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Buchvorstellung: Der Titel verspricht mehr als er hält

Um es gleich vorauszuschicken: Dieses Büchlein muss man nicht gelesen haben. Der Titel: „Suche in der Brenta“ verspricht spannende Abenteuer in den Dolomiten. Was jedoch herausgekommen ist, sind 72 Seiten voll gähnender Langeweile, aufgesetzter Klischees und frustierender Dialoge. Daran ändern die beiden Handlungsstränge, die zwei separate Geschichten (Wandererlebnisse in den Bergen, Arbeitsalltag in einem Kaufhaus) zu einem Ganzen zusammenführen sollen, auch nichts.

In einem Kaufhaus arbeiten die beiden Freundinnen Elisabeth und Ela. Beide gehen gerne wandern. Eines Tages ist Ela plötzlich verschwunden. Es gibt Hinweise, dass sie sich in die Dolomiten abgesetzt hat. Und so macht sich Elisabeth auf die Suche nach ihrer Kollegin und besten Freundin ins Brentagebirge. Wird es gelingen, Ela zu finden?

Wer eine lebhafte Berggeschichte erwartet, wird völlig enttäuscht werden. Von Spannung keine Spur. Nur gut, dass diese banale Geschichte, als Roman deklariert, nur so wenige Seiten hat. Lesevergnügen sieht anders aus.

Elisabeth Berger, Suche in der Brenta, 72 Seiten, Edition Fischer GmbH, Orber Str. 30 A, D-60386 Frankfurt/Main, Tel. (Bestellannahme): (069) 94 19 42 13, 9,90 Euro.

Raushier-Reisemagazin

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