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Pionierprojekt auf den Malediven: Neues Zuhause für Korallen

Auch wenn sie auf den ersten Blick starr und unbeweglich erscheinen: Korallen sind keine Pflanzen, sondern Tiere. Sie wachsen nur sehr langsam und reagieren hoch sensibel auf Veränderungen ihrer Umwelt. Daher gilt es, diese Lebewesen zu schützen, wozu auch Kurumba Maldives beiträgt: Gäste des Resorts können jetzt in der Lagune, nur wenige Meter vom Strand entfernt, einen etwa zwölf Meter langen Korallengarten bewundern. In einem in diesem Umfang bislang einmaligen Pionierprojekt auf den Malediven rettete das Kurumba-Team diese Korallen vom Riff einer anderen Malediveninsel. Hier war ihr Lebensraum aufgrund eines staatlichen Landgewinnungsprojektes gefährdet.

Gefährdete Korallen finden auf den Malediven ein neues Zuhause. – Foto: Kurumba Maldives

Gefährdete Korallen finden auf den Malediven ein neues Zuhause. – Foto: Kurumba Maldives

Die Korallen stammen aus einem Riff zwischen den beiden einheimischen Inseln Hulhumale und Faru. Um zusätzlichen Wohnraum für die Bevölkerung des Inselstaates der Malediven zu schaffen, werden beide Inseln zu einer vereint. Die Regierung gab Kurumba die offizielle Erlaubnis, die Korallen aus dem betroffenen Abschnitt in das Riff vor Kurumba umzusiedeln. Mitarbeiter und Freiwillige des Kurumba-Teams suchten zusammen mit der maledivischen nicht staatlichen Organisation „Save the Beach Maldives“ im betreffenden Gebiet nach lebenden Korallen. Die Schnorchler und Taucher fanden unter anderem Steinkorallen, aber auch die seltene Pechkoralle, die sie vorsichtig per Hand einsammelten und in schwimmenden Kisten zum Boot transportierten. Auf Kurumba wurden die Korallenstücke schließlich nebeneinander an zwölf Meter langen Metallgittern befestigt und stehen nun unter genauer Beobachtung von Meeresbiologen.

„Wir können bereits beobachten, dass sich die Korallenkolonien auf den Unterwassertischen sehr wohlfühlen. Zurzeit zeigen sie keine Anzeichen von Stress. Unser Ziel ist es, dass sie sich vermehren und eines Tages eventuell das gesamte Gitter überwachsen“, so Verena Wiesbauer Ali, Kurumbas Beraterin für meeresbiologische Themen. Die Österreicherin lebt schon seit vielen Jahren auf den Malediven.

Raushier-Reisemagazin

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