschuss getötet. Der „Schwedenschimmel“ ist immer noch in Ingolstadt, und ausgestopft im Stadtmuseum zu sehen. Er gilt als das älteste erhaltene Tierpräparat in Europa.

* Graf Tilly (1559-1632) war Heerführer der Katholischen Liga und ein namhafter Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. In Ingolstadt verstarb er am 30. April 1632, nachdem er zuvor in der Nähe schwer verwundet worden war. Das Haus, in dem der Feldherr die letzten Stunden seine Lebens verbrachte, steht inmitten der Altstadt.

* Marieluise Fleißer (1901-1974) war eine deutsche Schriftstellerin, die die „Neue Sachlichkeit“ vertrat. Sie wurde in Ingolstadt geboren und starb dort auch. Ihre bekanntesten Werke sind „Fegefeuer in Ingolstadt“ und „Pioniere in Ingolstadt“. In ihrem Geburtshaus ist seit 2001 eine Dokumentationsstätte über ihr Leben eingerichtet.

Ein mächtiges Bauwerk

Der Klenzepark ist der größte und meistbesuchte Park in Ingolstadt. Besucher können sich bei einem Spaziergang durch den Duftkräutergarten von den vielseitigen Düften verzaubern lassen.

Der Klenzepark ist der größte und meistbesuchte Park in Ingolstadt. Besucher können sich bei einem Spaziergang durch den Duftkräutergarten von den vielseitigen Düften verzaubern lassen.

Ein mächtiges Bauwerk stellt das Liebfrauenmünster (Münster zur Schönen Unserer Lieben Frau) dar. Die Übereckstellung der beiden unvollendet gebliebenen Türme der spätgotischen Hallenkirche ist ihr Wahrzeichen. Die Bauzeit der „Oberen Pfarr“ betrug genau 100 Jahre (1425-1525). Und wo es eine „Obere Pfarr“ gibt, da gibt es auch eine „Untere Pfarr“. Die Moritzkirche bildet zusammen mit dem in unmittelbarer Nähe stehenden, 63 Meter in den Himmel ragenden Pfeifturm (diente früher als städtischer Wachturm) ein äußerst fotogenes Ensemble.

Das Deutsche Medizinhistorische Museum in der “Alten Anatomie” ist einmalig in Deutschland. Hier hatte sich die Medizinische Fakultät in den Jahren 1723 bis 1736 ein kleines wissenschaftliches Schloss errichtet. Heute dokumentiert das Museum die Geschichte der Medizin von der Antike bis zur Gegenwart.

Das Deutsche Medizinhistorische Museum in der “Alten Anatomie” ist einmalig in Deutschland. Hier hatte sich die Medizinische Fakultät in den Jahren 1723 bis 1736 ein kleines wissenschaftliches Schloss errichtet. Heute dokumentiert das Museum die Geschichte der Medizin von der Antike bis zur Gegenwart.

Ein wahres Schmuckstück ist die Asamkirche (erbaut zwischen 1732 und 1735), die offiziell St. Maria de Victoria heißt. Der Barock-Bau wurde von den Brüdern Asam auf der Höhepunkt ihres Schaffens gestaltet. Die Innenansicht ist gewaltig und zeigt im Deckengemälde die Menschwerdung des Herrn auf 490 Quadratmetern.

Die Glacis – ein innerstädtisches Naherholungsgebiet

Wie ein Gürtel zieht sich die Glacis, Ingolstadts grüne Lunge, um die historische Altstadt und dient der Bevölkerung als innenstadtnahes Erholungsgebiet. Der Bereich vor den alten Stadtmauern, der bis heute nicht bebaut werden darf, ist den früheren Militärzeiten zu verdanken, denn die unbebaute Fläche diente als freies Schussfeld für herannahende Feinde.

Mit dem in unmittelbarer Nähe zur Stadt gelegenen Baggersee und dem Auwaldsee sowie den Donauauen kann Ingolstadt auf weitere attraktive Naherholungsgebiete verweisen.

Kunstliebhaber kommen voll auf ihre Kosten

Nicht nur der Naturfreund, sondern auch der Kunstliebhaber findet “auf der Schanz“ ein überaus interessantes Angebot, das sich in den vergangenen Jahren immer weiter entwickelt hat. Die Donaustadt hat sich mittlerweile als Museumsstandort über die deutschen Grenzen hinaus einen ausgezeichneten Namen gemacht.

neu renovierten Fassaden der alten Bürgerhäuser geben der Theresienstraße, der schönsten Straße Ingolstadts, ein unverwechselbares Flair.

neu renovierten Fassaden der alten Bürgerhäuser geben der Theresienstraße, der schönsten Straße Ingolstadts, ein unverwechselbares Flair.

