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St. Anton am Arlberg: Haizähne für Gipfelstürmer

Unzählige Kletter- und Boulderrouten am Fels und in der Halle – in der Ferienregion St. Anton fühlen sich Alpinisten wohl. Egal, ob Einsteiger, Fortgeschrittene oder Experten. Für erfahrene Kletterer ist der Arlberger Klettersteig ein Muss. Er zählt zu den fünf schwierigsten, aber auch schönsten Touren im Alpenraum. Wer ihn geht, der begibt sich sogar auf Tuchfühlung mit Haifischzähnen.

Klettern hoch über St. Anton am Arlberg. - Foto: TVB St. Anton am Arlberg

Klettern hoch über St. Anton am Arlberg. – Foto: TVB St. Anton am Arlberg

2000 Meter Stahlseil, 1050 Seilklemmen, 500 Haken – das sind die Fakten des Arlberger Klettersteigs. Nicht messbar sind hingegen die vielen aussichtsreichen Genussmomente auf der drei Kilometer langen, hochalpinen Route. Diese beginnt an der Bergstation des Vallugagrats und führt entlang steiler Wände über schlanke Felsvorsprünge und zerklüftete Kämme hinauf auf schroffe Berge wie Knoppenjoch- und Lisunspitze, Haizähne und Weißschrofenspitze. Je nach Witterung und Kondition sind für die Strecke vier bis sechs Stunden einzuplanen. Wer den Arlberger Klettersteig geht, sollte absolut schwindelfrei und bergerfahren sein. Klettersteigausrüstung ist Pflicht.

Arlberger Klettersteig

Im Sport- und Kletterzentrum arl.rock gibt es rund 100 Kletter- und Boulderrouten in den Schwierigkeitsgraden 3 bis 9. Eigene Bereiche für Einsteiger, Fortgeschrittene und Experten sorgen dafür, dass sich die Kletterer und Boulderer nicht in die Quere kommen. Im Outdoorbereich warten zwei Klettersteige und Abseilmöglichkeiten vom Dach der Kletterhalle. Eine Tageskarte kostet für Erwachsene 12,50 Euro, Jugendliche (bis 18 Jahre) bezahlen 9,50 Euro, Kinder (bis 12 Jahre) 7 Euro. Personen, die ausschließlich sichern, haben freien Eintritt.

Klettergärten

Im Klettergarten der Schnanner Klamm fühlen sich Anfänger und Könner wohl: Hier warten 42 Routen in den Schwierigkeitsgraden 3 bis 9. Alle Touren sind komplett abgesichert, eigenes Sicherungsmaterial ist also nicht notwendig. Sportkletterer freuen sich zudem über die Herausforderungen im Gneis-Klettergebiet rund um die Darmstädter Hütte und Kuchenspitze (3148 Meter). Hier befinden sich sieben Klettergärten mit rund 70 Routen.

Klettern light

Der Hoch- und Niederseilgarten im Verwalltal besteht aus 16 beziehungsweise 8 Stationen. Wer möchte, hangelt sich hier wie Tarzan in rund 6 Meter Höhe im Hochseilgarten und in knapp 2 Meter Höhe im Niederseilgarten durch den Naturparcours. Eine Herausforderung für Einsteiger und ein Riesenspaß für Fortgeschrittene.

Weitere Informationen unter www.stantonamarlberg.com

Raushier-Reisemagazin

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