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Schleswig-Holstein: Schöne Ecken und verborgene Kleinode

Auffallend schöne Ecken gibt es viele in Schleswig-Holstein. Doch auch im Verborgenen lassen sich kleine Schätze entdecken, an denen man viel zu häufig einfach vorbeifährt. Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH gibt Tipps zu einigen der verborgenen Schönheiten, die eine Entdeckungstour in das Land zwischen den Meeren wert sind.

Hallig Helmsand – ein unbewohntes Paradies: Die ehemalige Hallig Helmsand in der Meldorfer Bucht ist unbewohnt und weitgehend unbekannt. Seit 1930 ist Helmsand über einen Damm mit dem Festland verbunden. Betreten werden darf das verwunschene Stückchen Land nur mit einem Wander- oder Wattführer, denn Helmsand ist Vogelschutzgebiet. – Infos unter www.friedrichskoog.de/tagesangebote/detail/fruehstueck-auf-hallig-helmsand/

Sonnenuntergang in Westerhever auf der Nordseehalbinsel Eiderstedt. – Foto: Oliver Franke

Sonnenuntergang in Westerhever auf der Nordseehalbinsel Eiderstedt. – Foto: Oliver Franke

Donner Kleve – das tote Kliff: Auch wenn das Meer heute über 17 Kilometer entfernt ist, einstmals brachen sich südöstlich von St. Michaelisdonn die Nordseewellen am sogenannten Spiekerberg. Die ehemalige Steilküste im Gebiet Kleve (Kliff) ist etwa 30 Meter hoch. – Infos unter www.st-michaelisdonn.de/9-st-michaelisdonn/82-donner-kleve

Ein Strand am Kanal: Westerland auf Sylt kennt jeder, bei „Klein Westerland“ schütteln die meisten Befragten mit dem Kopf. Kaum verwunderlich, denn „Klein Westerland“ liegt mitten auf dem Schleswig-Holsteinischen Festland am Nord-Ostsee-Kanal. Ein Besuch des feinsandigen Strandes ist ein einmaliges Naturerlebnis, denn „Klein Westerland“ ist die einzige Badestelle, die es am Kanal gibt. Infos unter www.nordseetourismus.de/strand/hochdonn/a-klein-westerland

Fisch essen am Neufelder Hafen: Meer sehen und Fisch genießen, die Verbindung liegt nahe. Besonders gut lässt sich beides im kleinen Hafen in Neufeld, am südlichsten Zipfel Dithmarschens, verbinden. Besucher genießen neben fangfrischem Fisch den fantastischen Blick auf die Elbmündung an der Nordsee und die vorbeikommenden Schiffe. – Infos unter www.friedrichskoog.de/natur-region/neufeld/

Wanderwege am Schaalsee: Fast 72 Meter tief grub sich einst herabstürzendes Schmelzwasser in die Erde. Entstanden ist damit der tiefste See Norddeutschlands. Verwinkelt und verwunschen kommt der Schaalsee daher mit seinen Inseln und Halbinseln, den so genannten Werdern. Diese laden in Seedorf und Groß Zecher mit ihren Wanderwegen zu Entdeckungen ein. – Infos unter www.herzogtum-lauenburg.de/seedorfer-und-zecher-werder

Eisvögel im Billetal: Wie ein grünblau glänzender Pfeil stürzt sich der Eisvogel zum Fischfang ins Wasser. Im Billetal mit seinen mystischen Auwäldern fühlt sich der unter Naturschutz stehende Vogel genauso wohl wie die Wasseramseln. Und um den angrenzenden Sachsenwald ranken sich viele Geschichten. – Infos unter www.herzogtum-lauenburg.de/a-naturschatz-bille-sachsenwald

Herrenhaus, Haubarg und Park: Das einzige Herrenhaus auf Eiderstedt ist ein ganz besonderes lohnendes Ausflugsziel, denn neben dem Gutshaus im Renaissancestil gibt es einen Haubarg und einen doppelten Wassergraben. -Infos unter www.husum-tourismus.de/Media/Attraktionen/Herrenhaus-Hoyerswort-Oldenswort

Eiergrog. Urwald und Abenteuerstrand

Eiergrog in der Schankwirtschaft: Schon mal Eiergrog getrunken? Nicht irgendeinen, sondern den der blonden Kathrein. In der Schankwirtschaft Andresen in Katingsiel wird dieser seit rund 100 Jahren nach dem immer gleichen (geheimen) Rezept serviert. Berühmt ist das reetgedeckte Gasthaus aus dem Jahre 1668, das älteste an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins, auch wegen der Friesenstube mit original Delfter Kacheln. – Infos unter www.schankwirtschaft-andresen.de

Turm mit Seeblick: Mühsam ist der Aufstieg, aber bei dem Ausblick über die Holsteinische Schweiz, der sich vom Holzbergturm in Malente bietet, sind die 146 Stufen schnell vergessen. – Infos unter www.malente-tourismus.de/malente/sehenswuerdigkeiten/holzbergturm

Ein Urwald an der Ostsee: Gleich hinter dem Niendorfer Hafen fängt der Urwald an. Seit 1984 sind die Aalbek -Niederungen und der nördliche Teil des Hemmelsdorfer Sees Naturschutzgebiet. Das Flüsschen Aalbek verbindet den See mit der Ostsee. – Infos unter www.timmendorfer-strand.de/erleben/naturerlebnis/aalbeek-niederung-naturschutzgebiet/

Abenteuerstrand auf Fehmarn: Weite Felder und Lindenalleen führen zum Steilufer am Strand in Katharinenhof im Osten der Insel Fehmarn. Wirklich steil ist es hier nicht, dafür aber ruhig. Kein weiter Sandstrand, dafür aber Felsen und umgestürzte Bäume zum Klettern und Rasten. – Infos unter www.fehmarn.de

Raushier-Reisemagazin

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