zurück



Mit diesen 5 Tipps wird man zum perfekten Airbnb-Gastgeber

Wer ein freies Zimmer oder die gesamte Wohnung während der Ferien untervermieten möchte, findet über Airbnb die passenden Gäste. Besonders wenn man in einer attraktiven Großstadt lebt, kann man das ganze Jahr über mit Anfragen rechnen. Vor der ersten Vermietung sollte man sich aber ein wenig vorbereiten. Die folgenden fünf Tipps helfen dabei.

1: Rechtliche Fragen klären

Wer eine Wohnung untervermietet, die nicht seine eigene ist, muss zuerst die Zustimmung seines Vermieters einholen. Zusätzlich dazu haben einige deutsche Städte spezielle Vorgaben, wie mit Wohnraum umzugehen ist. Diese regeln zum Beispiel, ob die längere Untervermietung einer Privatwohnung erlaubt ist. Hinzu kommt die Meldepflicht, die für Gäste gilt und in der Verantwortung der Gastgeber liegt. Des Weiteren ist wichtig zu wissen, dass Einnahmen aus der Untervermietung versteuert werden müssen.

Am besten informiert man sich bereits bevor der erste Gast einzieht darüber, was das für die eigene Steuererklärung bedeutet und ob es Steuerfreibeträge gibt, von denen man profitieren kann. Auf den ersten Blick sieht das nach viel Bürokratie aus, aber der Aufwand kann sich lohnen.

2: Prüfen, ob die Wohnung für Gäste geeignet ist

Bevor man sich dazu entscheidet, Airbnb-Gastgeber zu werden, sollte man sich überlegen, ob die eigene Wohnung dafür überhaupt geeignet ist. Liegen die Zimmer so, dass der Gast (und man selbst) genug Privatsphäre hat? Gibt es viele persönliche Dinge, die man vor jeder Untervermietung ausräumen und gegebenenfalls anderswo unterbringen müsste?

Damit sich der Gast wohlfühlt, muss auch immer etwas Zeit in die Reinigung und sonstige Vorbereitung der Räumlichkeiten investiert werden. Diesen Aufwand kann man reduzieren, indem man einmal in zusätzliches Bettzeug und Handtücher investiert, die ausschließlich für Airbnb-Gäste genutzt und nach jedem Besuch gewaschen werden. Auch die Reinigung geht schnell von der Hand, wenn man sich ein paar Tipps von Profis abschaut.

3: Dem Gast helfen anzukommen

Gerade wer sich dafür entscheidet, Menschen aus anderen Ländern willkommen zu heißen, sollte für sie einige Informationen zum Wohnort bereithalten. Ein Reiseführer ist immer nützlich und kann zwischen den Vermietungen auch den Gastgebern Anregungen geben, die eigene Stadt neu zu entdecken.

Ein Zettel mit allen wichtigen Notrufnummern, Infos zum Nahverkehr und der Hausordnung ist sogar noch wichtiger. Diesen sollte man am besten auf Englisch verfassen (lassen). Selbst wenn einem diese Informationen als sehr offensichtlich vorkommen, sind sie für jemanden, der noch nie in der Stadt war, ausgesprochen hilfreich.

4: Gastgeberpflichten definieren

Mache Gastgeber holen die Gäste vom Flughafen ab, andere übergeben nicht einmal den Schlüssel persönlich, sondern deponieren ihn irgendwo. Beides ist grundsätzlich okay und möglich. Wie viel Zeit man mit seinen Gästen verbringen will und kann, sollte man vorher für sich selbst festlegen und dann auch ehrlich kommunizieren.

Immerhin vermietet man privaten Wohnraum und keine Unterkünfte, in denen dem Gast jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird. Anders als die Klärung rechtlicher Fragen und die Bereitstellung einer sauberen Unterkunft gehört die Betreuung und Unterhaltung der Gäste nicht zu den Pflichten eines Airbnb-Gastgebers.

5: Gäste aussuchen

Darf der Gast in seinem Zimmer rauchen? Darf er selbst jemanden einladen, der dann vielleicht sogar über Nacht bleibt? Sind Haustiere erlaubt? All das sind Fragen, die jeder Gastgeber individuell für sich beantworten muss.

Es geht nicht darum, Menschen auszuschließen, sondern solche zu finden, die so weit zu einem passen, dass der Aufenthalt für alle angenehm wird. Niemand muss sich beispielsweise schlecht fühlen, wenn er Eltern mit kleinen Kindern ablehnt, weil die Wohnung äußerst hellhörig und Ärger mit den Nachbarn so vorprogrammiert ist.

Bildrechte: Flickr Home Stacie CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Raushier-Reisemagazin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.