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Aruba: Alternativen zum Strandurlaub

Zwar ist die Karibikinsel Aruba bekannt für ihre traumhaften Strände, doch warten auf dem One Happy Island auch zahlreiche Erlebnisse weit weg von Sand, Wasser und balinesischer Liege. Das karibische One Happy Island kann aber auch anders: diese fünf Aktivitäten fernab vom Strand zeigen Aruba von einer ganz anderen Seite.

Versteckte Buchten bieten windgeschützt Zugang zum Meer, hier Boca Prins Landscape. - Foto: Aruba Tourism Authority

Versteckte Buchten bieten windgeschützt Zugang zum Meer, hier Boca Prins Landscape. – Foto: Aruba Tourism Authority

1. Alternative: Auf Tour durch den Arikok Nationalpark. Ob mit dem Jeep, dem Motorrad, dem Buggy oder dem Mountainbike, der Arikok Nationalpark im Norden, der gut ein Drittel der Fläche der Insel einnimmt, zeigt Aruba von seiner wilden Seite. Inmitten von Sanddünen und wüstenartigen Landschaften reihen sich Kakteen an Aloe-Pflanzen, während die ein oder andere Ziege durch den Park hüpft und sich die endemischen Divi-Divi-Bäume im Wind neigen. Vogelbeobachter kommen genauso auf ihre Kosten wie Adrenalin-Junkies, wenn sie die Federung der Buggies auf Herz und Nieren testen. Hinter zerklüfteten Felslandschaften blitzt immer wieder das Blau der Karibik auf, versteckte Buchten bieten windgeschützt Zugang zum Meer und beste Surfbedingungen. Für willkommene Erfrischung sorgt ein Sprung in den Conchi, den natürlichen Pool, der wie ein von der Natur geschaffener Infinity Pool über den Ozean ragt.

2. Alternative: Flamingos füttern. Hierzulande haben Flamingos einen ähnlichen Kultstatus wie Einhörnchen. Auf Aruba gibt es die pinken Vögel in freier Wildbahn statt als Modeaccessoire. Das Flamingo-Selfie aus Aruba ist jedes Mal ein Hit – doch Vorsicht: die eitlen und gar nicht scheuen Flamingos stehlen ihren Besuchern gerne die Schau.

3. Alternative: Urbanes Flair atmen in San Nicolas. Für eine kleine Insel wie Aruba ist San Nicolas, die Stadt des Sonnenaufgangs im Süden der Insel, eine regelrechte urbane Oase. Seit der ersten Aruba Art Fair, die hier im September 2016 stattfand, ist an fast jeder Fassade Streetart von internationalen Künstlern zu bewundern. In den vergangenen Monaten haben hier zudem zahlreiche Museen und Galerien ihre Türen geöffnet.

Für willkommene Erfrischung sorgt ein Sprung in einen Naturpool. - Foto: Aruba Tourism Authority

Für willkommene Erfrischung sorgt ein Sprung in einen Naturpool. – Foto: Aruba Tourism Authority

4. Alternative: Auf den Spuren der Aloe. Die Aloe ist Arubas Exportschlager Nummer ein. Die Aloe-Pflanzen werden auf riesigen Plantagen angebaut und sind Basis für zahlreiche Pflegeprodukte, die auf Aruba hergestellt und verkauft werden. Ein Besuch in der Aloe Fabrik zeigt den kompletten Fertigungsprozess vom Blatt bis zur Lotion in der Tube. Das angrenzende Museum führt durch die über 150jährige Geschichte der Aloe auf der Insel. Produkte mit Aloe eignen sich besonders gut zum Sonnenschutz doch in den vielen Spas der Insel kommen Aloe-Cremes auch für Massagen und andere Wohlfühlbehandlungen zum Einsatz.

5. Alternative: Indiana Jones für einen Tag. Große und kleine Entdecker werden ebenfalls auf Aruba fündig. Gerade im Norden der Insel gibt es zahlreiche Orte, die dazu einladen, für einen Tag zum Indiana Jones zu werden. Verschiedene Höhlen, in de Landessprache Cunucu genannt, wie die Guadirikiri- oder die Fontein-Höhle, weisen Jahrtausende alte Wandmalereien der indianischen Ureinwohner auf und bieten faszinierende Einblicke in diese längst vergangenen Tage. Die Ruine der alten Bushiribana-Goldmühle ist zwar nicht ganz so alt doch nicht minder spannend zu entdecken. Bei Sonnenuntergang eignet sie sich zudem hervorragend als Fotomotiv.

Weitere Informationen zu Aruba unter www.aruba.de

Raushier-Reisemagazin

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