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20 Jahre Jazzfestival Bingen swingt: Highlights zum Jubiläum

Wenn ein Jubiläum vor der Tür steht, sieht man sich immer ganz besonderen Herausforderungen gegenüber. 20 Jahre, in denen Bingen am jeweils letzten Juni-Wochenende zu einem ungewöhnlichen Ort der Begegnung wird – heuer von 26. bis 28. Hier treffen sich Musikkenner und -liebhaber ebenso wie Neugierige und Entdecker, um in der geselligen Atmosphäre der Stadt nicht nur die musikalischen Leckerbissen zu genießen. Viele große Namen des Jazz waren schon in Bingen zu Gast und viele junge Talente haben von Bingen aus die internationalen Bühnen des Jazz erobert – kein Wunder, denn im Laufe der Jahre haben knapp 400 Formationen das sommerliche Festival am Zusammenfluss von Rhein und Nahe geprägt.

logo-bingen-swingt„Es sollten alle diejenigen mitfeiern, die Bingen swingt zu dem gemacht haben, was es ist: ein musikalisches Fest. Daher freuen wir uns, dass auch dieses Jahr unser Stammgast Emil Mangelsdorff ebenso mit dabei ist, wie die NDR Bigband, Nicole Jo sowie Joja Wendt. Aber auch „neue Töne“ sind gewünscht und wir sind gespannt, was das Publikum von unseren Entdeckungen hält“, so Patricia Neher, Macherin des Festivals.

Von den Großen des Jazz und den Stars von morgen: Wenn die Musik zum Brückenschlag wird!

Mit Fug und Recht kann man Emil Mangelsdorff als großen Mann des hiesigen Jazz bezeichnen. Selbst mit knapp 90 Jahren noch jung im Herzen, liegt ihm viel am Kontakt zu den nachfolgenden Generationen. Ebenso die NDR Bigband: immer wieder lässt sie es sich nicht nehmen, upcoming Stars zu präsentieren. Und so stellt sie in Bingen neben Christof Lauer als bereits festes Mitglied der Band und auch mit seinem Trio zu erleben, die junge Pianistin und Sängerin Olivia Trummer ins Rampenlicht.

Ein Brückenschlag eher im Verborgenen besteht zwischen den beiden Gesangstalenten Roger Cicero und Jasmin Tabatabai. Sein Name: Lutz Krajenski. Für beide war er unter anderem als Arrangeur tätig und unterstütze ihren musikalischen Werdegang bis hin zu beispielsweise den Echo-Auszeichnungen für die zwei Ausnahmekünstler.

Einen musikalischen Brückenschlag präsentiert die Sängerin China Moses. Ihre Mission: Den Jazz „souliger“ und den Soul „jazziger“ zu machen. Vor allem in ihren Eigenkompositionen webt Moses Einflüsse aus Gospel, Jazz, Soul und RnB spielerisch zusammen und verpackt alles mit einer gehörigen Portion Entertainment der Extraklasse.

Auf den Weg in die erste Riege des Jazz ist die Saxophonistin Nicole Johänntgen. Als kreativer Wirbelwind überwindet sie mit Hilfe der Musik geographische Grenzen. Nicht nur lebt und arbeitet die deutsche Musikerin bereits seit Jahren in der Schweiz und unterstützt mit ihrem Projekt SOFIA den Austausch zwischen europäischen Musikerinnen sondern tourt auch regelmäßig mit dem Rémi Panossian Trio. In Bingen wird sie sowohl mit ihrer deutschen Band Nicole Jo auftreten, als auch als Special Guest an Rémi Panossians Seite das musikalische Universum irgendwo zwischen Romantik, Avantgarde, Rock und Jazz erkunden.

Schon lang auf der Wunschliste von Bingen swingt steht das Schweizer Sextett Hildegard lernt fliegen. Allein der Name Hildegard assoziiert eine schon fast „natürliche Verbindung“, denkt man doch sogleich an Hildegard von Bingen und mit großer Begeisterung wird die Formation um Andreas Schaerer der Stadt selbst einen Song widmen. Man kann gespannt sein auf einen energetischen Parforceritt zwischen Jazz und Weltmusik!

Weiter Infos und Programmpunkte unter: www.bingen-swingt.de

Internationales Jazzfestival „Bingen swingt“

Vorverkauf:

  • 3-Tages-Ticket: 26 €, erm.* 20 € (Freitag, Samstag, Sonntag)
  • 1-Tages-Ticket: 16 €, erm.* 13 € (Freitag oder Samstag)
  • 1-Tages-Ticket: 13 €, erm.* 11 € (Sonntag)

Kinder bis 13 Jahre: frei

Abendkasse:

  • 3-Tages-Ticket: 30 €, erm.* 26 € (Freitag, Samstag, Sonntag)
  • 1-Tages-Ticket: 20 €, erm.* 16 € (Freitag oder Smastag)
  • 1-Tages-Ticket: 15 €, erm.* 12 € (Sonntag)

Kinder bis 13 Jahre: frei

Erhältlich an allen Einlassstellen auf dem Festivalgelände

Raushier-Reisemagazin

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