Badeferien fernab vom Massentourismus unter heißer italienischer Sonne: Adele strahlt über das ganze Gesicht. Auch jetzt in der Nachsaison ist ihre Boutique gut besucht. Bald wird neue Ware bestellt, denn auch im Herbst und Winter, wenn die Touristen ausbleiben, ist ihr Geschäft geöffnet. Adele wohnt im Paradies. Sie ist eine „Einheimische“ auf La Maddalena, der Hauptinsel des „Parco Nazionale dell Archipelago di La Maddalena“ und sie liebt ihre Heimat. Die Inselgruppe zwischen Sardinien und Korsika war lange Zeit ein Geheimtipp, wurde in den letzten Jahren aber auch vom Pauschaltourismus entdeckt. Von Palau am Festland setzen während der Saison die Fähren im halbstündigen Rhythmus zur Hauptinsel La Maddalena in nur 15 Minuten über. Weiterlesen
Nah-Reisen
Pfaffenwinkel: Ein Naturparadies für Wanderer und Pilger
Die Bevölkerung Altbayerns, also die Spezies, die in Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz zu Hause ist, kann mit dem Pfaffenwinkel durchaus etwas anfangen und weiß daher, dass damit die Region südlich von München und nördlich von Garmisch-Partenkirchen gemeint ist. In Franken und im Rest der Republik wird es schon schwieriger, jemanden zu finden, der dieses Teil Oberbayerns zuordnen kann. Der Pfaffenwinkel repräsentiert als Tourismusmarke die 34 Gemeinden des Landkreises Weilheim-Schongau sowie die Gemeinde Bad Bayersoien. Er erstreckt sich zwischen den Flüssen Lech und Loisach sowie zwischen Starnberger See, Ammersee und den Alpen. Besonders charakteristisch sind die zahlreichen Kirchen und Klöster, denen die Region ihren Namen verdankt. Eine heilige Landschaft. Das Land der Bauern, Künstler und Mönche! Weiterlesen
Weilheim: Der Mittelpunkt des Pfaffenwinkels
Schon der deutsche Dichter und Erzähler Matthias Claudius (1740 – 1815) wusste: „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ Für Dr. Joachim Heberlein, Archivleiter und Fremdenführer der Stadt Weilheim, die im oberbayerischen Pfaffenwinkel liegt, müsste das Sprüchlein lauten: „Auch wenn niemand eine Reise tut, kann er erst recht etwas erzählen.“ Weiterlesen
Salzburg – mehr als nur einen Tagesausflug wert
Salzburg: das ist Mozarts Geburtshaus, eine Burg und eine liebenswerte Altstadt. Die meisten Besucher bleiben daher nur einen einzigen Tag, um diese Top-Highlights abzuklappern. Ein großer Fehler. Weiterlesen
Nordfrankreich: Gedenkstätte erinnert an das Massaker von Oradour
Von einer „deutsch-französischen Harmonie“ dürfte man nicht sprechen, „die es nie gab, nie gibt und nie geben wird“, schrieb der französische Deutschlandexperte Henri Ménudier vor einigen Jahren in der Süddeutschen Zeitung aus Anlass des Besuchs des damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck in Oradour. Er könnte sich, zumindest was das zukünftige „Nie“ angeht, irren. Weiterlesen
Seiser Alm: Ein einzigartiges Landschaftswunder
Die Seiser Alm in Südtirol ist mit 57 Quadratkilometern die größte Hochalm Europas – und damit ein einzigartiges Landschaftswunder. Hier kann man auf einer Höhe von 1680 bis 2350 Metern wochenlang wandern, kein Weg wird zweimal gelaufen werden müssen. Immer im Blickfeld: Lang- und Plattkofel. Und in der kalten Jahreszeit kommen sowohl die Alpinen als auch die Nordischen voll auf ihre Kosten. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier oben natürlich auch – für den kleinen oder großen Geldbeutel. Insgesamt gibt es über 360 bewirtschaftete Hütten, Schwaigen und bewirtschaftete Almen. Weiterlesen
Belgrad: Zwischen Popcorn und Waterfront
In Belgrader Straßen riecht es nach Kino. Auf der Shoppingmeile Knez Mihailova stehen alle paar Meter gelbe Buden. Verkäufer bieten Popcorn mit balkantypischen Gewürzen feil. Musiker klimpern auf verstärkten Elektrogitarren, Maler verkaufen ihre Werke. Aus den Lautsprechern der Cafés dröhnt westliche Popmusik. Dazwischen herrscht geschäftiges Treiben. Bepelzte Serbinnen stöckeln die Fußgängerzone entlang, die Jugend ist auf dem Weg zum Kalmegdan. Die große Parkanlage rund um die Festung wartet mit Blick auf den Zusammenfluss von Save und Donau auf. Dazwischen schieben sich Touristengruppen vorwärts. Im Zentrum zwischen dem Platz der Republik und Kalmegdan ist die Stimmung wie immer. Für die umgebenden Viertel gilt das nicht. Belgrad verändert sich. Zentrum der urbanen Dynamik sind die Stadtteile Dorćol und Savamala. Weiterlesen
