Reisegeschichten

Grönland: Einsames Naturparadies im Eis der Arktis

Kleiner Fischkutter wartet auf den großen Fang.

Kaum mehr als vier Stunden über den Wolken, dann verlassen wir das kleine Flughafengebäude von Kangerlussuaq – und betreten eine andere Welt: Kleine, bunte Fischerdörfer, wie verloren an der endlosen Küste. Zartblaue Eisberge, die im Wasser leuchten. Weltabgeschiedene Täler, durch die glasklare Bäche rauschen. Die größte Insel der Erde zieht uns von der ersten Sekunde an in ihren Bann. Grönland – ein Land geprägt vom ewigen Eis der Gletscher und Eisberge. Und trotzdem nennen die Einheimischen die Insel „Kalaalit Nunaat – Land der Menschen“. Weiterlesen

Ostfriesische Inseln: Heilkräfte aus dem Meer – und mehr…

Thalasso aktiv: Eine frische Meeresbrise bei einem langen Strandspaziergang macht den Kopf frei und bringt den Kreislauf in Schwung.

Aufgereiht wie an einer strahlenden Perlenkette liegen sie vor der Küste:  die sieben Ostfriesischen Inseln. Unendliche Weite, eine frische Brise und herrliche lange Strände prägen Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge. Die Inseln, von denen wir hier drei vorstellen -, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge – sind unterschiedlich groß und jede hat ihren eigenen Charakter. Landschaftlich aber gleichen sie sich: Sandstrand zur offenen Meerseite, Dünen in der Mitte und Marschland zur Landseite, wo das Wattenmeer liegt. Und noch etwas haben sie gemeinsam: Thalasso! Thalasso? Weiterlesen

Weißhorn: “Ohne Kampf kein Sieg”

Es ist geschafft, das Gipfelkreuz des Weißhorns ist erreicht. - Foto: Tourismusverein Deutschnofen

Diese Pause haben wir uns redlich verdient. Wir sitzen auf der Gurndinalm, löschen unseren Durst mit einem großen Glas Holundersaft und stillen unseren Hunger mit Strauben. Eigentlich ist uns ja nach etwas Deftigem zu Mute, aber, so hat man uns gesagt, wenn wir in der Nähe der Gurndinalm wären, müssten wir unbedingt die Strauben probieren, es wären die besten weit und breit. Weiterlesen

In acht Tagen durch das Heilige Land

In Jerusalem wird die imposante Tempelmauer unterbrochen durch das Goldene Tor, durch das der Messias, wie die Juden glaubten, die Stadt betrete. Deshalb und aus strategischen Überlegungen vermauerten die Araber das Tor und legten einen Friedhof davor an. Links neben dem Tor die vergoldete Aluminium-Kuppel des Felsendoms.

Ohne Ahnung und voll eifrigen Tatendrangs rennen die Touristen in die Falle, schrieb Anna Mitgutsch in ihrem Roman „Abschied von Jerusalem“ (Berlin 21995). Denn „die Einheimischen lesen in ihnen wie in offenen Büchern“ und sehen, „ob sie ein Ziel haben oder sich treiben lassen.“ Wie Hellseher sagen sie einen Satz, „der neugierig macht.“ So ähnlich erging es uns als Tourist in Jerusalem. Als wir auf den Stadtplan schauten, bot sich uns ein Sepharde an, der umständlich und weit ausholend von der jüdischen Geschichte sprach und eigentlich nur den Weg zeigen wollte. Er führte uns kreuz und quer durch die engen Gassen des jüdischen Viertels, zeigte eine Synagoge nach der anderen und forderte immer wieder auf, Fotos zu machen von den allerbesten Motiven, die allein er kannte. Weiterlesen