zurück



Vitalpina-Hotel Pfösl in Deutschnofen: Südtirol mit allen Sinnen

Stille. Nichts als angenehme Stille und der würzige Duft von Zirbenholz umgeben mich. Diese ruhigen Minuten, bevor der Wecker klingelt, sind einfach wunderbar. Nicht selten kommt es vor, dass ich um diese Uhrzeit von knallenden Zimmertüren und rauschenden Duschgeräuschen aus den Nachbarzimmern unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde. Nicht so im Hotel Pfösl! Hier erfüllen lediglich mein Freund neben mir und unser Hund am Fußende die Stille mit ihren gleichmäßigen Atemzügen. Ich habe ausgeschlafen und so husche ich noch vor dem Weckerklingeln leise auf den Balkon und begrüße den Tag – strahlender Sonnenschein über Südtirol.

Ein köstlicher Start in den Tag

Herzlich willkommen im Hotel Pfösl. – Foto: Maike Doege

Herzlich willkommen im Hotel Pfösl. – Foto: Maike Doege

Während unser Dackel Rosa noch ein bisschen länger schlafen möchte und somit unsere geräumige Suite mit Sitzecke und offenem Badezimmer ganz für sich alleine hat, machen wir uns auf den Weg, das Frühstücksbuffet zu stürmen. Knackige Brötchen, zig verschiedene Brotsorten, aromatischer Käse, frischer Wurstaufschnitt, selbst gemachte Marmelade, Birchermüsli und frisch zubereitete Eierspeisen – ich glaub, ich bin im Himmel. Wer mag, kann sich hier seinen Wunschsaft selbst auspressen. Orangen, Äpfel, Gurken, Ingwer und noch vieles mehr stehen neben der Saftpresse. Nachdem wir alles ausgiebig probiert haben, wird es Zeit uns die überschüssigen Kalorien wieder abzutrainieren.

Die Qual der Wahl im vielfältigen Eggental

Herzallerliebste Begrüßung. – Foto: Maike Doege

Herzallerliebste Begrüßung. – Foto: Maike Doege

Am Abend vorher haben wir bereits unsere erste Wanderung geplant. Gar nicht so leicht die Entscheidung. Denn rund 530 km markierte Wanderwege gibt es in der näheren Umgebung. Das Eggental in Südtirol gilt als die Sonnenseite der Dolomiten. Die berühmten Gebirgsketten von Rosengarten und Latemar sind vom Hotel aus zum Greifen nah. Dadurch, dass das Hotel Mitglied der Wanderhotels „best alpine“ ist, sind hier echte Wander- und Aktivurlaubs-Spezialisten am Weck und die Route schnell gefunden. Neben individuellen Touren werden vom Hotel auch sechs Mal die Woche geführte Wanderungen angeboten sowie Mountainbike-Touren. Für Outdoor-Fans also ein absolutes Paradies – für die, die es noch werden möchten, gibt es hier Wanderstöcke, Rucksäcke und sonstiges Equipment für die ersten Annäherungen an die Bergwelt zum Ausleihen.

: Im 300 Jahre alten Steinbackofen wird jeden Donnerstag frisches Brot gebacken. – Foto: Maike Doege

: Im 300 Jahre alten Steinbackofen wird jeden Donnerstag frisches Brot gebacken. – Foto: Maike Doege

Wir haben uns für eine Wanderung entschieden, die ein Stück auf dem berühmten Weitwanderweg E5 verläuft, vorbei am Wallfahrtsort Maria Weißenstein. Der Weg startet direkt vorm Hotel – wie praktisch, schließlich haben wir gestern bei der Anreise genug im Auto gesessen. Vorbei geht es an saftigen Wiesen hinein in den Wald und hinauf zum Kloster. Ein Anstieg, der es teilweise ganz schön in sich hat. Doch oben angekommen werden wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt sowie der Klosteranlage, die im Jahre 1553 erbaut wurde. Die Basilika im Barockstil lockt ständig Besucher mit ihrem wunderschönen Hochaltar sowie den Fresken am Gewölbe. Hier ist unsere Halbzeit der Wanderung. Während wir so dasitzen, wechselt das strahlende Blau des Himmels in ein nicht so freundliches grau-blau. Es wird Zeit für den Rückweg.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Ein Bett im Heu. – Foto: Maike Doege

Ein Bett im Heu. – Foto: Maike Doege

Mit den ersten paar Regentropfen erreichen wir gerade noch rechtzeitig das Hotel bis es schließlich, wie aus Eimern anfängt zu gießen. Wie wunderbar – das ist ein Zeichen, um uns in den Spa-Bereich zurückzuziehen. Gedämpftes Licht, leise Musik und der Duft nach Heu umgeben uns. Gegenüber der Tee- und Wasserbar mit Sitzgelegenheiten befinden sich das Dampfbad, eine Kräutersauna, Regenduschen, ein Kneipbecken und ein Heustadl. Das ist die etwas andere Entspannung zwischen den Saunagängen – hier entspannt man inmitten des duftenden Grüns auf Decken und blickt in einen stimmungsvoll beleuchteten Himmel.

