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Das Posthotel in Zell am Ziller: Leben im Einklang mit der Natur

Mitten in einem der renommiertesten Skigebiete Österreichs, dem Zillertal, hat sich die Familie Egger-Binder ein kleines Paradies geschaffen. Christina Egger und ihr Mann, der Unternehmer Reinhard Binder (Binderholz GmbH), beide in Zell am Ziller geboren und aufgewachsen, betreiben drei Betriebe der Extraklasse.

Das Hotel Post in Zell am Ziller wurde mit dem Österreichischen Umweltzeichen und dem EU Eco Label ausgezeichnet; der Skibus hält direkt vor dem Haus

Das Hotel Post in Zell am Ziller wurde mit dem Österreichischen Umweltzeichen und dem EU Eco Label ausgezeichnet; der Skibus hält direkt vor dem Haus

Direkt in Zell am Ziller das Viersterne-Umwelt- und Designhotel „Das Posthotel Apart & Tirol“, im wenige Kilometer entfernten Aschau die drei Luxusalmhütten „Bergchalet Hochleger“, und, auch nur ein paar Autominuten von Zell entfernt, nämlich in Uderns, die „Golflodge am See“.

Ein gewagter Schritt

Christina Egger betreibt das Posthotel in dritter Generation seit 2009. Ganz früher war an der Stelle des jetzigen Anwesens eine Poststation, und die „Post“ war schon im Jahr 1860 die erste Adresse für gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse.
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Von 1942 bis 1969 bewirtschafteten Christinas Großeltern Johann und Theresia Egger das Haus. Im Jahr 1969 übernahmen deren Sohn Hans und seine Frau Luise, also Christina Eggers Eltern, die Wirtschaft und machten daraus ein Hotel, nämlich das Hotel Post. „Der Gasthof war am Anfang ganz einfach eingerichtet, wer dort schlafen wollte, fand nicht einmal Duschen vor,“ berichtet Hans Egger. „In den Jahren danach haben wir das Hotel mehrfach modernisiert.“

Die Ski- und Wintersportgebiete des Zillertals gehören zu den renommiertesten Destinationen in Österreich.

Die Ski- und Wintersportgebiete des Zillertals gehören zu den renommiertesten Destinationen in Österreich.

Es war damals ein gewagter Schritt, in Zell ein Hotel aufzubauen, denn, so Egger sen., „waren damals Zell und auch Kaltenbach richtige Kuhdörfer.“ Nicht zu vergleichen mit Mayrhofen. Dort gab es schon zu Begin des 20. Jahrhunderts Urlaubsgäste, erst recht, als die Zillertalbahn ihren Betrieb aufgenommen hatte. In Zell am Ziller dauerte es bis Mitte der 1950er-Jahre, ehe auch dort Touristen Halt machten. Einen ersten Höhepunkt erlebte der Ort in den 1960er- und 70er-Jahren. „Damals“, so erinnert sich Hans Egger, „liefen die Sommer sensationell gut“, und damit auch sein Beherbergungsbetrieb. „Das waren goldene Zeiten“. Diese sind scheinbar wieder zurückgekommen, kann das Zillertal doch mit so vielen Nächtigungen aufwarten wie das gesamte Bundesland Tirol zusammen.

Nur“ ein Bed&Breakfast-Betrieb

Die Luxusalmhütten „Bergchalets Hochleger“ bieten dem Gast alles, was das Herz begehrt. Mit 230 und 250 Euro pro Tag und Person ist der Aufenthalt dort aber auch nicht gerade preiswert.

Die Luxusalmhütten „Bergchalets Hochleger“ bieten dem Gast alles, was das Herz begehrt. Mit 230 und 250 Euro pro Tag und Person ist der Aufenthalt dort aber auch nicht gerade preiswert.

Ab 1980 allerdings kamen mehr Gäste im Winter als im Sommer. Wie gut, dass das Posthotel schon soweit modernisiert war, dass sich Urlauber auch in der kalten Jahreszeit wohl fühlten. Hans Egger: Seit einigen Jahren hat sich das Verhältnis aber wieder gedreht, Sommergäste nehmen wieder zu. Egger führte bis zu seinem70. Lebensjahr den Betrieb, ehe er 2009 seiner Tochter Christina die Verantwortung übergab. Aber Egger sen. hat sich keineswegs zurückgezogen. Er hilft bei den Frühstücksvorbereitungen mit (das neue Posthotel Apart&Tirol ist nämlich „nur“ ein Bed&Breakfast-Betrieb), und berät seine Tochter in allen Belangen. Aber Christina hat sich freigeschwommen, schließlich ist ihr Mann, obwohl ein äußerst erfolgreicher Unternehmer, auch noch da.

