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Richtig packen für Backpacker

Packen für den Urlaub stellt die meisten Menschen vor eine Herausforderung, aber wenn es sich bei dem Urlaub um einen Backpacking – Trip handelt, kann man an dieser Aufgabe ganz schnell verzweifeln. Da ist eine vernünftige Planung gefragt.

Allgemein gilt, dass Kleidungsstücke, die in den Rucksack wandern, möglichst leicht und im besten Fall auch knitterfrei sein sollten. Bei Reisen in warme Regionen genügen ein paar T- Shirts, leichte Westen und lange Hosen für den Abend, Shorts oder Röcke, Unterwäsche, Socken und ein Schlafanzug. Ebenso gehören ein Regenschutz, eine funktionale Kopfbedeckung, die auch als Sonnenschutz dienen kann, Badekleidung und ein etwas eleganteres Outfit für besondere Anlässe ins Reisegepäck.

Auch für kalte Gefilde vorbereitet sein

Foto: pixabay.com

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Führt die Reise in kühlere Gebiete, sollten natürlich auch praktische Trekkinghosen und eine festere, wind- und wasserabweisende Jacke sowie ein dünner Schal eingepackt werden.

Bequeme, aber wetterfeste Schuhe, Sandalen für warme Tage und Badelatschen, die sich sowohl für den Ausflug an den Strand als auch für den Gang in die Nasszelle auf dem Campingplatz eignen, sind ebenfalls unerlässlich. Nur bei anspruchsvolleren Strecken sind Wanderschuhe empfehlenswert.

Obwohl das auf den ersten Blick recht minimalistisch wirkt, sollte diese Ausstattung auch für mehrere Wochen genügen, denn zwischendurch wird sich immer wieder die Möglichkeit ergeben, die getragene Kleidung zu waschen. Aus diesem Grund sollten auch Handwaschmittel und ein Wäschebeutel eingepackt werden, um die schmutzige von der sauberen Wäsche trennen zu können.

Handtücher nicht vergessen

Neben Kleidung und Schuhen werden Hygieneartikel den meisten Platz einnehmen. Unbedingt notwendig sind Handtücher, die dünn sind und somit nicht viel Platz einnehmen, aber auch schnell trocknen. Zum notwendigen Inhalt des Kulturbeutels gehören Seife, Shampoo, eventuell eine Spülung für empfindliche Haare, Deodorant, Sonnencreme, Zahnbürste, Zahnpasta, eine Haarbürste, gegebenenfalls Haargummis, Rasierer und für schönheitsbewusste Damen die wichtigsten Schminkutensilien.

Sperrige Gegenstände wie Fön, Elektrorasierer oder Lockenstab eignen sich fürs Backpacking weniger, denn sie nehmen nicht nur Platz weg, sondern sind unter Umständen aufgrund des fehlenden Stromanschlusses gar nicht zu gebrauchen.
In jedem Fall gilt, dass die Gebinde nicht zu groß und schwer sein sollten, denn im Normalfall bietet sich immer wieder die Möglichkeit, die benötigten Dinge nachzukaufen.

Grundausstattung an Medikamenten muss mit

Auf keinen Fall sollte der Vorrat für die gesamte Reise eingepackt werden. Für Brillenträger empfiehlt sich die Mitnahme einer Ersatzbrille. Bei der Ausstattung der Reiseapotheke hingegen sollte nicht gespart werden. Zum Glück sind die meisten Medikamente nicht schwer und platzraubend. Neben den üblichen Medikamenten gegen Schmerzen aller Art und Übelkeit dürfen eine Wundsalbe, Verbandsmaterial und Pflaster auf keinen Fall fehlen, ebenso wie ein kleiner Vorrat an Taschentüchern, ein Nagelpflegeset und eventuell Verhütungsmittel.

Nützlich ist außerdem ein kleinerer Rucksack für Tagesausflüge und eine Gürteltasche für wichtige Reiseunterlagen, Bargeld und Kreditkarten Zu den weiteren, vielen Kleinigkeiten, die eine Backpacking – Tour erleichtern gehören natürlich das Smartphone, das online nicht nur Reiseführer, sondern auch dicke Wälzer ersetzt, Ladekabel und Powerbank, Kopfhörer, Sonnenbrillen, Ohrstöpsel, eine Wasserflasche, ein Taschenmesser und für Camper ein kleines Zelt und ein Schlafsack mit Isomatte.

Was auch ruhigen Gewissens daheimbleiben kann, ist die schwere Kameraausrüstung, vielleicht sogar mit Stativ – das Handy macht auch super Fotos!

Raushier-Reisemagazin

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