Entspannung pur bietet der Wellnessgarten. – Foto: Maike Doege

Entspannung pur bietet der Wellnessgarten. – Foto: Maike Doege

Taucht man etwas weiter in den Wellnessbereich ein, entdeckt man einen weiteren Ruheraum mit Bergpanorama-Blick sowie einen mit beheizten Wasserbetten und noch mehr Saunen wie etwa die Latschensauna, dessen Boden mit Latschenkiefernzweigen bedeckt ist, eine Rosenmeditationskabine und eine Finnische Panoramasauna. Hier finden regelmäßig Aufgüsse der Saunameisterin statt. Eine Glastür führt in den Garten, in dem sich eine Schwingliege sowie ein Whirlpool befindet, in dem man das Bergpanorama genießen kann.

Neben der Vitalpina-Wellness-Anlage befindet sich das Nature-Spa, in dem pflegende und entspannende Behandlungen gebucht werden. Wie in allen Vitalpina-Hotels in Südtirol, spielt auch im Pfösl die Natur und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Spezielle Behandlungen und Massagen werden mit authentischen Produkten vorwiegend aus Südtirol durchgeführt. Hotelchefin Brigitte Zelger verrät, dass das Spa-Team auch eine weltweit einzigartige Behandlung anbietet, nämlich die Silberquarzit-Urstein-Massage. Das Zusammenspiel aus Naturstein, Gesängen, rituellen Räucherungen und Berührungen soll einen in einen meditativen Zustand bringen.

Ein genussvolles Ende eines abwechslungsreichen Tages

Frische Kräuter aus dem Garten aromatisieren die schmackhaften Menüs. – Foto: Maike Doege

Frische Kräuter aus dem Garten aromatisieren die schmackhaften Menüs. – Foto: Maike Doege

Was für ein abwechslungsreicher und entspannender Tag, der mit einem fantastischen Menü am Abend ausklingt. Der kalten Vorspeise mit Bärlauchmousse mit eingelegten Pfifferlingen, Feldsalatsprösslingen, Brotchips und Preiselbeerdressing als kalte Vorspeise folgen die Kartoffel-Rote-Beete-Pralinen auf Mikado vom Biogemüse mit gebratenem Perlhuhn und Trüffelkaviar.

Der Gast darf sich auf allerlei Leckerbissen freuen. – Foto: Vitalpina Hotel Pfösl

Der Gast darf sich auf allerlei Leckerbissen freuen. – Foto: Vitalpina Hotel Pfösl

Zum Hauptgang gibt es Braten vom Weideochsen in Merlotsauce mit Reis Pilav, Vichy Karotten und gedünstetem Wirsinggemüse. Zum Abschluss wird ein gebackenes Kirschtörtchen auf Mascarponeschaum mit Schokoladenerde, Rhabarberkompott, Melisse und Cremeeis von Torroncino serviert.

Deutschnofen ist ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. – Foto: Eggental Tourismus

Deutschnofen ist ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. – Foto: Eggental Tourismus

Wie in allen Bereichen des Hotels wird natürlich auch in der Küche auf Regionalität und höchste Qualität geachtet. So verwendet Chefkoch Markus Thurner und sein Team für die Menüs nur die besten Zutaten und verfeinert seine aromatischen Kreationen mit Kräutern aus dem hoteleigenen Kräutergarten.

Nicht nur die Kräuter stammen aus dem Garten, sondern auch das Brot. Jeden Donnerstag wird im 300 Jahre alten Steinbackofen im Hof das Brot für die Woche selbst gebacken.

Hier entstehen neben vergleichsweise schlichten Sauerteigbroten auch Variationen mit Trüffel sowie Bergkäse, Nüssen und Chili. Alle Gäste versammeln sich am Abend um den Ofen und dürfen die noch warmen Brote mit Käse- und Wurstspezialitäten probieren.

Vierbeiner sind willkommen

Wer im Hotel Pfösl Quartier nimmt, der muss unbedingt eine Wanderung zum Wallfahrtsort Maria Weißenstein unternehmen. – Foto: Eggental Tourismus

Wer im Hotel Pfösl Quartier nimmt, der muss unbedingt eine Wanderung zum Wallfahrtsort Maria Weißenstein unternehmen. – Foto: Eggental Tourismus

Im Hotel Pfösl Nature & Spa gehören Natur und Naturverbundenheit zur wesentlichen Philosophie. Umweltschonende und nachhaltige Materialien wie Holz und Stein in Kombination mit viel Liebe zum Detail sorgen hier für eine rundum gelungene Wohlfühlatmosphäre. Hier sind nicht nur die Zweibeiner herzlich willkommen, sondern auch die Vierbeiner. Genug Platz im Haus mit einem extra Speiseraum, in dem Hunde erlaubt sind sowie das weitläufige Gelände um das Hotel sorgen für eine entspannte Koexistenz zwischen Hundebesitzern und den anderen Gästen.

Informationen: Vitalpina Hotel Pfösl, Schwarzenbach 2, I-39050 Deutschnofen, Tel.: +39 0471 61 65 37; info@pfoesl.it; www.pfoesl.it/de/

Raushier-Reisemagazin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.