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Elektronische Sicherheit in Hotels: Technik auf dem neuesten Stand

Nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch auf Reisen wollen wir ein sicheres Gefühl haben. Aus diesem Grund rüsten auch mehr und mehr Hotels auf, wenn es um einen hohen, technischen Standard geht. Klassische Schlüssel gehören in den meisten Unterkünften bereits der Vergangenheit an, aber auch Videosysteme werden häufig von den Unternehmen eingesetzt, um die Sicherheit für die Gäste zu erhöhen.

Wenn es um das Thema Zutrittskontrolle geht, dann scheiden sich die Geister. Ältere Generationen bevorzugen klassische Schlüssel, mit denen sie die Hoteltür aufsperren können. Dieser Schlüssel kann jedoch schnell verloren gehen, liegenbleiben oder auch nachgemacht werden, sodass keine besonders hohe Sicherheit besteht. Die Alternativen sind technisch deutlich umfangreicher und kommen vor allem in modernen Hotelanlagen immer häufiger zum Einsatz.

Elektronische Schlösser für Zugangskarten

Foto: Pixabay.com / davidlee770924

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Der Klassiker in modernen Hotels sind elektronische Schlösser, die nicht mehr mit einem Schlüssel geöffnet werden. Stattdessen kommen Karten zum Einsatz, bei denen die Zimmernummer nicht ersichtlich ist.

Bleibt einmal eine Karte liegen oder geht verloren, können unbefugte Personen dennoch nicht wissen, zu welchem Zimmer diese Karte führt. Es gibt verschiedene Karten-Varianten, angefangen von klassischen Magnetstreifenkarten über Chipkarten bis hin zu kontaktlosen Karten, die mit RFID-Speicher versehen sind.

Generell spielt das Schließsystem im Hotel eine bedeutende Rolle – auch für den Gast. Es entscheidet nicht nur über die Sicherheit, sondern auch über die Flexibilität sowie über den Komfort.

Natürlich geht es neben den Chipkarten noch deutlich komfortabler. Biometrische Fingerprint-Türöffner kommen vor allem in den eigenen vier Wänden zum Einsatz, wenn die Hausherren besonders viel Wert auf eine moderne Technik legen. Im Hotelgewerbe ließe sich ein Fingerprint-Türöffner nur schwer umsetzen, daher gehen die meisten Systeme nicht über die Chipkarten-Methode hinaus.

Videoüberwachung in den Gängen

Viele Hotels setzen zudem auf Kameras in den Gängen und öffentlichen Bereichen. Das soll natürlich nicht dafür gedacht sein, die Gäste zu kontrollieren, sondern ihnen ein besonderes Maß an Sicherheit zu bieten. Das gilt nicht nur für die Sicherheit auf Reisen allgemein, sondern auch während des Aufenthalts im Hotel.

Man muss allerdings dazu sagen, dass die Gäste in einem Hotel schon einen entsprechenden Schutz genießen und Probleme vor allem in Sachen Vandalismus bestehen. Aus diesem Grund spielen Kamerasysteme für Hoteliers vorrangig für diese Szenerie eine Rolle.

Laut einer 2014er Statistik hatten bereits damals über 70 Prozent der Hoteliers Erfahrungen machen müssen, wenn es um Diebstahl, Brände und Einbrüche geht. Ein Grund mehr, die gesamte Anlage (abgesehen von den Zimmern natürlich) abzusichern.

Für Hoteliers wurden für eine Erhöhung der Sicherheit sowohl Videoüberwachungs-Möglichkeiten als auch Einbruchmeldeanlagen konzipiert. Dieser Einsatz ist nahezu unerlässlich, um vor allem besondere Bereiche des Hotels abzusichern. Das gilt vor allem für Eingänge für das Personal, Hintertüren, aber auch Safes und die Rezeption.

Raushier-Reisemagazin

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