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Ruanda, Kenia und Tansania: Die schönsten Safaris in Ostafrika

Zwar hat die kalte Jahreszeit hierzulande erst kürzlich begonnen, doch viele haben bereits jetzt genug vom Frieren. Glücklich ist, wer nun noch ein paar Urlaubstage übrig hat, um eine Reise ins Warme zu starten. Wie wäre es etwa mit einem Trip nach Ostafrika? Wir zeigen, wo Reiselustige die schönsten Safaris im Osten des Schwarzen Kontinents erleben können.

Ruanda: Perfekt für Safari-Anfänger

Die meisten, die eine Tour durch einen Safari-Park mitmachen, wollen dabei möglichst viele verschiedene Tierarten bestaunen. Die Chancen, in freier Wildbahn einen Blick auf exotische Tiere zu erhaschen, stehen im Akagera-Nationalpark in Ruanda besonders gut. Aus diesem Grund eignet er sich perfekt für Safari-Anfänger. Die meisten Safari-Parks kann man mit einem Privat-PKW befahren, doch gerade bei den ersten Safaris ist davon abzuraten. Viele Wege sind nur spärlich beschildert und nicht zuletzt lässt sich die Reaktion der Wildtiere von Laien oft nicht korrekt einschätzen. Begleitet von einem Reiseführer lassen sich hingegen viele Gefahrensituationen von vornherein vermeiden – außerdem wissen die Parkführer, wo sich die Tiere für gewöhnlich aufhalten.

Der Akagera-Nationalpark befindet sich im Osten des kleinen Staates Ruanda, etwa zwei Autostunden von der Hauptstadt Kigali entfernt. Wer für Safaris nach Ruanda kommt, der sollte in jedem Fall mindestens zwei zusätzliche Tage für die Erkundung der ruandischen Hauptstadt einplanen. Ruanda ist geprägt von seiner tragischen Vergangenheit – das Genozid-Memorial in Kigali beleuchtet dieses düstere Kapitel auf beeindruckende Art und Weise. Kulturinteressierte, die sich genauer über die Ereignisse informieren wollen, die auch den Hintergrund des Filmes „Hotel Ruanda“ bilden, sollten ihm unbedingt einen Besuch abstatten.

Unterkünfte in Ostafrika und in Ruanda im Speziellen müssen übrigens nicht teuer sein – eine günstige und sichere Übernachtungsmöglichkeit ist beispielsweise das zentral gelegene Discover Rwanda Youth Hostel, das beispielsweise über Portale wie ab-in-den-urlaub.de noch bequem von Deutschland aus gebucht werden kann.

Kenia und Tansania begeistern mit einer atemberaubenden Artenvielfalt

Zu den bekanntesten und beliebtesten Nationalparks der Welt zählen die Reservate in Kenia und Tansania. Sie sind vor allem für ihre Artenvielfalt und ihre weitläufigen Landschaften bekannt. Der bekannteste Nationalpark Kenias ist das Masai-Mara-Reservat, das etwa 247 km von der Hauptstadt Nairobi entfernt ist. Auf rund 1.500 Quadratkilometern leben dort über 95 Arten von Säugetieren, Reptilien und Amphibien und darüber hinaus über 400 Vogelarten – es ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Immer im Juli und Oktober kann man dort die weltbekannte Gnu-Wanderung beobachten, bei der rund 1,5 Millionen Gnus von der tansanischen Serengeti in den Masai-Mara-Park und wieder zurück wandern. Darüber hinaus sind im Masai Mara-Reservat zahlreiche Steppenelefanten, Löwen, Leoparden, Giraffen und viele weitere Wildtierarten beheimatet.

Ebenfalls erwähnenswert ist der Amboseli-Park, der direkt am Kilimandscharo liegt und an Tansania grenzt. Der Park ist mit 392 Quadratkilometern deutlich kleiner als das Masai-Mara-Reservat, steht diesem hinsichtlich der Artenvielfalt aber in nichts nach – das größte Highlight für Touristen ist, wenn ihnen ein Foto mit einer Elefantenherde vor der beeindruckenden Kulisse des Kilimandscharos gelingt.

Bildrechte: Flickr Giraffe Safari Abhishek Singh CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Raushier-Reisemagazin

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