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Schmittenhöhe: Kunst als Berg-Erlebnis der anderen Art

Wanderer treffen in den Bergen immer öfter unvermittelt auf Kunstwerke. Still und überraschend, als bewusste Fremdkörper, oder als wären sie immer schon da gewesen, präsentieren sich Skulpturen, Installationen und Kunst-Inszenierungen im alpinen Raum. Grund genug für die „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“, Kunst & Kultur zur fünften Erlebnis-Dimension am Berg zu machen. Erstes zertifiziertes Kunst-Aushängeschild ist die Schmittenhöhe in Zell am See.

Die „Bananenfichte“ als künstlerische Genmanipulation von Max M. Seibald erwartet die Wanderer oben auf der Schmittenhöhe. - Foto: Foto: Schmittenhöhebahn Zell am See

Die „Bananenfichte“ als künstlerische Genmanipulation von Max M. Seibald erwartet die Wanderer oben auf der Schmittenhöhe. – Foto: Schmittenhöhebahn Zell am See

Bananen auf einer Fichte? Akuter Höhenrausch oder der Klimawandel? Weder noch. Die „Bananenfichte“ als künstlerische „Genmanipulation“ oben auf der Schmittenhöhe ist eines von derzeit 25 Kunstwerken am Hausberg von Zell am See. Renommierte Künstler aus Österreich, Deutschland, Italien und Spanien haben hier Europas größten Freiluft-Kunstraum (18 Hektar) geschaffen, der im August um drei zusätzliche Werke erweitert wird. Das einzigartige Open-Air Museum kann etwa mit Ausgangspunkt Schmittenhöhe-Gipfel (2000 m) auf eigenen Kunst-Wanderrouten individuell erwandert werden. Die geführte 4-Seen-Kunstwanderung (wöchentlich, jeden Freitag, bis 11.9.) lädt zum fachkundig-begleiteten Kunst-Berg-Genuss ein.

Die Werke bringen fremde genauso wie typisch alpine Formen auf die Schmittenhöhe und haben klingende Namen. Beispielsweise „Lust der Mitte“ (Ufo-artiges Holzkunstwerk), „Ka Luft mehr“ (Skulptur aus imposant aufragenden, kunstvoll bearbeiteten Holzstämmen), „Artbox 2001“ (Würfel mit sich in ihm spiegelnder Landschaft), „Zelle am See – Isola Felix“ (schwimmende Holzskulptur im Speichersee, Bezug nehmend auf die Zelle als Grundform des Lebens) oder „Grüß Gott, nehmt Platz oder Kommunikation 2000“ (ein riesiges Tisch-Stühle-Triumvirat).

Neu - die fünfte Erlebnisdimension am Berg - Kunst & Kultur. Präsentiert von den Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. Das Foto zeigt Artbox 2001“ von Max M. Seibald. - Foto: Schmittenhöhebahn Zell am See

Neu – die fünfte Erlebnisdimension am Berg – Kunst & Kultur. Präsentiert von den Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen. Das Foto zeigt Artbox 2001“ von Max M. Seibald. – Foto: Schmittenhöhebahn Zell am See

Im Sommer 2015 ist Kunst & Kultur offiziell zur fünften Erlebnisdimension der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ aufgestiegen. Und die Schmittenhöhe ist das erste Seilbahnunternehmen, dessen Kunst- & Kultur-Bergerlebnisangebot entsprechend qualitätszertifiziert wurde. „Kunst am Berg begeistert immer mehr die unsere Gäste. Daher erwarten wir uns aus dem Kreis der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen eine Reihe weiterer Kunst-Erlebnis-Angebote am Berg. Deshalb wurde ‚Kunst & Kultur’ als zusätzlicher Erlebnisschwerpunkt etabliert“, betont Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs.

Die „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ – 51 Themenberge in ganz Österreich – bilden seit 2001 eine bis heute im Alpenraum einzigartige Angebotsinitiative, deren Mitglieder herausragende Berg-Erlebnisse mit regelmäßig streng geprüften Qualitätsstandards bieten. Themenberge gibt es mit fünf verschiedenen Erlebnis-Dimensionen, wobei je Mitglied ein oder zwei solcher Spezialisierungen möglich sind.

Infos unter www.sommer-bergbahnen.at

Raushier-Reisemagazin

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