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Deutschland als Reiseziel

Wer einen langersehnten Urlaub plant, denkt dabei meistens an weit entfernte Reiseziele. Die Kultur soll anders sein, die Umgebung interessant und die Menschen unbekannt. Dabei übersehen viele, dass man gar nicht weit fahren muss, um einen spannenden Urlaub zu erleben. Denn auch in direkter Nähe bieten fremde Orte derart viele Möglichkeiten, dass es schade wäre, diese nicht wahrzunehmen. Gerade für Kurzreisen oder Städtetrips bietet es sich an, ein paar Tage in eine andere Stadt zu fahren. Das muss nicht immer von langer Hand geplant sein. Dank der flexiblen Reisemöglichkeiten kann heutzutage sehr spontan verreist werden. Daher erfreuen sich viele Großstädte am Tourismuswachstum, das vor allem durch Kurzreisen entsteht.

Die Vielfalt der deutschen Landschaft

Deutschland ist in Sachen Landschaft ein sehr vielfältiges Land. Es locken nicht nur kulturreiche und individuelle Groß- und Kleinstädte. Es besteht genauso immer die Möglichkeit auf schnellstem Wege in die Berge zu fahren, die nicht nur zum Skifahren und Klettern ein beliebter Urlaubsort sind. Außerdem liegt Deutschland am Meer. Und da ein Meer nicht genug sein soll, werden die an den Atlantik grenzende Nordsee mit dem naturgeschützten Wattenmeer und die Ostsee, auch Baltisches Meer genannt, durch einen Teil Norddeutschlands und das angrenzende Dänemark getrennt. Dazu bietet das Landesinnere eine riesige Bandbreite an Landschaft für Wanderungen, Radtouren oder motorisierte Reisen. Hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei, denn zwischen Weingebieten, weiten Landschaften und jahrhundertealter Architektur kommt jeder Urlauber auf seine Kosten.

Die Individualität der Städte

Brandenburger Tor. Foto: ©istock.com/Kerrick

Brandenburger Tor. Foto: ©istock.com/Kerrick

Da Deutschland sich in langer Tradition erst über Jahrhunderte aus vielen kleineren Königreichen und Grafschaften zu einem Bundesstaat entwickelt hat, bieten die verschiedenen Städte heute eine derartige Vielfalt an Menschen, Architektur und Ausstrahlung. Kaum eine Stadt gleicht einer anderen. Dabei spielt die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ebenfalls eine Rolle. Denn viele Städte werden von ihren Einwohnern ausgemacht. So sind kleinere Städte mit großen Universitäten, wie Gießen, Jena oder Göttingen besonders als Studentenstädte bekannt, in denen ein Großteil des Verkehrs von Fahrrädern und öffentlichen Verkehrsmitteln bestritten wird. Insbesondere Großstädte blühen hingegen unter dem internationalem Einfluss der Zugezogenen auf.

Berlin im Wandel

Besonders hoch ist der Einfluss von anderen Kulturen und Nationalitäten in Berlin. Stadtteile wie Kreuzberg und Neukölln haben einen derart hohen Anteil an Zugezogenen und Eingewanderten, das an manchen Orten kaum noch berlinert wird. Anders als viele vielleicht vermuten, wird dort aber inzwischen nicht Arabisch oder Türkisch statt Deutsch gesprochen, sondern hauptsächlich Englisch. Das beeinflusst nicht nur die sprachliche Ebene, sondern den gesamten Lifestyle.

Auch sonst blüht Berlin mehr und mehr auf und gewinnt stetig an Beliebtheit, auch beim internationalen Publikum. Der Einfluss der vielen Kulturen lässt das einst gebrochene Berlin, das sich nach der Wende nur langsam zu einer bunten, strahlenden Stadt entwickeln konnte, immer reizvoller werden. Das zeigt sich auch auf den Straßen, denn das heutige Berlin zeichnet sich nicht nur durch seine Vielfältigkeit aus, sondern auch durch das von der Subkultur geprägte Stadtbild. Berlin ist daher viel mehr als nur eine Großstadt und sollte von jedem einmal gesehen werden.

Raushier-Reisemagazin

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