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Abenteuer Highlands: Von Südengland bis in die schottischen Hügelwelten

Wer zum ersten mal in den schottischen Highlands unterwegs ist, wird vor allem von einer Farbenvielfalt in Empfang genommen. Hügel an Hügel reihen sich aneinander, Braun und Grün dominieren die Landschaften und die Straßen scheinen kein Ende zu nehmen. Der Blick ist nahezu endlos und die Seen so dunkel wie die Nacht.

Nahezu unberührte Natur in den Highlands

Foto: Michael Lengemann

Foto: Michael Lengemann

Fährt und läuft man durch die Highlands in Schottland, so hat man das Gefühl, die Natur hat hier noch die Oberhand. Nicht die Umgebung passt sich an die Straßen an, sondern die Straßen an die Umgebung. Die Natur wird nur gelegentlich von wunderschönen Mauern und kleinen Häusern unterbrochen.

Genau das ist es, was die grundsätzliche Faszination der Highlands ausmacht. Fernab der Zivilisation ist es möglich, dem hektischen Alltag zu entfliehen und imposante Berge, Schlösser, Burgen, Mauern und weitläufige Natur zu erkunden.

Schottland ist einzigartig und geheimnisvoll zugleich. Das zeigt sich auch durch die Tatsache, dass die Umgebung gerne von Filmproduzenten genutzt wird. Sei es Harry Potter, Outlander oder James Bond – sie alle vereinen Schottland als Schauplatz.

Von Linksverkehr bis zur Unterkunft

Foto: Michael Lengemann

Foto: Michael Lengemann

Wenn von den Highlands die Rede ist, dann gibt es hierzu ganz unterschiedliche Ansichten. Viele Urlauber bezeichnen die Gegend rund um Loch Ness bereits als Highlands – und ja, klassischerweise ist das korrekt. Dennoch hat der raue Norden von Schottland noch viel mehr zu bieten und gilt für echte Highland-Fans als das wahre Ziel.

Generell gilt: In Großbritannien, also demnach auch in Schottland, gilt der Linksverkehr. Das ist einfacher, als es sich anhört und bereits in wenigen Minuten Fahrzeit verinnerlicht. Beim Tank immer darauf achten, dass dieser möglichst gefüllt ist, da der Weg bis zur nächsten Tankstelle in Schottland schon mal etwas länger ausfallen kann.

Geschlafen wird im abgeschiedenen Schottland (also nicht in größeren Städten) nicht im Hotel, sondern in kleinen Unterkünften. Diese stammen nicht selten direkt von den Einheimischen und werden als Bed & Breakfast angeboten.

Was Besucher in den Highlands nicht verpassen dürfen

Foto: Michael Lengemann

Foto: Michael Lengemann

In Schottland ist die größte Stadt auch eine Kulturstadt. Es handelt sich um Glasgow, eine Stadt, die jedoch noch zu den “Lowlands” gehört. Ein wenig mehr nach den Highlands sieht es 50 Minuten später aus, wenn Besucher den Loch Lomond erreichen. Dieser See ist zwar am größten in Schottland, bekannter ist dagegen Loch Ness. In der Nähe liegt auch die Hauptstadt der Highlands, Inverness.

Weiter geht es mit der Reise in den Norden. “Die Berge schließen sich nun langsam und nur noch wenige Besucher sind hier zu finden. Die wilde Romantik lässt die meisten Besucher nicht mehr los, sodass sie dem Zauber der Highlands nie wieder entfliehen können”, verrät das naturverliebte Team von Botanikmeister. Angekommen im “Hochland von Schottland” ist allein der optische Unterschied zu erkennen. Die Region ist dünn besiedelt und auch der Boden ist nicht fruchtbar, geschweige denn allzu lebensfreundlich. Doch genau dafür lieben die Menschen in dieser Gegend das Land umso mehr.

Unser persönlicher Geheimtipp: Die kleine Hafenstadt Ullapool und die umliegende Region. Wer noch weiter nördlich reisen möchte, sollte sich Durness und die Steilküsten anschauen. In der Nähe des 400-Einwohner-Dorfes Durness liegt auch ein wunderschöner Strand (siehe Bild) sowie die Höhle Smoo Cave sowie einem unterirdischen Wasserfall.

 

Raushier-Reisemagazin

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