So beherbergt das „Museum für Konkrete Kunst“ die weltweit am vollständigsten erhaltene Sammlung dieser Stilrichtung, die durch ihre Verbindung zu Grafik und Design auch zum modernen Image der Stadt passt und beiträgt. An die militärische Tradition knüpft das Bayerische Armeemuseum an. Dazu gesellte sich Ende 2011 das Polizeimuseum im Turm Triva.

500 Jahre Medizingeschichte

Ein weiteres Bonbon in der Ingolstädter Museumslandschaft ist das „Deutsche Medizinhistorische Museum“ in der Alten Anatomie, dem ehemaligen medizinischen Fakultätsgebäude der Universität. Den Besucher erwartet ein Rundgang durch 500 Jahre abendländische Medizingeschichte. Erwähnt werden muss in jedem Fall auch das „Museum mobile“ auf dem Audi-Gelände, das die Unternehmenshistorie ebenso thematisiert wie den rasanten Fortschritt des Unternehmens im letzten Jahrhundert. Unter anderem illustrieren über 80 Autos und Motorräder die Geschichte des Werks.

Der Turm Triva ist ein klassizistischer Festungsbau. Er ist Teil der Befestigung am Brückenkopf und diente als östlicher Flankenturm des Reduit Tillys. Er wurde zwischen 1828 und 1841 erbaut und ist nach dem bayerischen General und Kriegsminister Johann Nepomuk von Triva benannt. Seit 2011 wird das Gebäude als Räumlichkeit für das Bayerische Polizeimuseum genutzt.

Der Turm Triva ist ein klassizistischer Festungsbau. Er ist Teil der Befestigung am Brückenkopf und diente als östlicher Flankenturm des Reduit Tillys. Er wurde zwischen 1828 und 1841 erbaut und ist nach dem bayerischen General und Kriegsminister Johann Nepomuk von Triva benannt. Seit 2011 wird das Gebäude als Räumlichkeit für das Bayerische Polizeimuseum genutzt.

Vielbeachtete Sommerkonzerte

Vielbeachtet sind ferner die traditionellen Sommerkonzerte und die internationalen Jazztage. Beide Veranstaltungen bringen Künstler von Weltruhm in die Stadt. Seit 1990 veranstaltet Audi das Klassikfestival, das jedes Jahr im Juli als riesiges Open-Air-Spektakel über die Bühne geht. Klangvolle Namen wie Anne-Sophie Mutter, Sir Simon Rattle oder die Wiener Philharmoniker gastieren dann an der Donau.

Reges Treiben herrscht in der Fußgängerzone, doch zahlreiche Läden-Leerstände und das Einkaufszentrum “Westpark” auf der “grünen Wiese” als Publikumsmagnet lassen immer weniger Einheimische die Innenstadt besuchen.

Reges Treiben herrscht in der Fußgängerzone, doch zahlreiche Läden-Leerstände und das Einkaufszentrum “Westpark” auf der “grünen Wiese” als Publikumsmagnet lassen immer weniger Einheimische die Innenstadt besuchen.

Gar schon seit 1984 gibt es die Jazztage. Diese Veranstaltung hat sich seitdem zu einem Prunkstück in der internationalen Szene entwickelt; so drückten Top-Acts wie Ray Charles, Lionel Hampton, Miles Davis oder Al Jarreau dem Fest ihren Stempel auf.

Das Reinheitsgebot von 1516

Zu feiern verstehen die Ingolstädter natürlich auch: Kein Wunder, schließlich wurde am Georgitag 1516 das Reinheitsgebot des Bieres erlassen. Aus diesem Anlass wird alle zwei Jahre mit einem großen Historienspektakel, dem Herzogsfest, daran erinnert. Auf dem sportlichen Sektor ist Ingolstadt auch mit beachtlichem Erfolg vertreten. So jagen die Eishockeyspieler des ERC Ingolstadt in der höchsten deutschen Liga, der DEL, dem Puck nach, und die Fußball-Profis des FC 04 spielen in der 2. Bundesliga.

Text: Dieter Warnick und Eva Schulz
Fotos: Stadt Ingolstadt

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