zurück



Tiroler Wipptal: Jetzt neue Kletter-Maßstäbe

Klettern liegt im Trend. Mit dem St. Magdalena Klettersteig und der Alpine Safety Area setzt das Tiroler Wipptal jetzt neue Maßstäbe.

Dank vieler Tritthilfen ist der St. Magdalena Steig auch für Anfänger und Kinder (in Begleitung) geeignet. - Foto: Tourismusverband Wipptal

Dank vieler Tritthilfen ist der St. Magdalena Steig auch für Anfänger und Kinder (in Begleitung) geeignet. – Foto: Tourismusverband Wipptal

„Ein landschaftlicher Hochgenuss mit einem vertikalen Mittelteil und einer malerischen Bergkapelle zum Ausrasten am Ende“, so urteilt die Netzgemeinde über den jungen Genuss-Klettersteig St. Magdalena. Speziell ist aber nicht nur die faszinierende Berglandschaft des Gschnitztales, auch die fünf Kurzvarianten, die als Einstieg in verschiedenen Schwierigkeitsstufen von A (leicht) bis E (extrem schwierig) zum Testen angeboten werden, gibt es in den Alpen so kein zweites Mal. Die „Probemöglichkeiten“ sind Teil der sogenannten Alpine Safety Area und dienen dazu, die individuellen Kletterfertigkeiten auszuloten, die richtige Gehtechnik beim Wandern auf roten und schwarzen Bergwegen zu trainieren und die eigenen Grenzen kennenzulernen.

Getreu dem Motto „Viele Wege führen zum Wallfahrtskirchlein“ treffen sich alle Varianten dann bei der oberhalb gelegenen Aussichtsplattform „Habichtsblick“, wo die umliegenden Berggipfel schon zum Postkartenpanorama verschmelzen. Der eigentliche Klettersteig führt über 500 Meter Länge und 270 Höhenmeter – ausgestattet mit vielen Bänken, die einladen, die schöne Aussicht auf Mutte, Zeisspitze und die Gschnitzer Berge zu genießen – relativ geradlinig aufwärts über kleine Felsnasen mit C-Passagen und einfacheres Gelände (A/B) bis direkt unterhalb der Kapelle St. Magdalena. An dem einsamen Kraftplatz samt kleiner Jausenstation kann Energie für Körper und Geist getankt werden, bevor es entlang des Wanderweges wieder zurückgeht.

Dank vieler Tritthilfen ist der St. Magdalena Steig auch für Anfänger und Kinder (in Begleitung) geeignet. Sind die Neulinge unter perfekten Voraussetzungen – kurzer Zustieg, mittlere Schwierigkeit und eine gute Stunde Kletterzeit – erst einmal mit dem Klettervirus infiziert, bietet das Tiroler Wipptal auch noch weitere Möglichkeiten, um dem neuen Hobby zu frönen. So spricht der Peter-Kofler-Klettersteig (C) in St. Jodok reine Genuss-Kletterer an: Die wenigen kurzen Steilpassagen erlauben es hier, sich auf den tollen Anblick der Zillertaler Alpen und die seltenen Pflanzen am Wegesrand zu konzentrieren. Etwas schwieriger wird es auf dem Klettersteig Ilmspitze (C/D) in Gschnitz. Durch ein Labyrinth aus steilen Platten, Türmen und Scharten geht es hier zum Gipfel, wo die Anstrengung – wie könnte es anders sein – mit einem beeindruckenden Bergpanorama belohnt wird.

Informationen: Tourismusverband Wipptal, Telefon 0043/52 72 62 70, www.wipptal.at.

Raushier-Reisemagazin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.