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Krallerhof: Die Erholung kommt im Schlaf

Gesunde Nachtruhe und das selbst gebackene Brot der Senior-Chefin sind nur zwei der wichtigen Zutaten beim Verwöhnkonzept des Krallerhofs. Denn das Vierstern Superior-Hotel in den Leoganger Steinbergen bietet seinen Gästen noch manch andere attraktive Überraschung.

Die Brote nach dem Rezept der Senior-Chefin Gabriela Altenberger machen das Krallerhof-Frühstück zu einem Genuss, Foto: Heiner Sieger

Gabriela Altenberger ist im Hotel Krallerhof fast die einzige Konstante. Ja gut, der alte Skilift aus dem Jahr 1962 neben dem heutigen Vierstern-Superior-Hotel ist auch noch da. Doch so präsent wie die fesche Senior-Chefin ist er natürlich nicht. Denn ihr Stil und Geschmack prägen noch immer das Ambiente des Gasthofes und seiner Räumlichkeiten, dass sie in den 60er Jahren mit ihrem Ehemann Sepp Altenberger gründete.

Und jeden Morgen kommt frisch nach dem Rezept der alten Dame gebackenes Brot auf den Frühstückstisch: Hausbrot wahlweise mit Haselnüssen, Walnüssen, Sonnenblumen und Kürbiskernen sowie Roggenbrot. Lauter eigene Kreationen. „Irgendwann konnten die örtlichen Bäcker nicht mehr genug Brot für unsere Gäste liefern, nur Schwarzbrot mit Kümmel war zu haben. Da sich der Bäcker nicht ändern wollte, musste ich das selber ändern“, erzählt Gabriela Altenberger. Inzwischen nehmen fast alle Gäste das Brot am Ende ihres Aufenthaltes im Krallerhof mit – entweder für sich selber oder als Mitbringsel. Es hält sich gut und gerne eine Woche. „Man wird im Hotel auf nichts so oft angesprochen, wie auf das Brot“, ist die Senior-Chefin auch mit Recht ein wenig stolz. Auch der hauseigene Kräutergarten für die frische Wellness-Küche obliegt ihrer Pflege. Von dem musste sie allerdings einen Teil abgeben, für den Ausbau des Hauses. Doch der ist jetzt gottlob abgeschlossen.

Vom Kuhstall zum Superior-Hotel

Die Leoganger Steinberge machen den Krallerhof zu einem besonderen Kraftort, Foto: Heiner Sieger

Der Krallerhof im österreichischen Leogang hat eine beeindruckende Entwicklung vom Bauernhof zum Vierstern-Superior-Hotel hinter sich. Kaum etwas erinnert an den alten Krallerhof, in dem noch der Gründer Sepp Altenberger das Vieh im Stall hütete – außer Gabriela und dem Skilift. Irgendwann in den 1950er Jahren buchten die ersten Gäste regelmäßig im Hof ein Bett. Mit der Zeit wurden die Unterkünfte moderner und das Beherbergen professioneller, bis irgendwann der Nebenerwerb zum Hauptbetrieb wurde. Dann sicherten die Übernachtungen von deutschen Gästen und holländischen Bustouristen das Einkommen mehr als die Hofarbeit.

Die Entscheidung, sich künftig als exklusives Domizil zu vermarken, fiel aber erst im Jahr 1974, kurz nach dem Endspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft. Nach Handgreiflichkeiten unter den Gästen entschieden sich die Altenbergers für den Ausbau zu einem Ferienhotel mit exklusivem Ambiente. Im Laufe der Zeit bauten sie den Hof in ein geschmackvolles Anwesen mit 124 Zimmer- und Suiten. Heute gleicht keine Suite der anderen, dank Wandmalereien, Skulpturen und handgefertigten Möbeleinzelstücke die jedem Zimmer einen eigenen Charakter verleihen.

Raushier-Reisemagazin

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