Raushier-Kolumne

Sieben Wochen Südostasien: Kuhmist, Wasserfälle und Stehaufmännchen

Das Waten durch den Fluss. Foto: Jennifer Jean / Authentic Indonesia

Nachdem die Gili-Inseln mit weißen Sandstränden, atemberaubenden Sonnenuntergängen beim Klang der Trommeln und dem Schnorcheln mit Schildkröten glänzen konnten, war es nun an der Zeit, dass Lombok zeigen durfte, was es zu bieten hat. Von Bali bringt ein Schnellboot die Besucher innerhalb von eineinhalb Stunden zu den Gili-Inseln, von dort aus braucht man mit einem nicht ganz so komfortablen, kleineren Bötchen weitere 20 Minuten, um nach Lombok zu gelangen. Weiterlesen

Sieben Wochen Südostasien: Von Tempeln, Reisfeldern und süßem Kaffee

Die Reisfelder.

Als ich von Raised by Wolves von U2 geweckt wurde und langsam anfing meine Glieder zu strecken, merke ich mehr als deutlich die Surfstunde vom Vortag am Strand von Kuta auf Bali. Aua. Dagegen können die Hot Iron oder Budy Pump Kurse in der Heimat nun wirklich einpacken. Aber was soll die Wehleidigkeit, es stand ein ereignisreicher Tag an! Der Plan war es drei, Tempel zu besichtigen, ein Reisfeld genauer unter die Lupe zu nehmen und auf einer Kaffee-, Tee- und Kräuterplantage genüßlich Kaffee- und Teesorten zu kosten. Weiterlesen

Sieben Wochen Südostasien: Bali – der zweite Kulturschock

Kurz bevor wir den Tempel und die Feiern erreicht haben.

Bei einer Reise von Europa nach Asien ist der Kulturschock vorprogrammiert. Kommt man dann von Singapur nach Bali, kann man gleich die zweite immense Umstellung einplanen. Bali ist lange nicht so sauber wie Singapur – verständlich, denn schließlich werden auf Bali keine 1000 S$ verlangt, wenn man eine Zigarette auf den Boden wirft oder 500 S$ wenn in der Metro gegessen oder getrunken wird. Das würde sich ohnehin als schwierig erweisen, auf Grund der Tatsache dass man auf Bali nicht sonderlich viele Alternativen neben dem Auto oder einem Scooter hat. Weiterlesen

Vom Glück, versichert zu sein: Zwei Monate ohne Bewusstsein

Helmut "Leo" Weiß vor seinem Lokal. Foto: Gertz

Auf Reisen begegnen einem Menschen mit außergewöhnlichen Geschichten. So einer ist der  aus  Deggendorf stammende Gastwirt Helmut „Leo“ Weiss. In Sihanoukville, an der kambodschanischen Küste, betreibt er seit einigen Jahren das Restaurant „The Bavarian“. Immer sonntags bereitet Leo frischen bayerischen Schweinsbraten, resch, mit Knödeln und Kraut. Dann ist das Lokal oft ausgebucht. Wer möchte, kann auch Rouladen oder Käsespätzle bestellen. In Flaschen gibt’s Erdinger. Bis er einen Unfall hat. Weiterlesen