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Winterberg: Heidefrühstück und Rudelsingen im Naturschutzgebiet

Ein Meer von blühendem Heidekraut färbt die Winterberger Hochheide im Spätsommer kräftig lila. Dazwischen wachsen dunkelgrüne Wacholdersträucher und ein paar silbrige Birken. Wenn Mutter Natur auf dem „Dach des Sauerlandes“ den Malkasten auspackt, ist das wahrlich ein Fest wert. Mit dem ersten Hochheide-Tag am 10. September rückt die Ferienwelt Winterberg gemeinsam mit ihren Partnern die zauberhafte Niedersfelder Heidelandschaft in den Blickpunkt.

Ein Meer von blühendem Heidekraut färbt die Winterberger Hochheide im Spätsommer kräftig lila.- Foto: Ferienwelt Winterberg

Ein Meer von blühendem Heidekraut färbt die Winterberger Hochheide im Spätsommer kräftig lila.- Foto: Ferienwelt Winterberg

Sobald sich die ersten Morgennebel verzogen haben und der Blick frei über die bläulich schimmernden Gebirgszüge des Hochsauerlandes schweift, machen sich Wanderer in Richtung Niedersfeld auf. Unter Regie des Sauerländischen und des Upländer Gebirgsvereins – SGV und UGV – führen Sternwanderungen aus den umliegenden hessischen und westfälischen Orten bis zur Hochheide-Hütte.

Lieder schallen übers Land, wenn die Wanderer beim Rudelsingen am Heidekreuz gemeinsam verschiedene Songs intonieren. Dann sind alle schon eingesungen für den ökumenischen Gottesdienst in freier Natur.

Bei Themenwanderungen entdecken Gäste die Schönheit der Hochheide unter verschiedenen Aspekten. Eine geführte Tour lenkt den Fokus auf die besondere Landschaftsform der Bergheide und führt bis zur Wanderschäferei. Heidschnucken sind als „natürliche Rasenmäher“ verantwortlich für den Erhalt des „kahlen“ Gebirgskopfes am Neuen Hagen. Tief ein- und ausatmen, heißt es bei der Gesundheitswanderung in frischer Bergluft. „Bewegte“ Pausen lockern die Tour auf.

Naturgenuss pur

Ein landschaftstherapeutischer Streifzug führt über den „Goldenen Pfad“ mit seinen zehn Achtsamkeitsstationen und im Angebot ist auch eine Gesundheitswanderung. Fast wie eine kleine Reise ins eigene Ich erleben Wanderer dort Naturgenuss, lassen sich von der Weite des Raumes beeindrucken, meditieren unter Bäumen oder an der murmelnden Hoppecke-Quelle. Ein historischer Rundgang lenkt die Aufmerksamkeit auf die Entstehung der seltenen Kulturlandschaft Hochheide und ihre Bewirtschaftung.

Natur pur vermitteln auch Ausstellungsstände rund um die Hochheide-Hütte. So erfahren Gäste am Lehrbienenstand Wissenswertes zum Insektenschutz in Südwestfalen, und die Rollende Waldschule präsentiert heimische Tiere. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken geht’s mit vielen Eindrücken zurück in die Unterkunft oder nach Hause.

Auskunft geben die Tourist-Informationen in Winterberg (Telefon 02981/92500), Willingen (Tel.: 05632/9694353) und Niedersfeld (Tel. : 02985/550); Internet: www.hochheidetag.de

Raushier-Reisemagazin

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