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Das kann teuer werden: Mautgebühr im Urlaub einplanen

Mit dem Auto in den Urlaub zu fahren, ist für viele Menschen eine gute Alternative zu Flugzeug oder der Bahn. Schließlich sind sie dadurch flexibel und können sowohl die Abfahrtszeit als auch Zeitpunkt und Dauer der Pausen frei bestimmen. Wer heutzutage quer durch Europa mit dem Auto fährt, um sein Urlaubsziel zu erreichen, hat zwar keine Grenzen mehr zu überqueren, wird aber an Mautstationen darauf aufmerksam gemacht, dass er sich in einem anderen Land befindet. Je nach Land werden Gebühren in unterschiedlicher Höhe dort fällig.

Abrechnung meist nach Streckenlänge

In den meisten europäischen Ländern ist es heute üblich, eine Maut zu zahlen. In dieser Übersicht lässt sich schnell erkennen, dass es kaum noch möglich ist, mautfrei in den Urlaub zu fahren.

Vor dem Urlaub sind diese Ausgaben daher immer einzuplanen. Je nachdem wie weit die Anfahrtstrecke ist, sind die zusätzlichen Gebühren zusätzlich zu den Ausgaben für Benzin nicht zu unterschätzen.

Maut zahlen in Bella Italia

In Italien ist Autobahnmaut fällig.  Foto: Carstino Delmonte

In Italien ist Autobahnmaut fällig. Foto: Carstino Delmonte

In Italien lässt sich die Höhe der Gebühren anhand der Streckenlänge ermitteln. An der Einfahrt zur Autobahn erhalten die Reisenden eine Mautkarte, anhand derer sich die Nutzungsdauer feststellen lässt.

Außerdem gibt es einige Strecken, bei denen feste Gebühren fällig werden. Hier muss der Urlauber sein Ticket ziehen und beim Durchqueren der Mautstationen den entsprechenden Betrag zahlen.

Wer sich auf einer Strecke befindet, bei der die Streckenlänge zählt, sollte ungefähr sieben Euro pro 100 Kilometer einplanen. Dies ist allerdings nur ein Durchschnittswert, an einigen Abschnitten weicht der Wert wesentlich ab.

An den Stationen ist es möglich, mit Bargeld zu bezahlen. Immer darauf zu vertrauen, mit einer Kreditkarte zu zahlen, ist nicht sinnvoll. Wer nicht darauf achten will, ausreichend Bargeld im Auto zu haben, kauft sich eine Via-Card, von der beim Durchfahren der Mautstation automatisch der entsprechende Betrag abgebucht wird.

Stadtautobahnen in Spanien meistens kostenlos

Spanien ist für die Deutschen ebenfalls ein äußerst beliebtes Urlaubsland. Während auf den Autobahnen Maut fällig ist, ist die Nutzung von vielen Stadtautobahnen kostenlos. Allerdings nicht in jeder Stadt, sodass es sich lohnt, sich vorher genauer zu informieren.

Die Zahlung der Maut erfolgt hier ähnlich wie in Italien: Sowohl in bar als auch über Kreditkarten oder eine Via-Karte (Via T) ist es möglich, die Gebühren an den Automaten oder beim Personal zu zahlen. Reisende sollten acht Euro pro 100 Kilometer rechnen.

Frankreich: Höhe des Autos beachten

In Frankreich spielt nicht nur die Streckenlänge, sondern ebenso die Höhe des Fahrzeugs eine Rolle bei der Berechnung der Maut. Wer mit einem Pkw unterwegs ist und zusätzliches Gepäck in einer Dachbox untergebracht hat, muss allerdings nicht fürchten, Aufschläge in Kauf nehmen zu müssen. Feste Aufbauten hingegen führen zu einer anderen Einstufung.

Anscheinend kommt es gelegentlich dazu, dass das System einige Fahrzeuge falsch kategorisiert und dadurch eine höhere Rechnung fällig ist. Urlauber, die bemerken, dass etwas falsch gelaufen ist, können beim Personal reklamieren und eine andere Einteilung vornehmen lassen.

Acht Euro pro 100 Kilometer sind hier üblich.

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