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Sellajoch im Sommer jeden Mittwoch von 9 bis 16 Uhr autofrei

Ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der sensiblen Natur- und Bergwelt im Zeichen des Unesco-Welterbes wird diesen Sommer jeden Mittwoch geleistet: die Passstraße zum Sellajoch in Südtirol ist autofrei. Das Projekt hat den Namen #Dolomitesvives erhalten.

Blick auf die Langkofelscharte und den Sellastock vom Sellajoch aus. - Foto: Val Gardena-Gröden Marketing.

Blick auf die Langkofelscharte und den Sellastock vom Sellajoch aus. – Foto: Val Gardena-Gröden Marketing.

Vom 5. Juli bis 30. August wird die Passstraße zum Sellajoch jeden Mittwoch von 9 bis 16 Uhr für motorisierte Fahrzeuge gesperrt. Auf der Grödner Seite erfolgt die Sperrung ab der Kreuzung Miramonti (SS242/SS243) oberhalb von Plan de Gralba, auf der Fassaner Seite erfolgt die Sperrung ab der Kreuzung Pordoi Joch/Sella Joch (SS242/SS48).

An den #Dolomitesvives-Tagen können nur Fahrräder, Fußgänger, elektrobetriebene Fahrzeuge und der öffentliche Busdienst verkehren. Dazu werden zwei weitere Buslinien vom Parkplatz Plan de Gralba bis Sellajoch (alle 15 Minuten) eingerichtet.

An diesen “#Dolomitesvives-Tagen” werden geführte Wanderungen rund um das Sellajoch geboten. Mit Veranstaltungen rund um die Küche, Musik und Geschichte der ladinischen Dolomiten kann die Bergwelt auf besondere Weise und mit allen Sinnen erlebt werden. So gibt es eine „Taste tour“ mit Leckerbissen aus regionalen Zutaten von Sterneköchen zubereitet auf sechs Hütten, Treffen mit Persönlichkeiten aus dem Dolomitengebiet und Konzerte lokaler Musiker.

Den Anfang am 5. Juli macht der berühmte Bergsteiger Reinhold Messner.
5.7.: Dolomeets VIPs: Reinhold Messner; 12.7.: Dolomites Taste-Tour: Sterneköchen laden ein; 19.7.: Jazzfestival; 26.7.: Dolomites Taste-Tour: Sterneköchen laden ein; 2.8.: Klänge der Dolomiten; 9.8.: Dolomeets: Ladinische Sportler;16.8.: Das ladinsche Damentrio „Ganes“; 23.8.: Ladinische Mythologie-Oper: „Aneta“; 30.8.: Dolomites Taste-Tour: Sterneköchen laden ein.

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5 Gedanken zu „Sellajoch im Sommer jeden Mittwoch von 9 bis 16 Uhr autofrei

  1. Das ist ja toll,wir Radfahrer freuen uns,keil Lärm,keine Abgase!!!
    Das ist der richtige Weg!.
    Danke für den Mut,bitte nur so weiter!
    Ich komme und bleibe ein Woche,das gehört gefeiert,oder……..????

  2. Super Idee, das kann nur ein Anfang sein. Diese Region gehört geschützt! Schluss mit Verkehrskollaps im hochalpinen Bereich. Shuttlebusse + Fahrräder und fertig! Wir sind selbst Motorradfahrer, lieben aber auch Wandern und Klettern. Diese Region ist ungeeignet zum Angasen, da gibt es anderes. Der Verlust von ein paar Motorradlern wird durch Radfahrer bestimmt mehr als ausgeglichen!

  3. Waren gestern bei der letzten Sperrung dieses Sommers dabei, es war einfach herrlich ! Diese majestätische Stille, nur keuchende
    Fahrradfahrer (hunderte), Wanderer (tausende) und wir mit unseren Elektro-Motorrädern und ein BMW i3.

    Gewaltiges Bergpanorama ohne Raudis und Krawallmacher.

    Soll nächstes Jahr ausgeweitet werden, wir sind auf jeden Fall wieder
    dabei !

  4. Letztlich nur eine Verlagerung der angeblichen Problematik. Würden sich alle an die Regeln halten, hätte niemand einen Nachteil. Aber wie es unbelehrbare Motorradfahrer gibt, trifft man hier auch gern renitente Radfahrer, die in Gruppen zu dritt und zu viert nebeneinander durch die Kehren heizen und Wanderer, die trotz Verkehr die Straßen kreuzen. Eben auch eine Form von Krawall.

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