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Philippinen: Taucher finden ihr zweites Zuhause

Pygmäen-Seepferdchen, Mandarinfische, Meeresschildkröten, Seeschlangen, unzählige Walhaie und Exoten wie Drachenköpfe oder Napoleon-Lippfische – 285 Fisch- und 197 Korallenarten bescheren den Philippinen den wohl größten maritimen Artenreichtum der Welt und erfüllen die Träume eines jeden Tauchers – vom Beginner bis zum Experten. Ganzjährige Wassertemperaturen von 25 bis 30 Grad und Sichtweiten von bis zu 50 Metern überzeugen auch die größte Landratte von einem (ersten) Tauchgang.

Drachenköpfe und Butandings für Tauchanfänger

285 Fischarten bescheren den Philippinen den wohl größten maritimen Artenreichtum der Welt. – Foto: Philippine Department of Tourism / Christian Sangoyo

285 Fischarten bescheren den Philippinen den wohl größten maritimen Artenreichtum der Welt. – Foto: Philippine Department of Tourism / Christian Sangoyo

Beginner lernen in den Tauchzentren von Anilao, Puerto Galera und Negros ihre ersten Schritte und erkunden an der Seite der Profis die Unterwasserwelt oder erwerben den Tauchschein. Die Gegend um Bohol überzeugt ähnlich wie Negros Anfänger mit seinen Korallengärten im Flachwasser, wo sich Anglerfische, Drachenköpfe und Nacktschnecken um Gorgonien und Weichkorallen schlängeln. Fortgeschrittene bewundern hier in tieferen Abschnitten die bewachsenen Steilwände und Höhlen. „Butandings“, wie die Einheimischen Walhaie nennen, ernähren sich nur von Plankton und kleinen Fischen. Die sanften Giganten können auch von Schnorchlern entdeckt werden. Vor der Stadt Donsol an der Südspitze von Luzon wimmelt es nur so von ihnen. Auch in South Leyte werden immer mehr Walhaie gesehen, die von dort zum Tubbataha-Riff schwimmen.

Steinkorallen und Schiffsfriedhof für Tauchprofis

Wassertemperaturen von 25 bis 30 Grad und Sichtweiten von bis zu 50 Metern überzeugen auch die größte Landratte von einem (ersten) Tauchgang. – Foto: Philippine Department of Tourism / Francisco Guerro

Wassertemperaturen von 25 bis 30 Grad und Sichtweiten von bis zu 50 Metern überzeugen auch die größte Landratte von einem (ersten) Tauchgang. – Foto: Philippine Department of Tourism / Francisco Guerro

Experten finden sich in der Coron Bay bei Palawan ein. Hier liegt am Meeresgrund ein Schiffsfriedhof aus dem Zweiten Weltkrieg. Zahlreiche versunkene japanische Handels- und Kriegsschiffe der japanischen Navy in gut betauchbaren Tiefen beeindrucken durch den üppigen Artenreichtum. Für Strömungstaucher ist Boracay die beste Wahl. Hier gibt es auch eine große Sammlung von Steinkorallenarten. Eine Besonderheit bietet das Tubbataha-Riff inmitten der Sulu-See. Das Riff ist nur von März bis Juni erreichbar und wurde aufgrund seiner Artendichte und seiner Bedeutung für Seevögel und Meeresschildkröten zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Hier haben Taucher die größten Chancen, auf Großfische zu treffen.

365 Tage nachhaltiges Tauchen

November bis Mai gilt als die beste Zeit für Tauchabenteuer auf den Philippinen, das Inselparadies ist jedoch für Taucher das ganze Jahr eine Reise wert. Für eine nachhaltige Entwicklung wurden zahlreiche Schutzgebiete, sogenannte „Marine Sanctuaries“, speziell für Taucher erschaffen. Hier erholen sich die Fische und Riffe dank des Fischfangverbots. Zudem kommt die Gebühr für Tauchgänge dem Naturschutz zugute. Fast alle Tauchbasen kümmern sich um das Equipment, welches direkt zu den Tauchbooten getragen wird.

Infos: Philippine Department of Tourism (DOT), Kaiserhofstraße 7, 60313 Frankfurt, Tel.: (+49 69) 2 08 93; E-Mail: info@diephilippinen.de; Internet: www.diephilippinen.de

Raushier-Reisemagazin

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