2009 war dann die Zeit gekommen, ordentlich zu investieren, das Hotel von Grund auf zu sanieren und auf völlig neue Beine zu stellen. „Unser Haus war nicht mehr zeitgemäß“, berichtet Christina Egger. Mein Mann und ich wollten etwas ganz anderes machen.“

Wohin man schaut - hochwertiges Holz und viel Liebe zum Detail bestimmen das Flair des Posthotels.

Wohin man schaut – hochwertiges Holz und viel Liebe zum Detail bestimmen das Flair des Posthotels.

Und so fiel die Entscheidung, nicht mehr Halb- oder Vollpension anzubieten, sondern nur noch Bed&Breakfast, in modernen und großzügigen Suiten, mit allen anderen Vorzügen, was zu einem Viersternehotel gehört. „Wir sind von unseren Wünschen ausgegangen, wie wir Urlaub machen. Wir wollen nämlich nicht immer nur im selben Hotel essen und trinken, sondern auch woanders.“ Und da diese Art von Urlaub auch viele andere Gäste bevorzugen, aber trotzdem einen gewissen Luxus wollen, haben sich Christina Egger und Reinhard Binder entschlossen, das Haus stylisch umzugestalten, das Design in den Mittelpunkt zu schieben und nur noch Frühstück anzubieten.

Im Zillertal gibt es ja alles“

Der Hotelpool: In Edelstahl gefertigt und beheizt durch eine Umwelt schonende Solaranlage garantiert er ganzjährigen Schwimmspaß; von der Außensauna sind es nur einige wenige Schritte.

Der Hotelpool: In Edelstahl gefertigt und beheizt durch eine Umwelt schonende Solaranlage garantiert er ganzjährigen Schwimmspaß; von der Außensauna sind es nur einige wenige Schritte.

Das Modell ist ganz einfach. Urlauber bekommen im Hotel fachmännischen Rat, wenn es darum geht, ein passendes Restaurant für das Mittag- oder Abendessen zu finden. Christina Egger: „Wir stellen den Kontakt zum jeweiligen Gastbetrieb her, ganz nach den gezielten Vorstellungen unserer Gäste, wie und was sie speisen möchten. Im Zillertal gib es ja alles – ob einheimische oder internationale Küche, ob teuer oder eher preiswert, ob urig oder einfach, ob Fischspezialitäten oder ein saftiges Steak. Unsere Gäste wollen die Kulinarik des Tales kennenlernen. Und wer will, wird von uns hingebracht und wieder abgeholt, das ist kein Problem.“ Und nachdem die hoteleigenen Suiten mit hochwertigen Küchen ausgestattet sind, kann der Gast auch selbst mal zum Kochlöffel greifen. Außerdem kann ein Koch gebucht werden. Dazu später mehr.

Und wie läuft die Partnerschaft zwischen dem Hotel und den anderen gastronomischen Betrieben im Tal? „Ganz ausgezeichnet“, verrät Christina Egger, „die anderen Lokale freuen sich doch, wenn wir ihnen Gäste schicken. Es ist ein Geben und Nehmen der ganz unkomplizierten Art.“

Fichte, Eibe, Zirbe

Im Restaurant wartet auf die Gäste ein herzhaftes Biofrühstücksbuffet – ausgewogen, kraftvoll, frisch und gesund.

Im Restaurant wartet auf die Gäste ein herzhaftes Biofrühstücksbuffet – ausgewogen, kraftvoll, frisch und gesund.

Die 35 Zimmer und Suiten des Posthotels sind zwischen 23 und 91 m² groß, und mit verschiedenen heimischen Hölzern, vorwiegend Fichte, Eibe und Zirbe, ausgestattet – kein Wunder, kommt doch Reinhard Binder aus dem Holz verarbeitenden Gewerbe. Dass Holz eine natürliche Atmosphäre schafft und einen großen Teil zum Wohlfühlfaktor beiträgt, ist ja hinlänglich bekannt. Den beiden Architekten Harald Margreiter und Thomas Urthaler ist – wie auch bei den Chalets – in hervorragender Art und Weise gelungen, alt und neu miteinander zu verbinden, und ein modernes, trendiges Produkt in ein traditionelles Gefüge zu verpacken. Christina Egger bemerkt dazu: „Wir wollten uns absichtlich von der Bauweise anderer Hotels, die mit Erkern und Türmchen arbeiten, absetzen. Wir wollten nicht im Lederhosenstil bauen.“

Drei Preisbeispiele, je nach Saison: Doppelzimmer (23 – 25 m²) mit Frühstück, zwischen 71 und 75 Euro pro Person; Apartment (42 m²) für zwei bis vier Personen , Frühstück zubuchbar, zwischen 71 und 79 Euro; Suite (80 m²) für vier Personen, Frühstück zubuchbar, zwischen 80 und 87 Euro. Das Hotel hat ganzjährig geöffnet.