Grödnertal: Das Herz der Dolomiten
Der Blick zurück ist kein Blick zurück im Zorn. Der Blick zurück in diesem Fall ist ein wehmütiger. Denn wenn man das Grödnertal verlässt in Richtung Kastelruth, dann kann man einen letzten Blick erhaschen, der einzigartig ist. Unweit des Panider Sattels (1437 Meter) – die unscheinbare Straße verbindet die Orte Kastelruth und St. Ulrich – breitet sich das Tal mit seinen Ortschaften Wolkenstein, St. Christina und St. Ulrich noch einmal vor einem aus, ehe man schweren Herzens Abschied nimmt. Aber ein Wiedersehen ist ja nicht ausgeschlossen… Weiterlesen
Das Nonstal: „Um die Ecke“ von Südtirol
Wer den Gampenpass von Lana aus oder die Passage über den Mendelpass von Eppan nimmt, landet in einer anderen Welt. Gleich „um die Ecke“ von Südtirol liegt ein Tal, das die meisten Südtirol-Reisenden nicht einmal dem Namen nach kennen. Weiterlesen
Bad Berleburg: Schlossherren und Wisent-Herden
Bad Berleburg nimmt für sich in Anspruch, ein „Naturparadies in Südwestfalen“ zu sein. Das kann man jederzeit so stehen lassen. Die Stadt gehört zum Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen, hat 20 000 Einwohner und ist mit 275 km² eine der flächengrößten Städte Deutschlands. Die Menschen, die hier im Rothaargebirge leben, sind größtenteils mit sich und den Lebensumständen im Reinen, und die Gäste, die hier urlauben, haben ungeahnte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Vor allem das Schloss Berleburg und die Wisent-Welt lohnen einen Besuch. Weiterlesen
Lindau: Die bayerische Riviera liegt am Bodensee
Wenn die kalte Jahreszeit zum baldigen Rückzug „aufgefordert“ wird, weil die ersten warmen Sonnenstrahlen die Oberhand gewinnen und die Herzen der Menschen hüpfen lassen, wenn eine Entenfamilie friedlich im glasklaren Wasser ihre Runden zieht und über die bevorstehenden Wochen und Monate, die da kommen, wohl ebenso erfreut sein wird, wenn die Segelboote aus der „Winterpause“ geholt werden, um für die ersten Törns startklar gemacht zu werden, wenn die Berge im Hintergrund – von Tag zu Tag mehr – ihre noch schneebedeckten Gipfel freilegen, wenn ein Glas gutgekühlten Weißweins einem Heißgetränk ganz allmählich den Rang abläuft, dann ist ein Verweilen in einem der zahlreichen Cafés mit Blick auf die prächtige Hafeneinfahrt ein ausgezeichneter Ort, die Seele baumeln zu lassen. Weiterlesen
Arabba: Remmidemmi und Schickimicki haben keine Chance
Die Fahrt nach Arabba, am Fuße des Sellastockes gelegen, kann ganz schön strapaziös und langwierig sein. Vor allem dann, wenn der Winterhimmel seine Schleusen geöffnet hat und Frau Holle die Kissen ausschüttelt. Dann muss der Winterdienst Schwerstarbeit leisten, damit die Straßen passierbar bleiben. Lawinenabgänge und die Pass-Straßen können nämlich so manche Verbindung unmöglich machen. Weiterlesen
Katalonien: El Berguedà – ein Dorado für Naturliebhaber und Feinschmecker
Was die Köchin auftischte, ließ alle am Tisch innehalten. Den Teller bedeckte ein Mosaik aus Fleisch – brauner Schinken, roter Chorizo und schwarze Butifarra, Paprika- und Blutwurst. Die kann auch weiß sein; wenn kein Schweineblut zugefügt wurde. Ein Klassiker der spanischen Pyrenäen, genauer gesagt, der katalanischen Küche. Weiterlesen
Pillerseetal: Zur Hochzeit ins Gipfelkreuz
Mit seinen 270 Pistenkilometern gehört der Skicirkus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn zu den Global Playern, das ist unbestritten. Wer als kleines Skigebiet die Möglichkeit hat, daran „anzudocken“, der hat alles richtig gemacht. Zu verdanken, dass alles so gekommen ist, wie es jetzt ist, hat dies die Marktgemeinde Fieberbrunn in erster Linie dem Engagement der Geschäftsführer der Bergbahnen, Toni Niederwieser und Martin Trixl. Beide waren die treibenden Kräfte, dass das Projekt nach einer langen Planungsphase in die Tat umgesetzt wurde. Weiterlesen