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Finnisch-Lappland: Auf der Jagd nach dem Nordlicht

Das Nordlicht hat zu allen Zeiten die Menschen fasziniert und inspiriert. Das zunächst unerklärliche Phänomen befeuert in vielen Ländern die Entstehung zahlreicher Mythen und Legenden. Fans des himmlischen Spektakels finden in diesem Winter beste Bedingungen in Finnisch-Lappland vor. Die Sonnenwindpartikel, die das Phänomen der Nordlichter hervorrufen, treffen derzeit in besonders großer Zahl in der Nähe der Polkappen auf die Atmosphäre. Durch die Kollision entstehen die farbenprächtigen Lichteffekte. 2013 erreicht die Sonnenaktivität im Rahmen ihres elfjährigen Zyklus den Höhepunkt und verringert sich nach weiteren zwei Jahren wieder deutlich. „Von September bis April kann man die „Aurora Borealis“ in dieser Phase in bis zu 200 Nächten beobachten“, sagt Jykri Manninen vom Geophysischen Observatorium im lappländischen Sodankylä. Die beste Beobachtungszeit ist zwei Stunden vor und nach Mitternacht, ein klarer Himmel vorausgesetzt.

Neben einer Reihe von deutschen Reiseveranstaltern wie Fintouring und Nordic Holidays, die Komplettpakete zum Thema anbieten, können Individualreisende auch direkt buchen: Top Safaris in Saariselkä bietet zum Beispiel Schneeschuhwanderungen oder Schneemobilausflüge mit Nordlichtbeobachtung an. In Kilpisjärvi im nordwestlichsten Teil Finnisch-Lapplands fährt Kilpissafarit mit seinen Gästen auf das Jehkats Fjell auf 980 Meter hinauf, wo sie auf Wunsch in einer Hütte übernachten können.

Ideale Unterkünfte, um die Nordlichter zu beobachten sind das Hotel Aurora Chalet in Luosto sowie das Hotel und Iglu-Dorf Kakslauttanen nahe Saariselkä. Letzteres bietet neben einer 180 Grad Rundumsicht bei der Übernachtung im Glasiglu, einen Panoramabus, in dem man mit Gleichgesinnten auf die Jagd nach den Nordlichtern gehen kann.

Raushier-Reisemagazin

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