Luxusalmhütten „Bergchalet Hochleger“

Die Suiten im Posthotel sind zwischen 42 und 66 m² groß und bieten top ausgestattete Küchen und Zillertaler Öfen.

Die Suiten im Posthotel sind zwischen 42 und 66 m² groß und bieten top ausgestattete Küchen und Zillertaler Öfen.

Nicht unterdrücken können Christina Egger und Reinhard Binder ihren Stolz bei einer Führung durch die Luxusalmhütten „Bergchalet Hochleger“, die hoch über dem Tal bei Aschau auf 1054 Meter thronen – architektonische Schmuckstücke mit Wohlfühlcharakter in den Bergen. In einer Bauzeit von nur einem Jahr wurden die drei „Hütten“ errichtet und am 5. Juli 2013 ihrer Bestimmung übergeben. Jedes der drei Chalets hat sein eigenes Interieur, ist aus hochwertigem Holz (vorwiegend Tanne gedämpft, die Böden sind aus Lärche) gebaut und mit jahrhundertealten Möbelstücken ausgestattet. Edles Design, exklusive Stoffe, moderne Technik und viel Liebe zum Detail setzen kostbare, raumbestimmende Akzente. „Wir haben unseren eigenen Stil kreiert“, sagt Christina Egger, „wir haben die Chalets so gebaut, wie es unser Geschmack ist. Wir haben bei Anderen nichts abgeschaut.“

Die top-moderne Küche und der großzügige Kühlschrank sind bereits bei der Ankunft mit hochwertigen Grundnahrungsmitteln ausgestattet bzw. bestückt. So findet der Gast hausgemachte Marmelade, selbstgebackenes Brot und Kuchen, Speck, Käse, Nudeln, Reis und sogar Wein vor.

Open-Air-Badewanne mit Champagner-Tischchen

Eine alte Kuhtränke ziert einen der Balkons des Bergchalets Hochleger.

Eine alte Kuhtränke ziert einen der Balkons des Bergchalets Hochleger.

Gästen stehen drei Chalets in unterschiedlicher Größe zur Verfügung: das zweigeteilte Romantikchalet I und II (je 70 m²) ist gedacht für Pärchen, das Jagdchalet (108 m²) ist für vier Personen ausgelegt, und das Sportchalet (125 m²) bietet bis zu acht Personen Platz. Dort gibt es auf drei Etagen unter anderem ein großes Wohnzimmer mit offenem Kamin, drei Schlafzimmer (eines sogar mit freistehender Badewanne), zwei Schlafplätze direkt unter dem Giebel (Achtung: sehr steile Leiter), zwei Bäder und eine Terrasse (mit Berg- und Talblick). Das i-Tüpfelchen ist eine Open-Air-Badewanne auf dem Balkon mit Champagner-Tischchen.

Und jetzt kommt der vorhin angesprochene Koch ins Spiel, denn wer will sich nicht abseits vom Trubel im Tal auf dem Berg bekochen lassen. Max Strasser heißt der Commis de Cuisine (Jungkoch), der zwar erst 20 Jahre alt ist, aber, wie Chrisitna Egger betont, „in den besten Häusern gelernt hat.“ Er kann über das Posthotel gebucht werden und erfüllt den Hungrigen (fast) jeden Menü-Wunsch.

Der neueste Hit: Die Golflodge am See

Eine Massage wirkt wohltuend und entspannend.

Eine Massage wirkt wohltuend und entspannend.

Im Dezember eröffnete das nächste Highlight der Familie Egger-Binder: die Golflodge am See. Das neue Haus liegt genau beim Abschlag zum Loch 4 des Golfplatzes Zillertal in Uderns. Das brandneue Luxusdomizil liegt zwischen den beiden Skigebieten Hochzillertal und Spieljoch. Vier Edelsuiten wurden nach dem letzten Stand der Dinge eingerichtet. Mit 150 m² ist die zweistöckige Suite für vier bis acht Personen ausgelegt; die West- und Ostsuiten mit herrlichem Panoramablick eignen sich für bis zu vier Gäste.

Informationen: Das Posthotel Apart & Tirol, Familie Egger-Binder, A-6280 Zell im Zillertal, Rohrerstr. 4, Tel.: (0043 5282) 2236; E-Mail: info@dasposthotel.at; www.dasposthotel.at

Als Restaurant-Empfehlung hat Hotel-Chefin Christina Egger folgende Vorschläge:

Raushier-Reisemagazin