Reisegeschichten

Rund um den Kronplatz: Es muss nicht immer Ski sein

los gehts: Kimme – Korn und Schuss. - Foto: Dieter Warnick

Wer an den Kronplatz denkt, also an Südtirols Skiberg Nummer eins, der wird natürlich immer das alpine Vergnügen im Kopf haben. Denn als einer der bekanntesten alpinen Hotspots südlich des Brenners mit 114 Pistenkilometern und Abfahrten in alle Himmelsrichtungen ist der 2275 Meter hohe Berg geradezu dafür prädestiniert, elegante Schwünge in den Schnee zu zaubern. Und dennoch: Rund um die „Glatze“, wie der Hausberg von Bruneck im Volksmund genannt wird, gibt es Freizeitbeschäftigungen, die rein gar nichts mit dem alpinen Skifahren zu tun haben. Zum Beispiel in den lieblichen Seitentälern des Pustertals. Hier einige Beispiele. Weiterlesen

Marmolada: Dem Wahnsinn ganz nah

Schneebedeckte Berge wohin das Auge reicht. - Foto: Dolomiti Superski

In Superlative zu verfallen, gerade in heutiger Zeit, das ist schon fast alltäglich. Toll, krass, geil…., schon für die biedersten Dinge werden Ausdrücke verwendet, die maßlos übertreiben. Doch für einen Skitag auf der Marmolada, der “Königin der Dolomiten”, das passende Wort zu finden, fällt wirklich schwer. Wahnsinn ist vielleicht das richtige. Schon der Anblick ist unvergesslich. Weiterlesen

Azoren-Insel São Miguel: Naturerlebnis auf heißen Quellen

Vom Miradouro da Vista do Rei – der Königsblick lassen sich die Zwillingsseen noch besser wahrnehmen.

Ursprünglich und in weiten Teilen noch immer vom organisierten Tourismus verschont geblieben, rollt sich die Insel São Miguel mit 62 Kilometern Länge, 16 Kilometern Breite und 137. 000 Einwohnern mitten im Atlantik aus und bildet ein Naturparadies, das seines Gleichen sucht. Die Suche nach Party-Meile und Shoppingparadies gestaltet sich selbst in der recht großen Hauptstadt Ponta Delgada schwierig. Ursprünglichkeit und unverfälschtes Leben der kulturell sehr bunt gemischten Azorianer trifft der Reisende an auf der Suche nach einem originären Urlaubserlebnis. Weiterlesen

Nichts für Warmduscher: „Rund Fünen“ mit dem Traditionssegler Albin Köbis

Warm eingepackt gegen Kälte und Wind lässt es sich auf Deck gut aushalten.

Piekfall, Klaufall, Topsegelschot, Gaffelniederholer: Auf einem bald 70 Jahre alten, gaffelgetakelten Traditionssegler gibt es ein paar mehr Vokabeln als auf einer Yacht. Etliche Leinen führen vom Deck himmelwärts und hängen sauber aufgeschossen auf ihrem hölzernen „Nagel“. Winschen oder ähnliche technische Hilfsmittel sind nicht vorhanden. Alle Crewmitglieder helfen mit, wenn es darum geht, auf Kommando die richtige Strippe zu ziehen. Und legen sich dabei mit vereinten Kräften voll ins Zeug. Diese Art gelebter Seemannschaft macht für mich den besonderen Reiz eines „Tradis“ aus. Weiterlesen