Reisegeschichten

Im Norden Hollands: Tulpen und Meer auf dem Noordoostpolder

Rotes Tulpenmeer.

Wie angemalt wirkt die Landschaft mit ihren farbenprächtigen Matten aus roten, gelben, violetten oder orangenen Tulpenblüten, die sich scheinbar bis zum Horizont auf den Feldern des Noordoostpolders ausgerollt haben. Es ist Frühling im Norden Hollands. Und besonders in dieser Region wachsen die beliebten Blumen, bevor sie geerntet in alle Welt versendet werden. Besonders am 27. April, dem Königstag, stehen die Tulpen hier in voller Blüte und erfreuen Augen und Sinne. Weiterlesen

Umarme Piran: Ein wahres Kleinod im venezianischen Stil

Abendstimmung über Piran; die Alpen scheinen zu glühen. – Foto: Tourismusverband Portorož

Wer Venedig kennt, aber Piran nicht, der sollte dies schnellstmöglich nachholen. Und wer Venedig liebt, der wird auch Piran sofort in sein Herz schließen.  Den Besucher erwartet ein wahres Kleinod, die Architektur des Hafenstädtchens ist stark von den Venezianern beeinflusst. Nicht nur zahlreiche Plätze und Paläste, die verwinkelte Altstadt, die dominante Stadtmauer, acht Kirchen oder sieben Stadttore machen den Ort so sehenswert, sondern auch im Besonderen viele Kleinigkeiten wie säulenartige Balustraden, hallenähnliche Loggien und fein ziselierte Spitzbögen. Weiterlesen

Ein Tête à Tête mit Lissabon

Der Bahnhof am Rossio bei Dämmerung.

Nachdem drei Wochen Klausurstress noch in meinen Knochen steckten, kam ein langes Wochenende in Lissabon gerade recht. Eigentlich sollte die Entspannung schon auf dem Weg zum Flughafen mit einem Piccolo beginnen, leider machte uns ein Bombenfund aus dem Zweiten Weltkrieg einen Strich durch die Rechnung, sodass wir gehetzt und gerade rechtzeitig am Flughafen ankamen, um dann die Durchsage zu hören, dass leider nicht nur der gesamte Verkehr Hamburgs nur noch tröpfchenweise funktionierte, sondern der Flughafen ab 19.00 Uhr für einige Zeit keine Lande- oder Starterlaubnis mehr erteilen würde, da in Hamburg eine Bombe entschärft werden muss. Weiterlesen

Ladinien – ein Land, das es gar nicht gibt

Das Land der Ladiner erstreckt sich auf etwa 1300 km2. Auf der Fanes-Alm scheint die Zeit still zu stehen. – Foto: Luis Kostner

Die Welt treibt mitunter schon seltsame Blüten. Da gibt es arme und reiche Länder, große und kleine, miteinander verfeindete und miteinander befreundete, es gibt Entwicklungsländer und Hochtechnologieländer, es gibt Zwergstaaten und Fürstentümer, Inselstaaten, ja sogar den Vatikanstaat gibt es. Aber es gibt auch ein Land, das es gar nicht gibt. Es liegt mitten in Norditalien, ist umgeben von beeindruckenden, majestätischen Dolomitengipfeln, erstreckt sich über fünf Täler, dessen Bewohner über drei Provinzen verstreut leben, und es ist von München aus in drei Autostunden zu erreichen. Dieses Land heißt Ladinien. Es ist kein offizieller Staat, doch pflegen die Ladiner ihre eigene, uralte Sprache, und ihre alpine Kultur. Die Ladiner sind Südtiroler und damit italienische Staatsbürger. Ihre Fahne hat die Farben blau (für den Himmel), weiß (für die schneebedeckten Berge) und grün (für die Wiesen) – eine Ehrerbietung für die einmalige Dolomitenlandschaft! Weiterlesen