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Kanadas Bären live erleben

Reisende, die an Kanada denken, haben wahrscheinlich sofort Berge, Wälder, Wasserfälle und Seen sowie Bären vor Augen. Besonders die großen Raubtiere üben eine Faszination auf die meisten Menschen aus. Anstatt sie jedoch in Gefangenschaft in einem europäischen Zoo oder Zirkus zu erleben, ist es ein beeindruckendes Erlebnis, sie in Kanada in der freien Natur ganz in ihrem Element zu sehen.

Kanada auf eigene Faust entdecken

Wer einen Urlaub in Kanada bucht, erfreut sich im Allgemeinen an der Freiheit, die dieses Land ausstrahlt. Es ist daher für viele Urlauber selbstverständlich, ihre persönliche Freiheit durch die Benutzung eines Mietwagens zu steigern und so eine Route nach dem individuellen Geschmack auszuwählen.

Es ist in Kanada fast unmöglich, bei einer Rundreise nicht durch einen Nationalpark zu fahren. Da Kanadas Bären kein Mythos sind, sondern sie tatsächlich dort ihre Heimat haben, ist es zur Sicherheit der Autofahrer äußerst wichtig, sich an gewisse Regeln zu halten. Gibt es Hinweisschilder an der Straße, auf einem Park- oder Campingplatz, ist es absolut notwendig, sie ernst zu nehmen und die Verhaltensregeln zu beachten.

Wer sich einem eventuellen Risiko nicht aussetzen möchte, findet im Internet einige interessante Reiserouten durch Kanada. Um Bären zu erleben, ist es nicht einmal notwendig, sich weit in die Wälder zu schlagen. Wer einen Stopp in Quebec einlegt, findet nur eine halbe Stunde außerhalb das Duchesnay Ecotourist Resort. Von hier aus finden geführte Ausflüge statt, um die imposanten Tiere zu beobachten.

Wichtige Verhaltensregeln

Urlauber, die trotzdem lieber auf eigene Faust die Natur erkunden wollen, sollten sich mit wichtigen Regeln vertraut machen, um sich bei einer Begegnung mit dem Bär richtig zu verhalten:

  1. Generell ist der Bär nicht darauf aus, sich mit dem Menschen anzulegen. Er will lediglich in Ruhe in seinem Territorium leben. Damit er den Menschen früh genug wahrnimmt, ist es ratsam, in der Gruppe zu wandern, sich dabei zu unterhalten oder zu singen.
  2. Bärenjungen sind sehr niedlich und verleiten dazu, sie streicheln und mit ihnen spielen zu wollen. Dies ist aber auf jeden Fall zu vermeiden! Sobald die Kleinen ins Sichtfeld geraten, ist es sicherer, die Richtung zu wechseln. Die Bärenmutter wittert leicht Gefahr für den Nachwuchs und verteidigt ihn mit ihrem Leben.
  3. Auch wenn es schwer fällt: Nähert sich ein Bär, ist die wichtigste Regel, Ruhe zu bewahren. Wegzurennen und dabei zu schreien, ist keine gute Idee, da der Bär die Rennenden dann sofort als Beute einstuft. Sinnvoller ist es, ruhig mit ihm zu reden und sich dabei etwas zu bewegen. Der Bär hat dann die Chance, den Menschen leichter zu identifizieren. Fühlt er sich nicht bedroht, geht er nach einer gewissen Beobachtungszeit wieder seinen eigenen Weg.
  4. Tritt einer der äußerst seltenen Fälle ein, der Bär greift an und der Urlauber ist unbewaffnet, ist es wichtig, sich flach auf den Bauch auf den Boden zu legen und sich zu ergeben.

 

Raushier-Reisemagazin

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