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Wie man während Auslandsaufenthalten die eigene Gesundheit schützt

Zwar sind aktuell aufgrund der Corona Pandemie viele Bundesbürger dazu gezwungen, in Deutschland zu bleiben, doch hoffen viele Menschen in Deutschland, bald wieder in den Urlaub zu fahren. Manche ignorieren auch die Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts und treten trotz der sehr volatilen Lage in den meisten Ländern der Welt eine Reise ins Ausland an. Gerade wegen der pandemischen Lage ist aktuell und wohl auch in den folgenden Jahren sehr wichtig, während Reisen auf die eigene Gesundheit zu achten. Einige wichtige und einfach umsetzbare Tipps können helfen, Erkrankungen im Ausland zu vermeiden und gesund nach Deutschland zurückzukehren.

Spaß am Strand. Foto: Kathrin Schierl

Spaß am Strand. Foto: Kathrin Schierl

Bei Aufenthalten im EU-Ausland sind in Deutschland gesetzlich und privat versicherte generell recht gut abgesichert. Die allermeisten Bürger besitzen eine Europäische Versicherungskarte, obwohl es ihnen gar nicht bewusst ist. Sie ist auf der Rückseite der Gesundheitskarte, die bei fast jedem Arztbesuch in Deutschland vorgezeigt werden muss, abgedruckt. Das Kärtchen sollte also unbedingt auf Reisen dabei sein. Sie deckt fast alle Behandlungskosten in Europa, in der Schweiz und in Großbritannien.

Auch eine Auslandsreisekrankenversicherung kann für Europareisen sinnvoll sein. Da die Europäische Versicherungskarte nur Behandlungskosten zum in Deutschland üblichen Satz deckt, können auch mit der Karte bei schwereren Erkrankungen oder Unfällen hohe Kosten für Privatpersonen entstehen. Diese sind von einer zusätzlichen privaten Auslandsreiseversicherung gedeckt. Für Reisen ins Nicht-EU-Ausland ist diese Versicherung dringend zu empfehlen. Zwar muss man vor Ort die Behandlungskosten selber tragen, doch werden diese von der Versicherung in der Regel erstattet. So führt ein Fieber auf Bali oder ein verstauchter Knöchel in Nepal nicht zu einer unnötigen finanziellen Belastung der Reisekasse.

Fühlt man sich unwohl und hat im Ausland den Verdacht, krank zu sein, findet man heutzutage zum Glück schnell Hilfe auf dem Handy. Seit Zulassung der Telemedizin in Deutschland, kann man auch virtuell mit einem Arzt sprechen. So sollte man sich schon vor Reiseantritt eine Gesundheitsapp wie Kry herunterladen, über die man sehr schnell einen Arzt über Video konsultieren kann. Da die Sprechzeiten in der Telemedizin deutlich kundenfreundlicher gestaltet sind, kann man fast rund um die Uhr, egal in welcher Zeitzone man sich gerade findet, einen Arzt konsultieren. Dieser kann in den meisten Fällen eine gesicherte Diagnose stellen und, wenn nötig, eine weitere Behandlung im Ausland empfehlen.

Um unnötige Krankheiten und Infektionen im Ausland zu vermeiden, sollte man genau darauf achten, was man zu sich nimmt. Besonders im Nicht-EU-Ausland ist das Wasser meist schadstoffbelastet und kann zu Magen-Darm-Infekten führen. So sollte man auf Leitungswasser und Eiswürfel während einer Reise in bestimmten Ländern verzichten. Auch rohes Gemüse und besonders rohe Tierprodukte bergen großes Risiko für den empfindlichen Verdauungstrakt eines Durschnittseuropäers.

Letztlich sollte man im Ausland potenziellen Verletzungsrisiken aus dem Weg gehen. Zwar sind viele im Urlaub besonders wagemutig und abenteuerlustig, doch sind Unternehmungen mit hohem Verletzungsrisiko zu meiden. Bei Touren mit geliehenem Fahrrad oder Roller, beim Springen von Klippen oder beim Klettern sollte man sich nie überschätzen und besonders vorsichtig sein.

Raushier-Reisemagazin

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