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Urlaub für die Augen – Tipps zum Sonnenbrillenkauf

Ob man nun in die Alpen oder in die Südsee fährt, spielt bei der Auswahl der richtigen Sonnenbrille keine Rolle. Wichtig ist vor allem, dass sie die Augen gut schützen und dabei gleichzeitig die Sicht nicht allzu stark einschränken. Im Zusammenhang mit Sonnenbrillen halten sich außerdem zahlreiche Mythen, mit denen wir an dieser Stelle aufräumen wollen.

Ohne die passende Sonnenbrille sollte es nicht in den Urlaub gehen. Foto: © istock.com/dmbaker

Ohne die passende Sonnenbrille sollte es nicht in den Urlaub gehen. Foto: © istock.com/dmbaker

Qualitätssonnenbrillen findet man ja heutzutage auch im Internet ganz leicht. Moderne Modelle für Herren werden beispielsweise auf Brille24 angeboten. Um die Suche auf diesem Portal einzuschränken und schneller zu einem Ergebnis zu kommen, kann man die gewünschte Frontgröße, den Brillentyp, die Glasform, die Farbe und noch einige andere Attribute angeben. Auch nach bestimmten Marken kann man dort ganz einfach suchen. Doch woran kann der Laie beim Online-Einkauf eigentlich erkennen, ob die Gläser wirklich einen ordentlichen UV-Schutz bieten?

Worauf ist beim Brillenkauf zu achten?

Die alte Faustregel, nach der eine Brille einen besseren Schutz bietet, wenn ihre Gläser möglichst dunkel sind, stimmt leider nicht. Über den tatsächlichen UV-Schutz sagt die Tönung der Brillengläser nämlich nur bedingt etwas aus. Vor diesem Mythos warnt auch der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA). Vielmehr sollten die Kunden stets darauf achten, dass die Brille ein CE-Kennzeichen hat. Damit bestätigt der Hersteller, dass die jeweilige Sonnenbrille nach europäischen Sicherheitsnormen angefertigt wurde und auch wirklich einen UV-Schutz für Licht von einer Wellenlänge bis 380 Nanometer gewährleistet. Allerdings ist auch das nur eine Mindestanforderung und nicht in jedem Fall ein optimaler Schutz. Außerdem wird das in Europa mittlerweile gesetzlich vorgeschriebene CE-Siegel gerade bei Billiganbietern oder Händlern im jeweiligen Urlaubsland (Stichwort Strandhändler) häufig gefälscht. Die Bezugsquelle sollte also auch nicht außer Acht gelassen werden. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man eine Brille bei einem vertrauenswürdigen Händler oder bei einem der hiesigen Optiker ersteht.

Ob bunt, ob schwarz - es gibt unzählige Modelle. Foto: © istock.com/Elenathewise

Ob bunt, ob schwarz – es gibt unzählige Modelle. Foto: © istock.com/Elenathewise

Einen Bogen sollte man außerdem um verdächtig günstige Brillen machen. Eine Sonnenbrille, die zwischen einem und vier Euro kostet, kann eigentlich nicht höheren Ansprüchen gereichen. Solche Brillen fallen bei den Tests von TÜV und Stiftung Warentest regelmäßig durch. Darüber hinaus muss der potenzielle Brillenkäufer noch auf die Glasfarbe und den richtigen Sitz achten. Warum die Bügel nicht drücken sollten, versteht sich ja wohl von selbst. Und selbstverständlich darf das Modell seinem Träger auch nicht einfach von der Nase rutschen. Was nun die Farben der Gläser betrifft, so können durch falsche, zu satte Tönungen die Umgebungsfarben verfälscht werden. Dieses Risiko ist bei den braunen, grauen und grünen Gläsern noch am geringsten. Demgegenüber stehen unter anderem gelbe und orangefarbene Gläser, die die Kontrastwerte erhöhen und keinen großen Blendschutz bieten. Wer im Urlaub mit dem Auto unterwegs ist, muss unbedingt darauf achten, dass die Gläser die Ampelfarben nicht verfälschen.

Raushier-Reisemagazin

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