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Australiens Ostküste: Den Klassiker mit dem Camper neu entdecken

Von Sydney nach Cairns – das ist der Australien-Klassiker. Und es spricht auch nichts dagegen, diese Route zu wählen, nur weil sie schon von zig anderen vorher gewählt. Ein Klassiker wird ja vor allem auch deshalb ein Klassiker, weil er überzeugt. Und das tut die Reise von Sydney nach Cairns absolut. Aber: Man sollte unbedingt auch ein paar Ziele einbauen, die eher nicht auf der Hauptroute liegen.

Wie unterwegs sein? Klar, es gibt Busse. Aber mit nichts ist man so unabhängig wie mit den eigenen – sprich gemieteten – vier Rädern. Das kann man nur noch toppen, wenn man auf einen Camper setzt. Zwar ist wildes Campen in Australien nicht erlaubt, aber für eine schnelle Nacht findet man meist ein Plätzchen und kann damit absolute Freiheit genießen. Ein passendes Wohnmobil für den Fünften Kontinent findet man zum Beispiel bei Campanda unter www.campanda.de.

Was jeder macht und man auch machen sollte

Auf dieser Strecke gibt es ein paar absolute Must-sees, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wo der Andrang aber auch entsprechen groß ist – dem muss man sich bewusst sein.

Die Weltmetropole Sydney glänzt nicht nur mit ihrer Oper. Foto: Kathrin Schierl

Die Weltmetropole Sydney glänzt nicht nur mit ihrer Oper. Foto: Kathrin Schierl

Sydney: Die Metropole im Südosten. Harbour Bridge, Opera House und Bondi Beach kennt fast jeder. Eine Stadt mit einem traumhaften Naturhafen, tollen Stränden und einer relaxten Atmosphäre. Für viele der Start einer Ostküstentour, garantiert kein Geheimtipp und trotzdem: unbedingt hinfahren!

Brisbane: Hauptstadt Queenslands und Sonnenschein-Metropole Australiens mit sehenswerter und übersichtlicher Innenstadt. Ganz nett, sicherlich nicht so spektakulär wie Sydney und wenn man sich entscheiden muss – dann ganz klar Sydney.

Fraser Island: Lange Strände, steile Sanddünen und kristallklare Süßwasserseen – die größte Sandinsel der Welt und ein absolutes Erlebnis. Nur für 4×4-Fahrzeuge, deshalb wohl besser als organisierte zwei- oder dreitägige Tour.

Whale Watching: Auge in Auge mit den Giganten der Ozeane. Vor allem Buckelwale gibt es zu sehen. An vielen Orten der Ostküste. Wer die Natur mag, wird eine Whale Watching-Tour nicht mehr vergessen.

Airlie Beach ist der Ausgangspunkt für einen Trip zu den Whitsunday Inseln. Foto: Kathrin Schierl

Airlie Beach ist der Ausgangspunkt für einen Trip zu den Whitsunday Inseln. Foto: Kathrin Schierl

Whitsunday Islands: Ein zwei- oder dreitägiger Tauch- oder Schnorcheltrip sollte drin sein. Der Whitehaven Beach ist sooo weiß und die Korallenwelt unter Wasser ein Traum. Entweder hier oder weiter im Norden – Ostküste ohne Great Barrier Reef geht nicht. Viel Spaß mit Nemo und den zig anderen farbenfrohen Fischen.

Was nicht jeder macht, man aber trotzdem machen sollte

Der Bald Rock Nationalpark. Foto: Kathrin Schierl

Der Bald Rock Nationalpark. Foto: Kathrin Schierl

Nationalparks rund um Brisbane: Viel Ruhe und spannende Natur warten in den Nationalparks südlich und nördlich von Brisbane, teils noch in New South Wales, teils schon in Queensland. Bald Rock, Girraween oder Glass House Mountains National Park sind Beispiele dafür. Hier kann man dem Ostküsten-Hype für ein paar Tage entfliehen.

Die Düne von Rainbow Beach. Foto: Kathrin Schierl

Die Düne von Rainbow Beach. Foto: Kathrin Schierl

Rainbow Beach: Farbige Sandklippen, von Gelb über Rot bis Braun und eine riesige Sanddüne – vorne Meer, hinten Wald und ein abgestorbener Baum bietet ein tolles Fotomotiv.

Mon Repos: In der Nähe von Bundaberg gibt es einen Strand, an den Riesenschildkröten zur Eiablage kommen. Gäste können dabei sein, wenn die Reptilien aus dem Meer kommen (nicht das ganze Jahr über). Ranger passen natürlich auf, dass die Tiere so wenig wie möglich gestört werden.

Eungella Nationalpark: Kängurus und Koalas kennt jeder, genauso typisch sind aber Schnabeltiere für Australien. Während Kängurus – überspitzt gesagt – an jeder Ecke in freier Wildbahn zu sehen sind, muss man Koalas schon etwas suchen. Noch viel seltener sind dagegen Schnabeltiere, Platypus genannt, – aber   in Eungella gibt es sie.

Was man nicht unbedingt machen muss

Gold Coast mit Surfers Paradise: Klar, hier gibt es Party und Strände. Aber wo gibt es die nicht? Wer Ballermann-Feeling sucht, muss nicht unbedingt die weite Reise nach Australien auf sich nehmen.

Cairns: Während die Region rund um Cairns viel zu bieten hat, ist die Stadt selbst eher langweilig – außer für die Jüngeren. Denn auch hier warten zahlreiche Backpackerpartys.

Coffs Harbour und Bundberg: Coffs Harbour wird als Australiens Bananenhauptstadt angepriesen, Bundaberg als Rumkapitale. Während Coffs eigentlich nur eine riesige Banane als Wahrzeichen zu bieten hat, kann man in Bundberg zumindest eine recht interessante Tour durch die Rumdestillerie.

Selbstverständlich hängt solche eine Einordnung immer von den persönlichen Vorlieben ab und kann gar nicht für jeden gelten. Aber eines ist sicher: Australiens Ostklüste hat so viel zu bieten, da ist garantiert für jeden etwas dabei.

Raushier-Reisemagazin

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