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Ortasee: Geheimtipp im Schatten des Lago Maggiore

Comer See? Natürlich. Lago Maggiore? Klar, kennt jeder. Aber der Ortasee? Schnell blickt man in fragende Gesichter, wenn man diesen der oberitalienischen Seen erwähnt. Dabei ist der Lago d’Orta im Piemont ein echter Höhepunkt und steht zu Unrecht im Schatten seiner beiden größeren „Brüder“. Das weiß sogar die renommierte New York Times.

Allein schon seine türkisblaue Farbe lässt den Ortasee wirken. Dazu kommen weiße Sandstrände, Kieselstrände und viele schöne Wander- und Radwege. Das Klima ist angenehm mild und optimal für Aktivitäten im Freien – sei es wandern oder Radfahren.  Der Sacro Monte d’Orta, der heilige Berg von Orta, ist Teil der neun Sacri Monti in Norditalien – weitläufige Kapellenanlagen und Pilgerstätten – und Weltkulturerbe. In der Parkanlage am Ortasee sind alleine 20 Kapellen zu besichtigen.

Aktivitäten in der Natur

An den Uferm im Süden des Ortasee, des kleinsten oberitalienischen Seen, sind die Hänge deutlich sanfter als weiter im Norden – optimal für eine entspannte Wanderung oder einen Spaziergang. Ein toller Ausgangspunkt für eine Erkundung des Sees ist Orta San Giulio. Von dort sind es über die Südspitze des Sees und die Ortschaft Gozzano rund 15 Kilometer bis nach Pella. Bequem per Wassertaxi geht es dann zurück nach Orta San Giulio oder auf die Isola San Giulio

Isola San Giulio

Die Isola San Giulio bei Nacht. Foto: Rüdiger Weidler / pixelio.de

Die Isola San Giulio bei Nacht. Foto: Rüdiger Weidler / pixelio.de

Die Insel, benannt nach Julius, einem wundertätigen Griechen, der das Eiland im 4. Jahrhundert nach Christi Geburt von Drachen und Schlangen befreit haben soll, ist geprägt von der Silhouette eines Benediktinerklosters, ehemals ein Priesterseminar. Die romanische Kanzel der dortigen Basilika ist aus schwarzem Marmor, große Reliefs zeigen kämpfende Fabeltiere und Heiligenfiguren. In einem gläsernen Sarg in der Krypta sollen San Giulios Gebeine liegen.

Ziel für Sportler

Aber nicht nur Kultur- und Geschichtsinteressierte kommen am Ortasee auf ihre Kosten. So gilt der Lago d’Orta auch als Paradies für Sportler, neben Wandern und Radfahrern besonders für Wassersportler. Schwimmen, Tauchen, Kitesurfen, Surfen und Motorbootfahren – alles ist hier möglich und ganz besonders lieben die Sportfischer den See. So können etwa Forelle,  Döbel,  Schleie und Agone gefangen werden. Und wer nicht selbst für sein Abendessen sorgen möchte, bekommt in einem der zahlreichen Restaurants am Ortasee viele Spezialitäten. Wer braucht da schon Lago die Como oder Lago Maggiore.

Weitere Informationen sind im Blog von fewo-ortasee.de zu finden.

Raushier-Reisemagazin