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Mit dem Miniwohnwagen für kleines Geld in die Natur reisen

Sommerzeit ist Campingzeit. In Deutschland gibt es rund 2.000 Plätze, die Camper mit ihrem Wohnmobil oder Wohnwagengespann ansteuern können. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und wer auf Komfort nicht verzichten möchte, sich aber kein luxuriös ausgestattetes Wohnmobil leisten kann, der investiert am besten in einen Miniwohnwagen.

Camper und Wohnwagen erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit. Ein Camper oder Wohnmobil ist die All-in-one-Lösung unter den Reisemobilen, denn es vereint das Zugfahrzeug und die Wohneinheit. In der Regel ist es unterteilt in Fahrerkabine und Wohnraum. Abhängig davon, ob beim Gefährt die Kabine des Serienfahrzeugs verwendet oder eine komplett neue Kabine konstruiert wurde, spricht man von einem teilintegrierten oder vollintegrierten Wohnmobil. Die vollintegrierten Modelle sind meist etwas besser isoliert, aber auch deutlich teurer. Solche Camper bieten meist Platz für mindestens 4 Personen und sind besser ausgestattet.

Ein Wohnwagen hingegen ist eine separate Wohneinheit und wird an ein Fahrzeug angehängt. In der Regel sind Wohnwagen kleiner als Wohnmobile und bieten Platz für zwei Betten, eine Sitzecke sowie eine Kochnische. Die meisten Modelle verfügen über ein kleines Bad und versteckten Stauraum. Allerdings gibt es auf dem Markt zahlreiche verschiedene Modelle in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten – auch solche mit ausklappbarem Dach, Vorzelt oder ähnlichem.

Ein Mini Wohnwagen ist noch einmal eine kleinere Ausführung. Ultrakompakt gebaut bieten sie zwar nicht die Annehmlichkeiten der zuvor genannten Modelle, doch sie sind überaus robust und eignen sich insofern vor allem für kurze Ausflüge in Naturregionen und für Trips, bei denen man regelmäßig von einem Ort zum andern fährt. Nachts hat man so einen Schlafplatz, ohne zuvor langwierig ein Zelt aufbauen zu müssen – und da sie nicht den All-inclusive-Luxus der Wohnmobile bieten, passen sie auch besser zu dem Lebensstil reiselustiger Abenteurer und Entdecker.

In der kleinen mobilen Behausung ist Platz für das Nötigste. Ein Bett und häufig etwas versteckt eine kleine Kochecke mit Gaskocher und Kühlbox – das war’s. Normalerweise wiegen diese Modelle weniger als 1.000 Kilogramm und sind damit um einiges leichter als herkömmliche Wohnwagen. Die Preise liegen zwischen 5.000 und 10.000 Euro – manche Modelle sind auch deutlich günstiger.

Die richtige Anhängerkupplung finden

Für einen Wohnwagen benötigt man eine Anhängerkupplung. Ist keine solche am Auto verbaut, lässt sie sich leicht nachrüsten. Online kann man schnell und einfach passende Anhängerkupplungen für das eigene Auto recherchieren. Die Anhängerkupplung muss auf die zulässige Stütz- und Anhängelast abgestimmt sein. Wenn nur gelegentlich Ausflüge mit dem Wohnmobil unternommen werden sollen, reicht eine abnehmbare Anhängerkupplung vollkommen aus – es muss keine fest zu installierende Kupplung sein.

Letzte Checks vor der Abfahrt

Vor dem Urlaub sollte man das Auto auf Fahrtüchtigkeit überprüfen. Das heißt: Motoröl, Kühl- und Bremsflüssigkeit kontrollieren und Bremsen, Licht sowie Klimaanlage checken. Die Reifen sollten über ausreichend Luftdruck und Profiltiefe verfügen. Dann steht einem Wochenende in der Natur oder einem ausgedehnten Roadtrip nichts mehr im Wege.


Bildrechte: Flickr Wohnwagen – Einer der ersten! Ach guck mal CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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