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Theo M. Schlaghecken: Von einem, der dachte, ein Abenteurer zu sein

Theo M. Schlaghecken: „Die Verlässlichkeit des Zufalls – Nebenwirkungen einer Weltreise“. Ein ehrlich geschriebenes Buch von einem, der dachte, ein Abenteurer zu sein. Der Klever Theo M. Schlaghecken reiste über zwei Jahre mit dem Motorrad um die Welt. Nach 53 Ländern und 100.000 Kilometern wusste er: Es geht nicht darum, was dir passiert, sondern darum, was es mit dir macht…

Das Buch, das Theo M. Schlaghecken achteinhalb Jahre nach seiner Rückkehr geschrieben hat, ist ein sehr Persönliches geworden. Es erzählt davon, warum er damals wirklich ausgestiegen ist, wie wenig er eigentlich ein Abenteurer war, wie viel ihm die Welt zugesetzt hatte, und wie schwer es war, wieder in ein normales Leben zurückzufinden.

Wer das Buch liest, reist mit, fühlt mit, ist dabei – hautnah und mittendrin. Es war das Weihnachtsgeschenk seines Bruders, das sein Leben veränderte – ein Motorradmagazin, nichts Besonderes. Darin fand Theo M. Schlaghecken den Bericht von einem, der aufbrechen wollte, die Welt mit einem Motorrad zu umrunden. Nie zuvor hatte Schlaghecken einen Gedanken daran verschwendet, alles hinzuwerfen, Schluss zu machen, auszubrechen und einfach um die Welt zu reisen. Schon gar nicht mit einem Motorrad. Schließlich arbeitete er seit elf Jahren an seiner Karriere als Unternehmensberater, da passte so etwas nicht hinein.

Doch dieses Weihnachtsgeschenk und eine unbedacht, spontan geschriebene E-Mail veränderten alles: Theo M. Schlaghecken war mehr als zwei Jahre unterwegs! 848 Tage randvoll mit Erkenntnissen über die Welt, die Menschen darin – und über ihn selbst. Erst viel später, lange nach seiner Rückkehr, wurde ihm klar, weshalb er diese E-Mail geschrieben hatte…

Nebenwirkungen einer Weltreise

Das Buch ist kein Reisebericht, jedenfalls nicht so, wie man sie kennt. Es ist eine Erzählung darüber, wie schwer es dem Autor fiel, diesen Schritt zu tun, wie sehr die Begegnungen mit den Menschen, mit Gefahren und der Armut seine Sicht auf die Welt verändert haben. Es geht um Landminen und Überfälle, Schicksale, das Glück – und um ein Holztäfelchen. Um Beziehungsflucht und Liebe, und um das Ankommen im Leben. „Die Verlässlichkeit des Zufalls“ erzählt von den Nebenwirkungen dieser Weltreise, von den rätselhaften Zufällen auf Schlagheckens Weg. Und der Autor erzählt davon, wie schwer es ist, wieder zurückzukommen und davon, wie grob er war bei seinen Versuchen, sich wieder einzufinden in ein Leben mit Erwartungen und Verpflichtungen. Doch vor allem ist dieses Buch eine Erzählung über seine Begegnungen mit dem Zufall und darüber, wie sehr wir uns auf ihn verlassen können.

Der Autor

Theo M. Schlaghecken, Jahrgang 1967, wuchs auf einem Bauernhof in Kleve am Niederrhein auf und studierte Betriebswirtschaftslehre in Bochum und Manchester. Nach dem Studium arbeitete er als Unternehmensberater in der Nähe von Frankfurt am Main. Nach Jahren in diesem Beruf entschloss er sich zu einer Weltreise auf dem Motorrad, und gab dafür seine Karriere auf. Zurück kehrte er nach über zwei Jahren. Heute ist er freiberuflicher Unternehmensberater. Er lebt in Kleve, zusammen mit seiner Lebensgefährtin, die er während seiner Reise kennengelernt hat. Alles läuft heute wieder in geregelten Bahnen. Doch wenn er sein Reisemotorrad in der Ecke der Garage sieht, die Reisekoffer an der Maschine, die vielen Aufkleber aus den bereisten Ländern darauf und den zerkratzten Helm, so kommt auch heute immer noch ein wenig Sehnsucht nach Ferne und Fremde in ihm auf.

Das Buch

Theo M. Schlaghecken: „Die Verlässlichkeit des Zufalls – Nebenwirkungen einer Weltreise“, 312 Seiten. Seit Mai 2018 ist das Buch bei bod.de, amazon.de oder in anderen Online-Buch-Shops und natürlich im Buchhandel erhältlich. Verfügbar ist es als E-Book, Taschenbuch oder als gebundene Ausgabe. Paperback: ISBN-13: 9783981981001 (14,90 Euro), Hardcover: ISBN-13: 9783981981018 (22,90 Euro). E-Book: ISBN-13: 9783981981025 (10,99 Euro)

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