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Wilder Kaiser: Österreichs erste Rodelschule

Steile Hänge für Könner, sanfte Hügel für (Wieder-)Einsteiger, urige Hütten für Einkehrschwünge: Bei Skifahrern ist die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental längst ein fester Anlaufpunkt. Beleuchtete und schneesichere Rodelbahnen machen die Ferienregion auch zum Hotspot für Schlittenfans. In Österreichs erster Rodelschule in Söll lernen sie die richtige Technik direkt vom Profi.

Drei Rodelbahnen in der Ferienregion Wilder Kaiser werden regelmäßig beschneit. – Foto: TVB Wilder Kaiser/Peter von Felbert

Drei Rodelbahnen in der Ferienregion Wilder Kaiser werden regelmäßig beschneit. – Foto: TVB Wilder Kaiser/Peter von Felbert

„Vor der Kurve bremsen, in die Kurve hineinlegen, mit der Hand in den Schnee greifen“: So erklärt Ex-Rennrodlerin Marianne Treichl die Taktik für eine kontrollierte und zugleich flotte Schlittenfahrt. Auf dem etwa drei Kilometer langen Hexenritt können Rodelschüler das frisch Gelernte selbst testen. Obwohl der Name eine wilde Abfahrt verspricht, gibt es kaum Gefahrenstellen. Daher eignet sich der Hexenritt auch für Anfänger.

Steiler hinab geht es auf der mittelschweren, 4,5 Kilometer langen Astberg-Rodelbahn, die vom gleichnamigen Gipfel auf 1267 Metern über die Brenneralm entweder nach Ellmau oder Going führt. Sie bleibt ebenso bei Dunkelheit in Betrieb wie die über vier Kilometer lange Mond-Rodelbahn Söll. Mit über acht Metern Breite und drei Erlebnisstationen richtet sie sich besonders an Familien. Die Strecke wird mittwochs bis samstags von 19 bis 22.30 Uhr beleuchtet und verläuft von der Mittelstation in Hochsöll zur Talstation Söll. Alle drei schneesicheren Bahnen tragen das Tiroler Gütesiegel für Naturrodelbahnen. Die Rodelkurse in Söll sind bei Anmeldung kostenlos und finden bis 28. März immer mittwochs und freitags um 14 Uhr statt.

Infos unter www.wilderkaiser.info

Raushier-Reisemagazin

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